Bundesfreiwilligendienst im Rudern – Sei dabei!

Seit dem 1. Juli 2011 bietet der Bundesfreiwilligendienst (BFD) allen Generationen die Chance zum freiwilligen Engagement. Der BFD soll eine neue Kultur der Freiwilligkeit in Deutschland schaffen und möglichst vielen Menschen ein Engagement für die Allgemeinheit möglich machen. Ob männlich, weiblich, jung oder alt - alle sind eingeladen, sich für andere zu engagieren.

Das BFD-Team der Ruderjugend 2015/2016 bei der Trainer C-Ausbildung in Ratzeburg

Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) bietet allen Generationen die Chance zum freiwilligen Engagement.

Die Freiwilligen sammeln während ihrer BFD-Tätigkeit wertvolle Lebenserfahrungen, können sich beruflich orientieren und gewinnen Einblicke in verschiedene Arbeitsbereiche des Sports:

  • Projekt- und Veranstaltungsmanagement im Sportverein- und -verband
  • Sportartspezifische Tätigkeiten („Kinder- und Jugendsport“)
  • Arbeit mit besonderen Zielgruppen im Sport
  • Sporträume (u. a. handwerkliche und gärtnerische Tätigkeiten)
  • Umwelt und Naturschutz im Sport

Einzige Voraussetzung für Bewerber/-innen ist, dass die Vollzeitschulpflicht erfüllt ist. Das Engagement im BFD dauert zwischen 6 und 18 Monaten, in der Regel ein Jahr. Jugendliche bis 27 Jahre werden ganztägig eingesetzt und ältere Freiwillige mit mehr als zwanzig Wochenstunden. Der Freiwillige erhält ein monatliches Taschengeld, Sozialversicherungsleistungen, 26 Urlaubstage/Jahr sowie Qualifizierungsmöglichkeiten.

Rudervereine, die Unterstützung ihrer ehrenamtlich Tätigen brauchen, sind mit einem Bundesfreiwilligen gut beraten und können sich als BFD-Einsatzstelle bei der Deutschen Ruderjugend (DRJ) anerkennen lassen. Dafür muss weniger getan werden, als man denkt. Den Großteil der Verwaltungs- und Organisationsaufgaben erledigt die DRJ als Träger. Sie übernimmt unter anderem die pädagogische Begleitung sowie die Qualifizierung des Freiwilligen. Die Einsatzstelle koordiniert den laufenden Einsatz und die fachliche Anleitung des Freiwilligen im Ruderverein.

Der Bundesfreiwilligendienst wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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