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		<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
		<link>http://www.rudern.de/</link>
		<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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			<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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		<lastBuildDate>Mon, 06 Feb 2012 23:11:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Rudern im Winter</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/02/06/rudern-im-winter/</link>
			<description>Rudern ist ein Ganzjahressport und so sind auch derzeit, dort wo es die Gewässer zulassen, Ruderinnen und Ruderer in ihren Booten auf dem Wasser....</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hauptmerkmal der <b>Kälteschäden</b> ist die Unterkühlung, lokale Erfrierungen sind im Sport eher Ausnahmen. Zur Prävention von Kälteschäden, aber auch der gefürchteten „Erkältungen“, spielt die angemessene Kleidung eine zentrale Rolle. Hierbei sollte moderne Funktionskleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip getragen werden. Da über den Kopf viel Wärme abgegeben wird, ist seine Bedeckung wichtig. Ähnliche Sorgfalt gilt den Füßen, Socken sind sofort nach dem Training zu wechseln. Die sorgfältige Beobachtung und Pflege der Haut, insbesondere der exponierten Stellen, versteht sich in diesem Zusammenhang von selbst. Eine hochkalorische Ernährung und Flüssigkeitszufuhr muss beim Training in kühler Umgebung gesichert sein. 
Personen mit geringerer Muskelmasse (z. B. Kinder oder Ältere) sind  anfällig gegenüber Kälteschäden. Mentale und körperliche <b>Ermüdung</b> führt  zu Nachlässigkeiten gegenüber präventiven Maßnahmen. Kontraproduktiv ist  das Sporttreiben während einer unterkalorischen Diät und - wie so oft  im Leben – ist ein Übermaß riskant.
Für Ruderinnen und Ruderer ist das Thema <b>Wasser</b> gerade im Winter von besonderer Bedeutung. Unbekleidet kann der Mensch bei eine Außentemperatur von – 1 ° C seine Körpertemperatur in Ruhe bis zu einer Stunde aufrechterhalten. Im Wasser ist dies nur wenige Minuten möglich! <br />Sinkt die Körpertemperatur, zum Beispiel nach einer Kenterung,&nbsp; unter 25 ° C, liegt im Kammerflimmern mit dem sofortigen Herzversagen die größte Gefahr. Zudem führt die Unterkühlung zum Verlust der Muskeltätigkeit und Müdigkeit mit Schlafdrang. In der Folge ist ein Ertrinken möglich. 
Der Sturz in kaltes Wasser kann bereits reflektorisch zu einem „Kälteschock“ führen. Hierbei wird entweder die Luftröhre verschlossen (trockenes Ertrinken) oder es kommt nach kürzester Zeit zur Hyperventilation (schnelles, unkoordiniertes Atmen) mit Orientierungslosigkeit. Diese Reaktion dauert wenige Minuten und sie ist zu überstehen, wenn man darauf vorbereitet ist. Daneben sind Herzrhythmusstörungen nicht selten. Dies alles erklärt Todesfälle in relativer Ufernähe. 
Im Winter wird daher empfohlen, zumindest in Einern und Zweiern, nur in <b>Begleitung</b> zu trainieren. Bei einer <b>Kenterung</b> sollte prinzipiell beim Boot geblieben und Hilfe gerufen werden, denn die eigene Rettung durch das Schwimmen ist eher unwahrscheinlich. Vielmehr führt die Bewegung zu Wärmeverlust und motorischen Störungen! Die mentale <b>Vorbereitung</b> auf eine derartige Situation steigert die Überlebenschancen und die Situation sollte im Sommer geübt werden. Grundsätzlich soll sich die Mannschaft zum Training im Bootshaus mit dem Fahrtziel <b>abmelden</b> und nur in Ufernähe rudern.
Weitere Information finden Sie unter <link 1800 _top internal-link>hier</link>. Dort stehen zum Herunterladen folgende Broschüren zur Verfügung:
<ul><li>Bist Du sicher?</li><li>Sicherheit auf dem Wasser</li><li>Kaltes Wasser - Wie Du deine Überlebenschancen vergrößerst</li></ul>]]></content:encoded>
			
			<author>dag.danzglock@ruderdeutschland.com</author>
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 21:41:07 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DOSB bietet Fortbildung zum Sport-Auslandsexperten</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/19/dosb-bietet-fortbildung-zum-sport-auslandsexperten/</link>
			<description>In Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der Deutschen Sporthochschule Köln organisiert der DOSB eine Fortbildung zum „Sport-Auslandsexperten“.
</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Fortbildung eignet sich vor allem für Sportwissenschaftler und Verbandstrainer für den Einsatz in Sportprojekten in Entwicklungsländern. Ziel dieser Weiterbildung für neue Interessenten ist es, den Bereich der Internationalen Sportförderung vorzustellen, in die Arbeit eines Auslandsexperten einzuführen und „Handwerkszeug&quot; für einen möglichst erfolgreichen Einsatz in Entwicklungsländern zu erlernen. 
In den letzten Jahren ist die sportbezogene internationale Entwicklungszusammenarbeit immer wichtiger geworden. Projekte mit unterschiedlichen Zielsetzungen werden von Sportverbänden, Regierungs- und Entwicklungsorganisationen umgesetzt. Das Auswärtige Amt unterstützt seit über fünfzig Jahren u.a. in Kooperation mit dem DOSB den Einsatz von Auslandsexperten und -expertinnen in Entwicklungsländern. Ziele dieser Projekte sind u.a. der Auf- und Ausbau von Sportstrukturen sowie die Ausbildung von Multiplikatoren. 
Detaillierte Informationen zu den Bewerbungsvoraussetzungen, Inhalten und zum Ablauf des Fortbildungsprogramms finden Sie im Flyer im Anhang.
Bewerbungsfrist ist der 1. März 2012. ]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 15:37:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.rudern.de/uploads/media/Flyer_Sport-Auslandsexperte.pdf" length ="1453408" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Erfolgreich(e) Projekte mit der Civil Academy entwickeln</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/19/erfolgreiche-projekte-mit-der-civil-academy-entwickeln/</link>
			<description>Wer Gutes tut, sollte die Chance bekommen, es auch gut zu tun.
Jetzt bewerben für das umfassende Qualifizierungsprogramm!
</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span lang="">Damit aus spannenden Ideen reale Projekte werden, unterstützt die Civil Academy junge Menschen (Alter: 18 - 27 Jahre) dabei, ihre ehrenamtlichen Projektideen erfolgreich weiterzuentwickeln und umzusetzen. An drei Wochenenden arbeiten Profis aus der Wirtschaft und dem gemeinnützigem Bereich zusammen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern daran, Antworten auf folgende Fragen zu finden:</span>
<ul><li>Wie plane und organisiere ich mein Projekt?</li><li>Wie stelle ich einen realistischen Kosten- und Finanzierungsplan auf?</li><li>Wo und wie bekomme ich finanzielle Unterstützung?</li><li>Wie bringe ich mein Projekt in die Öffentlichkeit?</li><li>Wie vernetze ich meine Aktivitäten?</li></ul>
Die Seminare bieten Vorträge, praktische Übungen und Zeit für die Arbeit am eigenen Projekt. Das Besondere ist, dass Experten von BP Europa SE und aus dem Non-Profit- Bereich gemeinsam unterrichten und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer so vom kombinierten Know-how profitieren. Diskussionsabende mit interessanten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft oder Medien sind genauso Bestandteil des Programms wie Vernetzungstreffen mit Alumni der Civil Academy.
Die Civil Academy ist ein gemeinsames Projekt von BP Europa SE und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Bewerben Sie sich mit Ihrer konkreten Projektidee, z.B. aus den Bereichen Kultur, Soziales, Umwelt, Bildung oder Sport! Ihre Bewerbung sollte folgende Informationen enthalten:
<ul><li>eine Kurzbeschreibung des Projekts/der Projektidee mit Angaben zur Zielgruppe, zu</li><li>möglichen Mitwirkenden und zur geplanten Dauer</li><li>einen tabellarischen Lebenslauf mit Schwerpunkt auf dem freiwilligen Engagement</li></ul>
Zum Bewerbungsleitfaden gelangen Sie unter 
<link http://www.civil-academy.de/dokumente_academy/Bewerbungsleitfaden_civil-academy.pdf>http://www.civil-academy.de/dokumente_academy/Bewerbungsleitfaden_civil-academy.pdf</link> 
Eine fachkundige Jury wählt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für das intensive Trainingsprogramm zu den Themen Projektmanagement, Finanzierung/ Fundraising und Öffentlichkeitsarbeit aus.
Die Termine sind: 
<ul><li>Kurs I Freitag, 11.05 bis Sonntag, 13.05.2012 in NRW</li><li>Kurs II Donnerstag, 07.06. bis Sonntag, 10.06.2012 in NRW</li><li>Kurs III Freitag, 06.07. bis Sonntag, 08.07.2012 in Berlin</li></ul>
Die Teilnahme (inklusive Anreise innerhalb Deutschlands, Unterkunft, Verpflegung) ist unentgeltlich. Da die Kurse aufeinander aufbauen, wird vorausgesetzt, dass die Bewerberinnen und Bewerber ihre Teilnahme an allen drei Kursen verbindlich zusagen. Am Ende erhalten alle Absolventinnen und Absolventen ein Zertifikat über die erworbenen Qualifikationen.
Bewerbungsschluss ist Montag, der 19.03.2012 (Datum des Poststempels).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die persönlichen Daten werden ausschließlich für das
Auswahlverfahren verwendet. Bewerben Sie sich per E-Mail an 
<link mailto:benjamin.reitz@b-b-e.de>benjamin.reitz@b-b-e.de</link>
oder schriftlich:
Projektbüro „Civil Academy&quot;
Michaelkirchstraße 17-18, 10179 Berlin
Tel.: +49 (030) 62980 – 116/117]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 14:00:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.rudern.de/uploads/media/Civil_Academy_Ausschreibung.pdf" length ="177093" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Stellungnahme des DOSB zur Sportbootschifffahrt</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/18/stellungnahme-des-dosb-zur-sportbootschifffahrt/</link>
			<description>Der Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat für diesen Dienstag in Berlin zu einer Öffentlichen Anhörung zum Antrag der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der Bundestagsausschuss für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat für diesen Dienstag in Berlin zu einer Öffentlichen Anhörung zum Antrag der Fraktionen von CDU/CSU und FDP „Neue Impulse für die Sportbootschifffahrt“ (Bundestagsdrucksache 17/7937) geladen. Dabei hat der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) zu diesem Antrag wie folgt Stellung genommen. <br />„... Der Deutsche Olympische Sportbund befürwortet den mit dem oben bezeichnen Antrag verfolgten Gedanken, neue Impulse für die Sportbootschifffahrt setzen zu wollen. Er rät jedoch eindringlich von der Annahme in der vorliegenden Form ab, weil die darin gewählten Instrumente zum Teil nicht zielführend sind.<br />Die bereits beschlossenen Initiativen des Deutschen Bundestages zur Förderung des Wassersports wie auch des Wassertourismus werden vom DOSB ausdrücklich unterstützt. Seine Mitgliedsverbände arbeiten aktiv an deren Umsetzung mit.
<b>I. Situation in Deutschland</b>
Der Wassersport unterliegt in Deutschland besonderen Rahmenbedingungen. Er findet zum großen Teil auf Bundeswasserstraßen statt, auf die er existenziell angewiesen ist. Diese Bundeswasserstraßen gehören zu den meistbefahrenen Wasserstraßen der Welt. Als intensiv genutzte Verkehrswege unterliegen sie demselben Verkehrsmanagement wie andere Verkehrs-wege (Straße, Luftraum). Wassersport im intensiv genutzten öffentlichen Verkehrsraum verlangt nach Überzeugung und Erfahrung des DOSB gewisse Mindestkenntnisse und Mindestbefähi-gungen der beteiligten Sportbootfahrer in Abhängigkeit von Bootstyp und -antrieb.<br />Der Deutsche Olympische Sportbund und die ihm angeschlossenen Wassersportspitzen-verbände setzen sich daher in Übereinstimmung und unter Beibehaltung des bewährten Verkehr-smanagements – vor allem auf den Bundeswasserstraßen – für einen freiheitlichen und verantwortungsbewussten Wassersportbetrieb ein.<br />Die für das Bewegen auf Bundeswasserstraßen erforderlichen Mindestkenntnisse und -fähig-keiten erwirbt der Wassersportier in Vorbereitung auf den Sportbootführerschein. Sie dienen seiner eigenen Sicherheit, aber auch der Sicherheit der Personen an Bord seines Fahrzeugs und der Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer. So hat der 45. Deutsche Verkehrsgerichtstag 2007 die weitere Stärkung der Eigenverantwortung in der Sportschifffahrt, etwa durch die Fortführung der Sicherheitsbroschüre ‚Sicherheit für Wassersportler&#8219; des BMVBS, und die Verbesserung der Befähigung der Sportbootfahrer empfohlen.<br />Auf Bundeswasserstraßen gelten darüber hinaus umfangreiche Befahrensregelungen aus Naturschutzgründen. Naturschutzfachlich sind hierfür die Bundesländer zuständig. Die bestehen-den naturschutzfachliche begründeten Befahrensregelungen nach § 5 Satz 3 BWaStrG beruhen auf Anträgen der Bundesländer und zum Teil jahrzehntelangen Abwägungen und Abstimmungs-prozessen zwischen dem Bund und den berührten Bundesländern. Hieran waren die Wasser-sportspitzenverbände und der DOSB maßgeblich beteiligt.<br />Für große Teilflächen der Bundeswasserstraßen konnten freiwillige Vereinbarungen zwischen den Wassersportverbänden und zuständigen Naturschutzverwaltungen erreicht und weitreichen-de Beschränkungen des Wassersports und des Wassertourismus abgewendet werden. All diesen Regelungen, wie z. B. auch der Zulässigkeit des Befahrens von Windparks, die im Endausbau etwa die 2-fache Größe des Saarlandes (weit über 4.000 Quadratkilometer) vor deutschen Küsten ausmachen werden, liegt das bestehende Fahrerlaubniswesen für Sportboote zugrunde. Es trägt Sorge dafür, dass die betreffenden Schiffsführer mit den geltenden Bestim-mungen sowie morphologischen und nautischen Bedingungen in diesen Gebieten vertraut sind und die notwendige Fähigkeit besitzen, ein Sportboot sicher und umweltschonend in diesen Gebieten zu bewegen.<br />Das Sicherheitsmanagement in den deutschen Verkehrssystemen geht von dem einheitlichen Gedanken aus, dass ein freiheitlicher und von Alltagsreglementierungen möglichst wenig ein-geschränkter Verkehrsablauf zu gewährleisten ist. Dieses ist am ehesten, nachhaltigsten und mit den geringsten Belastungen für die Haushalte des Bundes und der Länder zu erreichen, indem sich die aktiven Verkehrsteilnehmer mit den (in Deutschland relativ anspruchsvollen) Rahmen-bedingungen des Verkehrs vertraut machen und – einmalig in ihrem Leben – die dazu erforder-lichen theoretischen Mindestkenntnisse und praktischen Fähigkeiten erwerben (Führerschein).<br />Dies gilt nach Überzeugung des DOSB auch für den Wassersport und den Wassertourismus auf der höchsten Kategorie der deutschen Wasserstraßen, den Bundeswasserstraßen.<br />Der Wassersport in Deutschland ist existenziell auf die Nutzung der Bundeswasserstraßen angewiesen.<br />Bundeswasserstraßen machen in Deutschland den weitaus größten Teil der wassersportlich nutzbaren und genutzten Gewässer aus. Sie stellen die entscheidende Verbindung zwischen den meisten regionalen Wassersportrevieren her und umfassen auch Flüsse und große Seen.<br />Bereits beschlossene Maßnahmen:<br />Dem Erfordernis und dem Ziel, die Sicherheit der Sportschifffahrt auf den deutschen Bundes-wasserstraßen zu gewährleisten, dient die vom Deutschen Bundestag geforderte und im Mai 2012 in Kraft tretende Führerscheinreform.<br />Daran haben unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwick-lung Fachleute des BMVBS, der Wasser- und Schifffahrtsdirektionen und der Fachverbände über mehr als zwei Jahre gearbeitet. Fachlich besteht in den eingerichteten Arbeitsgruppen Konsens zu den erforderlichen und sinnvollen Inhalten. Die Führerscheinreform sieht – ent-sprechend den Forderungen und Empfehlungen der beteiligten Fachkreise – u.a. eine Umstellung auf das sogenannte Antwortauswahlverfahren (Multiple Choice), eine stärkere Gewichtung der Praxis und eine deutliche Reduzierung der Zahl der theoretischen Prüfungs-fragen in den Fragenkatalogen vor. Umweltgerechtes Verhalten ist nun deutlicher Ausbildungs-schwerpunkt.<br />Der Deutsche Olympische Sportbund empfiehlt, die vom Deutschen Bundestag bereits beschlos-senen Maßnahmen, wie vorgesehen, im laufenden Jahr umzusetzen. Die darin beschlossenen Änderungen und Optimierungen in der Ausbildung und der Prüfung blieben wirkungslos, wenn eine wichtige Gruppe der Verkehrsteilnehmer, wie in Ziffer 1 des vorliegenden Antrags vorgesehen, von diesen der Führerscheinpflicht befreit würde.
<b>II. Zu den Punkten der Bundestagsdrucksache 17/7937 im Einzelnen:</b>
1. Zu Pkt.1:<br />Von der Aufhebung der Führerscheinpflicht für motorisierte Sportboote bis 11,4 kW (15 PS) rät der DOSB mit Nachdruck ab. Die im Antrag eingangs aufgestellte Prämisse, dass Deutschland im europäischen Vergleich die mit Abstand strengsten Sportbootführerscheinvorschriften habe, ist nicht zutreffend.<br />In Deutschland besteht eine Fahrerlaubnispflicht lediglich für Sportboote mit Antriebs-maschine mit einer Leistung von mehr als 3,68 kW (5 PS). Für Sportboote unter Segel besteht in den Küstengewässern gar keine Fahrerlaubnispflicht und auf den Binnenschiff-fahrtstraßen nur auf bestimmten Gewässern in Berlin; auf dem Bodensee ab 4,4 kW (6 PS). Für muskelkraftbetriebene Fahrzeuge besteht keine Fahrerlaubnispflicht.<br />In Kroatien besteht seit 2007 leistungsunabhängig eine Sportbootführerscheinpflicht für alle motorisierten Sportboote und für alle Segelboote mit oder ohne Antriebsmaschine über 3 m Länge.<br />In Polen ist ein Sportbootführerschein unabhängig von der Antriebsart fOr alle Sportboote mit einer Rumpflänge von mehr als 7,5 m oder einer Antriebsleistung von mehr als 10 kW vorgeschrieben.<br />In Slowenien ist ein Sportbootführerschein unabhängig von der Antriebsart für alle Sportboote ab 7 m Rumpflänge und mehr als 7,35 kW Motorleistung erforderlich.<br />In Estland besteht eine Fahrerlaubnispflicht für sogenannte kleine Sportboote von 2,5 m bis 24 m an der Küste und auf Binnengewässern; ausgenommen hiervon sind Segelboote mit einer Segelfläche bis zu 25 m2 oder Sportboote mit einer Antriebsmaschine bis 25 kW, vorausgesetzt, das Sportboot wird nur tagsüber und bei guter Sicht und auf See nicht weiter entfernt als 5 Seemeilen von der Küste und auf Binnengewässern nicht weiter entfernt als 9 km vom Ufer geführt.<br />In Norwegen ist 2010 als Reaktion auf Sportbootunfälle eine Fahrerlaubnispflicht ein-geführt worden. Sie gilt für alle Sportboote mit einer Länge von mehr als 8 m oder einer Antriebsleistung von mehr als 19 kW.<br />In Frankreich ist für alle Sportboote mit einer Motorleistung von über 4,5 kW ein Bootsführerschein vorgeschrieben.<br />In Spanien ist für Motorboote mit einer Rumpflänge über 4 m oder einer Leistung von mehr als 11,03 kW und für Segelboote ohne Motor mit einer Rumpflänge von mehr als 5 mein Sportbootführerschein erforderlich.<br />In den Niederlanden gilt zum Führen von Motorbooten über 20 km/h (11 Kn) eine höhere Altersgrenze (18 Jahre) als in Deutschland (16 Jahre).<br />Die Anhebung der Führerscheinpflichtgrenze würde sich in der Praxis wie ein Außenborder-Privileg auswirken und die Führerscheinpflicht aus der Hand des Staates faktisch in die Hand des Marktes legen. Anders als bei Kfz lässt sich die Motorisierung bei Sportbooten auch von technischen Laien mit wenigen Handgriffen auswechseln. Führerscheinfreie Außenborder lassen sich an beliebig große Bootsrümpfe montieren. Das Problem der gefährlichen Untermotorisie-rung wird dadurch ver- und nicht entschärft. Es bringt mehr Menschen in Gefahr, weil dann die Falschkombination von Boot und Antrieb mit weitaus mehr und größeren Booten möglich wird. Anders als im Straßenverkehr sind solche untermotorisierten Fahrzeuge und ihre Besatzungen nicht nur Verkehrsgefahren , sondern auch Naturgewalten ausgesetzt (Abtreiben im Wind oder Strom, Wellengang, ‚Legerwall-Situationen&#8219;, Auflaufen auf Untiefen oder Schifffahrtshindernisse).<br />Neu entsteht das Problem und der Anreiz der Übermotorisierung zu kleiner Boote mit zu großen führerscheinfreien Motoren. Verkehrspädagogisch wäre die Wirkung einer Anhebung der PS-Zahl zur Führerscheinpflicht fatal. Sie untergräbt die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit des Fahr-erlaubniswesens in Deutschland. Der Erwerb eines Befähigungsnachweises würde nicht mehr von der Sicherheit des Verkehrsmittels, sondern vom Kauf des ‚richtigen&#8219; Motors abhängen und würde vom begünstig-ten Motorenhandel auch so beworben werden.<br />Vor Erlass einer solchen Regelung sollte geprüft werden, ob Sportboote bis 11,4 kW (15 PS) Motorleistung tatsächlich sicherer sind als größere Boote und Yachten. Nach der Verkehrsunfall-ursachenforschung bestehen erhebliche Zweifel, dass dem so ist. Die Erkenntnisse der jähr-lichen Reviergespräche zwischen den Wassersportverbänden und den für Verkehrslenkung, Verkehrsbeobachtung und Verkehrsüberwachung verantwortlichen Behörden sprechen ebenfalls gegen diese Annahme. Sie belegen, dass primär kleine offene Sportboote mit vergleichsweise jungen Bootsfahrern an kritischen Situationen und tödlich verlaufenden Unfällen und primär an Verstößen gegen Naturschutzbestimmungen beteiligt sind.<br />Der Deutsche Kanu-Verband (DKV) hat in seiner Stellungnahme eingehend auf Folgeeffekte für den wassertouristisch sehr bedeutsamen Kanusport und auf die von ihm dokumentierten 792 Befahrensregelungen aus Naturschutzgründen hingewiesen. Er hat auch aus diesen Erwägun-gen von der vorgesehenen Änderung der Führerscheinpflichtgrenze abgeraten. Der Deutsche Olympische Sportbund teilt die Einschätzung des DKV. Generell muss darauf hingewiesen werden, dass sich das Verkehrsrecht auf Schifffahrtsstraßen deutlich vom Straßenverkehr unterscheidet und teilweise von der jeweiligen Antriebsart des verwendeten Fahrzeugs abhängt und sich daher nicht intuitiv aus vorhandenem Straßenverkehrswissen erschließt. Viele Gefahren wie z.B. Untiefen, Strömungen, Gezeiten, Hochwasser, Manövrierverhalten und Sichtbeschrän-kungen großer Fahrzeuge etc. sind ohne weiteres nicht erkennbar. Die Fahrzeuggrößen (Containerschiff, Schubverband, Sportboot) sind auf dem Wasser deutlich unterschiedlicher als im Straßenverkehr. Gerade auf einer Verkehrsfläche ohne ‚Fahrbahnmarkierungen&#8219; sind Kennt-nis und Anwendung von Ausweichregeln sowie einwandfreie Standortbestimmung unabdingbar. Ausweichregeln hängen z.B. davon ab, ob sich ein Fahrzeug innerhalb oder außerhalb des sogenannten ‚Tonnenstrichs&#8219; befindet oder ob einem Motorboot ein Binnenschiff, ein Segelboot, ein muskelbetriebenes Boot oder ein anderes Motorboot begegnet.
2. Zu Pkt. 2:<br />Eine Zulassung führerscheinfreier Hausboote auf der Ostsee wird nicht empfohlen. Das Führen großer windempfindlicher Hausboote auf Seeschifffahrtsstraßen erfordert besondere Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich des Schifffahrtsrechts, der Navigation, der praktischen Seemann-schaft und der Wetterkunde. Die im Antrag gewählte Bezeichnung des Dokuments als ‚Charter-schein&#8219; entspricht nicht der geltenden Rechtslage. Das Dokument trägt die Bezeichnung ‚Charterbescheinigung&#8219;.
3. Zu Pkt. 3:<br />Es wird empfohlen, die Evaluierung der erwogenen Änderungen im Verkehrsmanagement und Fahrerlaubnisrecht vor ihrer Umsetzung vorzunehmen. Im Bereich des Fahrerlaubnisrechts ist die nachträgliche Wiederrücknahme einer aufgehobenen Fahrerlaubnispflicht schwer zu realisieren. Zum Zwecke der Evaluierung hat die Bundesregierung am 9. August 2004 auf Forderung des Deutschen Bundestages die Erstellung einer zentralen Unfalldatenbank an die WSV sowie an die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung (BSU) in Auftrag gegeben. Die Einrichtung und Auswertung steht aus.
4. Zu Pkt. 4 a):<br />Der Erwerb von Befähigungsnachweisen für die Sportschifffahrt sollte für den Verbraucher nicht unnötig erschwert werden, in dem für sein Fahrtrevier nicht erforderliche Befähigungsnachweise modular zur Pflicht gemacht werden. Das Ziel sollten nicht weitere Belastungen durch neue Reglementierung, sondern Vereinfachung und Zusammenfassung der bestehenden Vorschriften sein (vgl. Empfehlungen des 45. Deutschen Verkehrsgerichtstages 2007 und unten Pkt. 8)
5. Zu Pkt. 4 b):<br />Die Forderung nach Umgewichtung der Prüfungsinhalte – mehr Praxis und weniger Theorie – ist&nbsp; in der am 1. Mai 2012 in Kraft tretenden Reform der Sportbootführerscheine bereits erfüllt.
6. Zu Pkt. 4 c):<br />Die Zahl der Fragen in den neuen Fragenkatalogen, die ab dem 1. Mai 2012 zur Anwendung kommen sollen, ist aufgrund der modularen Struktur bereits erheblich reduziert worden.
7. Zu Pkt. 4 d):<br />Die Anerkennung von Befähigungszeugnissen aus der gewerblichen Schifffahrt ist in den einzelnen Verordnungen zu den Sportbootführerscheinen geregelt und wird bei Bedarf vom BMVBS laufend angepasst. Dabei finden auch Teilanerkennungen, der Verzicht auf Prüfungs-teile, Theorie oder Praxis, Berücksichtigung.
8. Zu Pkt. 5 a):<br />Funkzeugnisse aus anderen Ländern werden anerkannt, sofern die erforderliche Gleichwertigkeit besteht. Das Funken ist Teil der nautischen Qualifikation eines Schiffsführers. Ist eine Funkan-lage an Bord, muss er als verantwortlicher Entscheidungsträger wissen, welches Funkverfahren anzuwenden ist. Der Deutsche Segler-Verband (DSV) empfiehlt für alle seegehenden Yachten die Ausrüstung mit einer geeigneten Seefunkanlage.
9. Zu Pkt. 5 b):<br />Die Anerkennung von bestehenden Qualifikationen im Funkwesen wird im Einzelfall geprüft und gegebenenfalls berücksichtigt.
10. Zu Pkt. 6:<br />Gewerbliche Ausbildungsstätten bedürfen in Deutschland keiner staatlichen Zulassung. So vergibt der Deutsche Segler-Verband (DSV) seit mehr als 40 Jahren an gewerbliche Segelschulen das Prädikat der DSV-Anerkennung, wenn die Qualitätsanforderungen erfüllt sind. Diese sind im Internet unter www.dsv.org veröffentlicht.
11. Zu Pkt. 7:<br />Die Ausrüstungsstandards für Charteryachten sollten sich sowohl an der Größe des betreffenden Fahrzeugs als auch an seinem Fahrtgebiet orientieren. Eine Yacht, die 10 Personen an Bord hat, sollte z.B. auch eine Rettungsinsel für 10 Personen haben.
12. Zu Pkt. 8:<br />Die Zusammenführung der Rechtsgrundlagen für die Sportschifffahrt sollte, wie vom Deutschen Verkehrsgerichtstag empfohlen, weiter verfolgt werden.
13. Zu Pkt.12:<br />Die Ausstellung von Sportbootführerscheinen im Scheckkartenformat wurde vom BMVBS geprüft und wegen erheblicher Mehrkosten für den Bewerber verworfen.
<b>III. Ergänzende Bemerkungen:</b>
1. Marketingoffensive<br />Das Bundesministerium für Wirtschaft fördert zurzeit eine gemeinsame Marketingoffensive von Tourismus-, Wassersportwirtschafts- und Wassersportverbänden. Sie wurde von einem gemeinsamen Beirat unter Beteiligung des Deutschen Olympischen Sportbundes und der ihm angeschlossenen Wassersportspitzenverbände konzipiert. Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen und sollen im Januar 2012 zur boot in Düsseldorf öffentlich vorgestellt werden.<br />Der Deutsche Olympische Sportbund empfiehlt, die Marketingoffensive als gemeinsame Initiative von Tourismusverbänden, Wassersportwirtschaftsverbänden und gemeinnützigen Wassersport-verbänden umzusetzen. Er rät davon ab, dieses Projekt in zeitliche oder inhaltliche Verbindung mit einer Teilabschaffung von Sportbootführerscheinen zu bringen.<br />Eine zeitliche Kombination würde Verbrauchern und Märkten den falschen Eindruck vermitteln, die an der Marketingoffensive beteiligten gemeinnützigen Verbände der Sportschifffahrt würden die Teilabschaffung der Sportbootführerscheine positiv beurteilen und es für verantwortbar halten, mit Fahrzeugen unter 11,4 kW (15 PS) Motorleistung auch ohne Führerschein auf Bundeswasserstraßen zu fahren.<br />Dies ist nicht der Fall.<br />Der Deutsche Olympische Sportbund und die ihm angeschlossenen Wassersportverbände mit ihren mehr als 800.000 aktiven Mitgliedern wenden sich mit Nachdruck gegen eine unfreiwillige Beteiligung an einer öffentlichen Kampagne für das aus ihrer Sicht unverantwortliche Fahren ohne Führerschein bis 15 PS.
2. Zugang zum Wassersport I Werbung für den Wassersport<br />Der Sportbootführerschein begrenzt den Markt nicht. In allen in Deutschland gebräuchlichen Bootssportarten gibt es führerscheinfreie Einsteigerboote. Die Vereine und gewerblichen Wassersportschulen bilden jährlich weitaus mehr Wassersportler und Führerscheinbewerber aus, als aktiv sind.
3. Bundesländer<br />Die Teilaufhebung der Führerscheinpflicht greift mittelbar in das Fahrerlaubniswesen der Bundesländer ein, für das der Bund – anders als im Straßenverkehr – keine verfassungsrecht-liche Kompetenz hat. Dadurch können schwerwiegende Probleme für die Freizügigkeit des Sportbootverkehrs zwischen Bundes- und Landeswasserstraßen entstehen. Ohne Anpassungen würden hier neue, den Wassertourismus hemmende Grenzen entstehen. Diese Effekte müssen vorher mit der Verkehrsministerkonferenz der Länder beraten werden.<br />Die Teilaufhebung der Führerscheinpflicht greift ferner, wie bereits dargelegt, in die praktische Handhabung von zahlreichen bestehenden Befahrensregelungen auf Bundeswasserstraßen ein, für deren naturschutzfachliche Beantragung nach § 5 Satz 3 BWaStrG die Bundesländer zuständig sind. Dieser Effekt sollte vorher mit der Umweltministerkonferenz der Bundesländer beraten werden.
4. Internationale Anerkennung<br />Die aktuellen deutschen Sportbootführerscheine werden in anderen Ländern ohne Schwierig-keiten akzeptiert. Bei einer Änderung der Führerscheinpflicht im Sinne der Teilabschaffung der Sportbootführerscheine für Fahrzeuge unter 11,4 kW (15 PS) Motorleistung wäre zu prüfen, inwieweit dann für das Mieten und Führen von Sportbooten in anderen Ländern mit schärferen Vorschriften von deutschen Urlaubern am Urlaubsort doch wieder ein Sportbootführerschein verlangt wird.<br />Dieses gilt auch für den Bodensee (Patentpflicht ab 4,4 kW (6 PS) und ab 12 m2 Segelfläche), der aufgrund internationaler Vorschriften die Anerkennung der derzeitigen deutschen Sportboot-führerscheine im Rahmen der prüfungsfreien Ausstellung eines Urlauberpatents vorsieht. Hier wäre dann ggf. für deutsche Urlauber das Bodenseeschifferpatent durch Prüfung vor Ort zu erwerben. So entsteht ein mögliches neues Hemmnis für den Tourismus in Bayern, Baden-Württemberg, Österreich und in der Schweiz.
5. Haushalt<br />Der DOSB geht davon aus, dass der Ersatz des präventiven Verkehrsmanagements auf Bundes-wasserstraßen (Fahrerlaubnis) durch ein anderes, derzeit noch nicht bekanntes Verkehrs-management (Verkehrsüberwachung, Verkehrslenkung, Detailregelung zur anderweitigen Gefahrenabwehr, Rettungswesen, Errichtung und Betrieb von Lichtzeichenanlagen für Haus-boote) Auswirkungen auf die Haushalte des Bundes und der Länder haben. Diese sollten fest-gestellt und in die Abwägung einbezogen werden. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzu-weisen, dass bereits die Umsetzung der vom Deutschen Bundestag beschlossenen und von Verbänden, Ministerium und Verwaltung erarbeiteten Sicherheitskampagne für den Wassersport an fehlenden Haushaltsmitteln des Bundes gescheitert ist.<br />Sollten sich daraus zusätzliche Reglementierungen für den Wassersport ergeben, bittet der DOSB schon jetzt dringend um vorherige Gelegenheit zur Stellungnahme.“]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Dokumentation zum „Klimaschutz im Sport“ erschienen</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/18/dokumentation-zum-klimaschutz-im-sport-erschienen/</link>
			<description>(DOSB-PRESSE) Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat jetzt eine Dokumentation der Abschlussveranstaltung „Klimaschutz im Sport“ und des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[(DOSB-PRESSE) Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat jetzt eine Dokumentation der Abschlussveranstaltung „Klimaschutz im Sport“ und des Fachforums „Sportstätten, Umwelt und Klimaschutz“ veröffentlicht. Beide fanden am 5. und 6. September 2011 im Literaturhaus in Frankfurt am Main statt. 
DOSB-Generaldirektor Michael Vesper und Gertrud Sahler, Leiterin des Leitungsstabes im Bundesumweltministerium, führten bei der Abschlussveranstaltung ins Thema Klimaschutz und dessen Bedeutung und Auswirkungen auf den Sport ein. <br />Der Verband Deutscher Sporttaucher (VDST), sowie die Landessportbünde Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Niedersachsen präsentierten ihre Projektergebnisse zum Klimaschutz.
Am zweiten Tag der Veranstaltung standen die Themen Kommunalpolitik und Sport, Sportstätten, Umwelt- und Natursportarten auf der Tagesordnung. Die Reden und Beiträge sind nun in der Dokumentation zusammengefasst, die auf der Homepage des DOSB als Download zur Verfügung steht.
Weitere Informationen zum Thema gibt es ebenfalls online auf der DOSB-Website unter dem Link <link http://www.klimaschutz-im-sport.de>www.klimaschutz-im-sport.de</link>.]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@rudern.de</author>
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 09:59:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Programm zur Echtzeit-Visualisierung der Messdaten von Accrow</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/12/programm-zur-echtzeit-visualisierung-der-messdaten-von-accrow/</link>
			<description>Für die Messung und Analyse der Bootsbewegung wurde Accrow (Acceleration in rowing) als einfach zu handhabendes Trainingsgerät in Kooperation...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für die Messung und Analyse der Bootsbewegung wurde Accrow (Acceleration in rowing) als einfach zu handhabendes Trainingsgerät in Kooperation zwischen der Universität Hamburg und dem Schalltechnischen Büro, BeSB GmbH Berlin entwickelt (siehe Bericht in Rudersport 9, 2010, S.48). Mit Accrow können die äußeren Belastungsmerkmale Intensität (Bootsgeschwindigkeit, Schlagfrequenz und Vortrieb), Umfang (gefahrene Strecke, Anzahl Ruderzyklen, Zeitdauer) sowie deren Relation zueinander vollständig erfasst werden. Zudem ermöglicht die Auswertesoftware Regatta mit drei ruderspezifischen Standardanalysen (Belastungsanalyse im Wassertraining, Rennanalyse für wahlweise 500-2000m und Startanalyse über den 1.-15. Ruderschlag), die Beantwortung zahlreicher trainingspraktischer Fragen sowie die umfassende Aalyse des Trainings oder Ruderrennens nach wissenschaftlichen Kriterien. Weder bei der Messung noch bei der Auswertung der Ergebnisse werden besondere messtechnische oder computerspezifische Kenntnisse benötigt. Die Installation und der Betrieb der Analysesoftware Regatta ist einfach gehalten und im zugehörigen Manual erklärt. Damit eignet sich das Gerät für alle, die an Informationen zur Bootsbewegung ohne großen zusätzlichen Aufwand interessiert sind. <br />Während der Ruderfahrt erfasst Accrow (Abb.1) die Bootsbewegung mittels GPS und die Bootsbeschleunigung mit einem elektromechanischen (MEMS) Sensor; die Abtastrate liegt bei 50Hz. Die Daten werden auf einer SD-Karte gespeichert und können per WLAN ausgelesen werden. 
<table summary="In Tabelle 1 sind die technischen Daten von Accrow aufgeführt."><caption><i>In Tabelle 1 sind die technischen Daten von Accrow aufgeführt.</i></caption><caption>belle 1</caption><tbody><tr><td rowspan="1" colspan="2">Beschleunigungssensor</td></tr><tr><td>Messbereich</td><td>± 2 g</td></tr><tr><td>Abtastfrequenz</td><td>50 Hz</td></tr><tr><td>Messfehler</td><td>1 %</td></tr><tr><td colspan="2" rowspan="1">GPS-Sensor</td></tr><tr><td>Positions-up-Date Rate</td><td>4 Hz</td></tr><tr><td>Geschwindigkeit</td><td>0,1 m/s</td></tr><tr><td>Spannungsversorgung</td><td>5 V - 32 V Gleichstrom (Akku)<br /> </td></tr><tr><td>Datenspeicher</td><td>SD-Karte</td></tr><tr><td>Datenübertragung und -auslesen</td><td>WLAN</td></tr><tr><td>Maße</td><td>98 x 64 x 34 mm</td></tr><tr><td rowspan="1">Masse mit Akkupack</td><td rowspan="1">336 g</td></tr></tbody></table>
Der Einsatz des Geräts hat sich bereits im Training von Kaderathleten des DRV und während der Vorläufe für die Junioren-Weltmeisterschaften 2009 und 2010 (Mattes &amp; Schaffert, 2010) sowie bei Untersuchungen der D-Kader Talententwicklung (siehe Rudersport, 1, 2011, S. 18f.) bewährt. Zunehmend wird es in Kombination mit dem Mobilen Messsystem MMS des Instituts FES eingesetzt. An einigen Olympia- und Bundesstützpunkten findet es bei der Trainingsdokumentation regelmäßige Anwendung. Gegenwärtig wird es im Trainingslager in Souston, Frankreich bei Kaderathleten des Allgemeinen Alster-Club/Norddeutschen Ruderer Bund, Hamburg (AAC/NRB) zur Kontrolle und Steuerung des Wassertrainings eingesetzt. Dabei laufen Voruntersuchungen für eine Diplomarbeit an der Universität Hamburg. <br />Als Neuerung und Erweiterung des Leistungsspektrums von Accrow ist die bereits angekündigte Zusatzoption Accrow-Live hinzugekommen, die es seit Herbst 2010 für jeden Interessierten käuflich zu erwerben gibt. Das Programm ermöglicht die Echtzeit-Visualisierung der Geschwindigkeits- und Beschleunigungsdaten von Accrow in grafischer wie in Zahlenform. Dabei kann zwischen dem Online- und Offline-Modus gewählt werden. Im Online-Modus sendet Accrow die momentanen Beschleunigungs- und Geschwindigkeits-Zeitverlaufsdaten des Ruderbootes via WLAN auf ein Netbook im begleitenden Trainerboot. Neben der Echtzeitdarstellung des Beschleunigungs- und Geschwindigkeitsverlaufs werden folgende Daten in Zahlenform schlagbezogen dargestellt:
<ul><li>Mittlere Bootsgeschwindigkeit (v~ in m/s),</li><li>Mittlere Geschwindigkeit der letzten fünf Ruderschläge (v5 in m/s),</li><li>Schlagfrequenz (sf in 1/min), </li><li>Zurückgelegter Weg des letzten Schlages (Weg in m) sowie die </li><li>Hochgerechnete 500-m-Zeit der aktuellen Bootsgeschwindigkeit (500m in min:ss).</li></ul>
Diese Daten können auf Wunsch per Funktionstaste zusätzlich für eine Nachbetrachtung im sog. Offline-Modus gespeichert und anschließend erneut quasi in ‚Echtzeit’ wiedergegeben werden. Damit wird eine direkte Belastungsteuerung innerhalb der Trainingseinheit oder die Wirkungsanalyse besonderer Schlagfolgen (z. B. Ruderstart) auf die Bootsgeschwindigkeit möglich.<br />Wie bei der Entwicklung von Accrow wurde auch bei Accrow-Live sehr viel Wert auf eine robuste und einfache Handhabung gelegt, um den Anforderungen in der Trainingspraxis gerecht zu werden und dem Trainer im Begleitboot nur geringem Bedienaufwand zuzumuten. Die Programmbedienung ist auch allein durch Tastatureingaben möglich, sodass auf die Verwendung einer Computermaus oder des Touch-Pads verzichtet werden kann. <br />Zum selber Ausprobieren besteht die Möglichkeit, sich eine Demoversion von Accrow-Live auf der geräteeigenen Homepage (<link http://www.accrow.de>www.accrow.de</link>) zusammen mit einer Kurzanleitung herunterzuladen. Abbildung 2 vermittelt einen Eindruck über die Displayanzeige von Accrow-Live. 
<b>Fazit</b>
Accrow-Live ergänzt das Leistungsspektrum des bestehenden Mess- und Analysesystem Accrow insofern, weil die Bootsbewegung jetzt auch in Echtzeit durch den Trainer überwacht werden kann. Dieser sieht, wie sich die Bootsbewegung, die Schlagfrequenz und der Vortrieb verändern und kann ggf. durch Anweisungen sofort eingreifen. Das ermöglicht ihm beispielsweise, die Ruderer direkt auf bestimmte Technikmerkmale und deren Wirkung auf die Bootsbewegung anzusprechen und erleichtert die Vor- und/oder Nachbereitung des Trainings (Soll-Ist-Vergleich). Zudem erhält der Trainer wertvolle Information über die Verlaufsanalyse der tatsächlichen Leistungsentwicklung, wie die Steigerung der Bootsgeschwindigkeit. Da sich der GPS-Sensor im Rennboot befindet, sind die Daten unabhängig von der Bewegung des eigenen Motorboots. Die tatsächlichen Veränderungen in der Relation Schlagfrequenz/Vortrieb werden mit der Anzeige überprüfbar. <br />Somit kann mit Accrow-Live die Veränderung der Bootsgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Belastungsumfang (Streckenlänge), der Belastungsdauer (Ruderzeit) und –intensität (Schlagfrequenz) während des Ruderns auf dem Wasser in Echtzeit verfolgt werden. <br />Accrow und Accrow-Live kann jeder erwerben, ob Verein, Bootsbesatzung, Stützpunkt oder Privatperson. Interessierte können weitere Informationen zu Accrow, dessen Erwerb und Eigennutzung auf folgender Homepage abrufen: <link http://www.accrow.de>http://www.accrow.de</link> oder direkt Kontakt aufnehmen zu: <link mailto:nina.schaffert@uni-hamburg.de>nina.schaffert@uni-hamburg.de</link>
<b>Autoreninfo:</b>
<ul><li>Dr. Nina Schaffert (wiss. Mitarbeiterin Universität Hamburg, Abteilung Bewegungs- und Trainingswissenschaft)</li><li>Reiner Gehret, Dipl.-Ing. (BeSB GmbH Schalltechnisches Büro Berlin)</li><li>Prof. Dr. Klaus Mattes (Universität Hamburg, Abteilung Bewegungs- und Trainingswissenschaft)</li></ul>
<b>Literaturhinweise:</b>
<ul><li><link http://www.epb.uni-hamburg.de/node/2177>http://www.epb.uni-hamburg.de/node/2177</link></li></ul>
<i>Artikel erschienen in Rudersport 4, 2011.</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 00:01:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Rudern im Nebel</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/11/rudern-im-nebel/</link>
			<description>50 Ruderer aus Niedersachsen und Holland rudern in 10 Vierer auf dem Großen Meer. Dichter Nebel, kein Ufer in Sicht. Man rudert im Pulk, um die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auszug aus der Broschüre „Bootsobleute und Steuerleute“:<i></i>
<i><b>&quot;Nebel</b></i>
<i>Bei unsichtigem Wetter – darunter fällt auch Nebel und im Extremfall Schneetreiben – wird nicht gerudert. Über Gewässern können Nebelbänke vor allem im Frühjahr und Herbst völlig die Sicht nehmen. Ein Ruderboot wird dann zum Hindernis für die Schiff fahrt – nicht zu sehen und auch auf dem Radarschirm kaum zu entdecken. Auch Gefahren selbst können bei Nebel viel zu spät erkannt werden.&quot;</i>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 00:02:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>25 neue B-Lizenz Trainer für den DRV</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2012/01/04/25-neue-b-lizenz-trainer-fuer-den-drv/</link>
			<description>Trainer B 2011 Leistungssport in der Ruderakademie Ratzeburg</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nachdem bereits vom 15. bis zum 18. September der erste Lehrgangsteil absolviert wurde, trafen sich am 17. November 2011 die 25 Lehrgangsteilnehmer des Trainer B-Lehrgangs des DRV an der Ruderakademie in Ratzeburg wieder.
Während der ersten vier Tage behandelten wir bereits die Themen Ernährung, Leistungsphysiologie, Coach the Coach, Sportmedizin und Sportpsychologie. Im zweiten Lehrgangsteil hatte Lehrgangsleiter Andreas König für uns neben der Vorstellung der Hausarbeiten und Kurzvorträgen über je ein Lehrgangsthema durch uns Teilnehmer am Ende des Wochenendes die Themen Trainingsplanung, Rudertechnik und Techniktraining, Ruderwettkampfregeln und Anti-Doping/Dopingprävention sowie Betreuung der Kurzvorträge und Ausblick auf die möglichen Entwicklungen in der Trainerlaufbahn auf die Agenda gesetzt. Mit Marcus Schwarzrock, Reinhart Grahn, Dr. Dag Danzglock und Ralf Müller standen wieder hochkarätige Dozenten für die Themen zur Verfügung.
Mit entsprechender Spannung und Motivation startete unsere Gruppe in den zweiten Teil der Trainerausbildung. Wie schon am vorhergegangenen Lehrgangswochenende war die Gruppengröße keinesfalls hinderlich sondern geprägt von einer hohen Motivation, einem regen Austausch mit fruchtbaren Diskussionen und einer ausgesprochen guten Stimmung.
Eingebettet in die Vorträge der jeweiligen Dozenten kamen dann auch wir zu Wort. Alle Teilnehmer freuten sich darauf, ihre daheim erarbeiteten Ergebnisse der Gruppe und den Dozenten vorzustellen, sie zu diskutieren und eine Einordnung und Rückmeldung von Dozentenseite zu erhalten. Obwohl sich von Zeit zu Zeit bemerkbar machte, dass viele Themen in der Kürze der Zeit nicht in aller Tiefe besprochen werden konnten, ergab sich so ein interessanter Austausch, auch zwischen Verbänden und Trainern, in dem wir viele Ideen austauschen und neue mit in unsere Vereine nehmen konnten.
Am letzten Lehrgangstag galt es in Kleingruppen vorzustellen, welche Themen die Trainer B-Ausbildung umfasste. Trotz gelegentlicher Rückfragen durch Andreas König und Ralf Müller gelang dies allen Aspiranten souverän und auch die beiden Dozenten schienen erfreut über die Ergebnisse ihrer und unserer Arbeit.
Zum Ende der Vorträge bewies die Gruppe nochmals ihr gutes Gruppenklima, als die eine oder der andere im Zuge eines Quizzes zur Rudertechnik ein wenig „auf den Arm“ genommen wurde. Dennoch wurde deutlich, dass der Stoff des Lehrgangs auch bei uns Trainern angekommen war.
Andreas König beschloss den Lehrgang, in dem er aus dem Fachressort Bildung, Wissenschaft und Forschung über die Lehrgangsangebote des kommenden Jahres und Ralf Müller über die Möglichkeiten der Entwicklung unserer Trainerkarrieren mit Trainer A und Diplom-Trainer sprachen. In der darauf folgenden Feedback-Runde konnten wir Andreas König dann ausnahmslos positive Rückmeldungen geben. Aus den konstruktiven Anmerkungen, welche Themen denn noch als interessant angesehen werden, lässt sich auf jeden Fall schließen, dass die nunmehr neuen Trainer B sich ihre Motivation über die Wochenenden erhalten und sie sogar noch gesteigert haben. Mit Sicherheit werden wir uns spätestens auf der einen oder anderen Fortbildung wiedersehen, wenn wir uns nicht auf den Regattaplätzen Deutschlands bereits ein Rennen auf dem Fahrrad liefern.<br />Vielen Dank sei an dieser Stelle dem DRV, insbesondere Organisator und Lehrgangsleiter Andreas König und seinen Referenten und auch der Ruderakademie Ratzeburg für die gute Versorgung gesagt!
Die neuen Trainer mit B-Lizenz im DRV sind:
Franz Winulf Baade, Matthias Becker, Claudia Blasberg, Jo Brüggemann, René Burmeister, Raik Dittrich, Andreas Fischbach, Nikolas Gart, Wiebke Gebauer, Torsten Gerlach, Lucas Hesselmann, Jan Jedamski, Nils Kritzler, Sebastian Müller, Maik Röhl, Marc Roßmeier, Andrea Rüttgers, Jan Sauer, Lennart Schmidt, Tim Schreiber, Andrea Senst, Sebastian Stolte, Dirk Thiele, Vincent van Almsick, Henning Winkelmann.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 11:10:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Boote Steuern und Führen</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2011/12/31/boote-steuern-und-fuehren/</link>
			<description>SteuernAb- und AnlegenStrömungSog, Wind &amp; WellenWasserstände</description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul class="csc-menu csc-menu-1"><li><link http://www.rudern.de/sportart/bootsobleute-steuerleute/boote-steuern-und-fuehren/steuern/ _top - Steuern>Steuern</link></li><li><link http://www.rudern.de/sportart/bootsobleute-steuerleute/boote-steuern-und-fuehren/ab-und-anlegen/ _top - "Ab- und Anlegen">Ab- und Anlegen</link></li><li><link http://www.rudern.de/sportart/bootsobleute-steuerleute/boote-steuern-und-fuehren/stroemung/ _top - Strömung>Strömung</link></li><li><link http://www.rudern.de/sportart/bootsobleute-steuerleute/boote-steuern-und-fuehren/sog-wind-wellen/ _top - "Sog, Wind & Wellen">Sog, Wind &amp; Wellen</link></li><li><link http://www.rudern.de/sportart/bootsobleute-steuerleute/boote-steuern-und-fuehren/wasserstaende/ _top - Wasserstände>Wasserstände</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@rudern.de</author>
			<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 00:09:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Große Erfolgschancen für Vereine mit eigenem Fitnesstudio</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2011/12/30/grosse-erfolgschancen-fuer-vereine-mit-eigenem-fitnesstudio/</link>
			<description>Vereine, die ein eigenes Fitnessstudio aufbauen, haben große Chancen erfolgreich zu sein. Frauen gehen häufiger in Studios der Sportvereine als zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[An dem zweitägigen bundesweiten Treffen nahmen über 70 Interessenten, Einsteiger und Profis teil. Die Veranstalter Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB), Deutscher Turner-Bund (DTB) und Schwäbischer Turner-Bund (STB) hatten Wünsche und Anregungen aus vergangenen Treffen aufgenommen und ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Die Repräsentanten der vereinseigenen Fitness-Studios, die mit dem Qualitätssiegel SPORT PRO FITNESS ausgezeichnet sind, erhielten im Vorfeld vom DTB für den Kongress einen Gutschein im Wert von 40 Euro. 
Traditionell treffen sich am ersten Tag die Studioleiterinnen und Studioleiter in einem ausgezeichneten vereinseigenen Fitness-Studio vor Ort, diesmal im „activitiy“ des TSV Schmiden bei Stuttgart. Mit ca. 2.600 Mitgliedern gehört das „activity“ zu den größten ausgezeichneten Vereinsstudios in Baden-Württemberg. 
<b>Gutes Preis-Leistungsverhältnis in vereinseigenen Fitnessstudios</b> 
In seinem Impulsreferat stellte Boris Zielinski, Geschäftsführer der Turngemeinde Bornheim in Frankfurt, Ergebnisse einer Studie vor, die er im Rahmen seiner Doktorarbeit durchgeführt hat. Dabei verglich er die Strukturen eines Großvereins (ca. 20.000 Mitglieder) mit einem kommerziellen Fitness-Studio und stellte deutliche Unterschiede aus Sicht der Mitglieder fest: Beispielsweise sind mehr Frauen in den Studios der Sportvereine als bei den kommerziellen Anbietern. Dagegen fühlen sich Männer und jüngere Menschen eher von kommerziellen Studios angesprochen. Zudem werden in den vereinseigenen Fitness-Studios das Preis-Leistungs-Verhältnis besser und das gemeinschaftliche Interesse höher bewertet. 
Professor Thomas Rieger von der Business and Information Technology School (BiTS) betonte in seinem Vortrag „Kundenbindung: Mitarbeiterorientierung und Mitarbeiterqualifikation als Erfolgsfaktor für Fitnessanbieter“ die Bedeutung von fachlichem Wissen, gekoppelt mit dem persönlichen Auftreten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in einem Fitness-Studio. „Die Mitarbeiterzufriedenheit trägt wesentlich dazu bei, Mitglieder im Studio dauerhaft zu binden“, stellte Rieger fest. Im Anschluss an den Vortrag wurden gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern innovative Steuerungsoptionen des Mitarbeitermanagements wie z.B. Social Media-Anwendungen, interne Workshops und Mitarbeitergespräche im Fitnessbereich erarbeitet. 
<b>Betriebliche Gesundheitsförderung ist auch für Sportvereine interessant</b> 
Den zweiten Tag eröffnete Beate Missalek, Inhaberin von MOVEDU Gesundheitsmanagement, mit einem Vortrag zum Thema „Betriebliches Gesundheitsmanagement“. Das könne ein wichtiges Standbein für einen Sportverein sein: „Zwar tummeln sich in diesem Markt inzwischen auch kommerzielle Anbieter, aber da der Markt noch lange nicht gesättigt ist, können sich Sportvereine mit vereinseigenen Fitness-Studios ein weiteres Tätigkeitsfeld erschließen“, sagte Missalek. Betriebliche Gesundheitsförderung umfasse alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitsgebern, Arbeitsnehmern und Gesellschaft zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. „Wenn sich ein Sportverein entscheidet, betriebliche Gesundheitsförderung anzubieten, sollte der Sportverein zunächst eine Ist- und Bedarfsanalyse vornehmen sowie inhaltliche Schwerpunkte festlegen“, sagt die Expertin. Danach folge der Maßnahmenplan zur Umsetzung, Betreuung und Begleitung des Projektes. Anschließend würden Maßnahmen zur Projektsteuerung, Qualitätssicherung sowie Erfolgskontrolle festgelegt. Anhand von Beispielen aus der Praxis, wie z.B. Gesundheitstage, -seminare, Bewegungspausen, Sportkurse wurde diese Vorgehensweise anschaulich dargestellt. 
<b>Mit Pilates können Vereine neue Zielgruppen erschließen</b>
Ein weiteres Referat beschäftigte sich mit dem Thema „Pilates – nur ein Trend oder eine Chance für vereinseigene Studios?“. Jörg Arnold, Leiter des Pilates-Zentrum im Turnverein 1860 Aschaffenburg (TVA), beantwortete diese Frage eindeutig: „Ja, das ist eine Chance“. Denn mit Pilates, das zeige die Erfahrung, können neue Zielgruppen im Verein erschlossen werden, insbesondere die Zielgruppe zwischen 25 bis 49 Jahren. Arnold demonstrierte den Teilnehmern ein spezielles Pilates Trainingsgerät namens „Allegro“, an dem alle Übungen gegen bzw. mit dem Federzug durchgeführt werden und dabei immer die Rumpfmuskulatur im Fokus steht. Wenn mehrere Allegros im Verein vorhanden seien, könne das auch in Kursform (max. 5 Personen) angeboten werden. 
<b>Vereine finden Studierende in der Jobbörse der DHfPG</b> 
Sabine Mack, PR-Leiterin der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG), referierte zum Thema „Vereinsstudio als Ausbildungsbetrieb für duale Studiengänge der DHfPG“. Dabei erläuterte sie die Möglichkeiten, die ein Studio hat, um als Ausbildungsbetrieb zu agieren. Grundsätzlich sei ein Bachelor-Studium an der DHfPG nur in Verbindung mit einem Ausbildungsplatz in einem Betrieb möglich. Die Jobbörse der DHfPG ermögliche Ausbildungsbetrieben, einen passenden Studierenden zu finden, so Mack. „Studierende können aber hier auch nach einem passenden Ausbildungsbetrieb suchen. So kann sich beispielsweise der Sportverein auf der Homepage der DHfPG unter der Rubrik `Jobbörse´ anmelden und Studierende, die sich dort bewerben, aussuchen.“ Folgende Bachelor-Studiengänge von der Hochschule können für Sportvereine interessant sein: Bachelor in Fitnessökonomie, Fitnesstraining und Gesundheitsmanagement. Da jeder Studiengang auf mehreren Modulen aufgebaut ist, sind sie im Sportverein vielfältig einsetzbar, z.B. in der Verwaltung und/oder im Trainingsbereich. In regelmäßigen Abständen müssen sie Präsenzphasen an der Hochschule wahrnehmen. 
Zum Abschluss des Treffens veranschaulichten zwei „Best Practise Beispiele“ von Sportvereinen, deren Kern das Fitnesscenter ist, dass Sportvereine durch die Einrichtung eines eigenen Studios ihre Mitgliedergröße deutlich steigern können. 
Das nächste Studioleitertreffen findet am 2. November 2012 im Rahmen des internationales Hamburger Sportkongresses teil.
Quelle: DOSB/Constanze Gawehn]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@rudern.de</author>
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 19:52:08 +0100</pubDate>
			
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