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		<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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		<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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			<title>Rudern.de - Deutscher Ruderverband - Nachrichten</title>
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			<description>Aktuelle Nachrichten und Informationen über das Rudern</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 00:01:00 +0100</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Neues Buch erschienen - Masterrudern: Das Training ab 40</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/03/07/neues-buch-erschienen-masterrudern-das-training-ab-40/</link>
			<description>Über das Buch: &quot;Rudern im mittleren und fortgeschrittenen Erwachsenenalter erfreut sich ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über das Buch: &quot;Rudern im mittleren und fortgeschrittenen Erwachsenenalter erfreut sich  gemessen an den Mitgliederzahlen in den Vereinen und den  Teilnehmerzahlen auf Regatten zunehmend großer Beliebtheit. Nicht nur  die Rückkehr vieler ehemaliger Rennruderer in das Fitness-, Gesundheits-  und Wettkampfrudern, sondern auch die vielen Spät- und Quereinsteiger  deuten auf die enorme Attraktivität dieser Sportart hin. Umso  bedeutsamer wird damit die sport- und fachwissenschaftliche  Auseinandersetzung mit diesen Ziel- und Altersgruppen.
In diesem Buch  werden allen aktiven älteren Ruderern und Trainern auf der Basis der  aktuellen deutsch- und englischsprachigen Fachliteratur konkrete  Hinweise und Tipps für ein Wettkampf- und Fitnesstraining vermittelt.  Neben den theoretischen Grundlagen zur Trainings- und  Leistungsentwicklung im Alter finden die Belange des älteren Anfängers  beim Erlernen der Sportart zur Anpassung des Bootsgeräts ebenso  Berücksichtigung wie die des ambitionierten Masterruderers zur  Verbesserung der Rudertechnik. Auch die effektive und gleichermaßen  effektive Gestaltung des Ruderleistungstrainings findet seinen Platz in  diesem Buch.&quot;
Autoren: Wolfgang Fritsch, Volker Nolte
<ul><li><link http://www.amazon.de/dp/3898993418?tag=ruderdedeutsr-21&camp=1410&creative=6378&linkCode=as1&creativeASIN=3898993418&adid=1B580VR6581S6628ASFB& _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Buch bei Amazon.de kaufen</link></li></ul>]]></content:encoded>
			
			<author>internet@rudern.de</author>
			<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>2. Rudersymposium für Schul- und Schülerrudern</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/03/03/2-rudersymposium-fuer-schul-und-schuelerrudern/</link>
			<description>Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Vorsitzenden Hans-Thomas Rehbein (BDSR)...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Vorsitzenden Hans-Thomas Rehbein (BDSR) sowie Roland Rauhut (Hamburger SRVb) am 27. Februar zum 2. Rudersymposium des BDSR in Hamburg begrüßen. Die Organisatoren vom Hamburger SRVb hatten 10 Referenten gewinnen können, wie bspw. Prof. U. Hartmann und Prof. K. Mattes, die Aktuelles zur Rudertechnik und verschiedene aktuelle Informationen zu unterschiedlichen Facetten des Rudertrainings bieten konnten.
Zu Beginn der Veranstaltung konnte Prof. Dr. K. Mattes (Hamburg) mit aktuellen Studien und beeindruckenden Darstellungen zur Umströmung des Ruderblattes das Rudertechnische Leitbild des DRV fundieren. Parallel dazu stellten Edelgrad Reifner und Peter Tholl ihre Konzepte zur Gestaltung des Ruderns an Ihren Schulen in Berlin und Osnabrück vor. Damit stellten sie Anregungen für die aktuelle Problematik beim Schulrudern im Zusammenhang mit der Umstellung auf G8 zur Diskussion.
Im weiteren Verlauf legte Prof. Dr. U. Hartmann (Leipzig) in seiner ihm eigenen zuhörerfreundlichen Vortragsweise die Bedeutung der längerfristigen Entwicklung der Ausdauer für die 1500m und 2000 m-Strecke durch ein primär aerobes Ausdauertraining dar. Das gilt natürlich nicht nur für den Hoch- und Leistungssport- sondern auch für den Nachwuchs- und Jugendbereich. Parallel dazu stellte C. Müller-Wulf aus Rendsburg die in Schleswig-Holstein entwickelten Analysebogen sowie das neu entwickelte Übungsmaterial zur selbstständigen Verbesserung der Skulltechnik vor. Letzteres konnte der Referent problemlos und erfolgreich an seine Zuhörer verkaufen.
Aktuelle Trainingsinhalte im Hochleistungsbereich und deren Anwendungsmöglichkeiten im Kindes- und Jugendalter bot M. Spoercke aus Hamburg seinen Zuhören, welche sowohl verbal als auch visuell eindrucksvoll gestützt wurden. Parallel dazu zeigte Natali v. Zmuda zusammen mit Sebastian Franke von der Firma Concept 2 wie Ergometerrudern als Teamrowing und mit musikalischer Unterstützung das Training bereichern können.
Silke Franck aus Hamburg stellte in der Turnhalle „Hot Iron“ vor, parallel dazu Dr. T. Woznik aus Frankfurt die neue Ruder-DVD.
Abschließend fassten die Moderatoren der Veranstaltung R. Rauhut und H.-T. Rehbein bereichernd die Ergebnisse der Beiträge in Form eines Wrap-up des Tages zusammen und erfuhren von den Symposiumsteilnehmern ein sehr positives Feedback.]]></content:encoded>
			
			<author>woznik@t-online.de</author>
			<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Rudern nach Tönen</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/02/24/rudern-nach-toenen-forscherteam-der-leibniz-universitaet-hannover-misst-gehirnstroeme-von-leistungssp/</link>
			<description>Forscherteam der Leibniz Universität Hannover misst Gehirnströme von Leistungssportlern
Prof....</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Forscherteam der Leibniz Universität Hannover misst Gehirnströme von Leistungssportlern</b>
Prof. Alfred Effenberg und sein Team vom Institut für Sportwissenschaft der Leibniz Universität sowie Prof. Rainer Wollny von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg messen in einer Studie erstmals Gehirnströme von Leistungsruderern mittels Elektroenzephalografie (EEG). Sie wollen herausfinden, wie sich die Gehirnaktivierung verändert, wenn den Ruderern ihre Bewegungen gleichzeitig als komplexe Klangsequenzen vorgespielt werden.<br /><br />Felix ist schweißgebadet. Der Athlet rudert mit voller Konzentration auf dem Ergometer. Seinen Kopf bedeckt eine weiße Kappe mit 32 Elektroden. Sechs Minuten muss er noch durchhalten, dann erst ist die EEG-Messung beendet. Über Kopfhörer hört der Ruderer dabei seine eigenen Bewegungsmuster in Tönen. Hinter den Bildschirmen im Motoriklabor des Sportwissenschaftlichen Instituts der Leibniz Universität sitzen drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die die Aufzeichnung der Daten überwachen. 32 dünne graue Linien spiegeln die Aktivierung der Gehirnregionen wieder. Auf einem anderen Bildschirm bauen sich Linien auf, die die Krafteinwirkung auf Griff oder Stemmbrett des Ergometers zeigen.<br /><br />Der Ansatz, Bewegungen quasi in Echtzeit hörbar zu machen und dadurch neue Trainingsmöglichkeiten zu entwickeln, wird schon seit einiger Zeit am Institut für Sportwissenschaft verfolgt. Neu ist der Aspekt der Gehirnuntersuchung. &quot;Wenn wir wissen, wie sich die Aktivierung im Gehirn trainingsabhängig verändert, können wir unsere Beobachtungen aus den Verhaltensexperimenten hirnphysiologisch untermauern&quot;, erläutert Professor Effenberg. Durch die Vertonung der Motorik bekommt der Sportler einen akustischen Hinweis über die Kraft-, Raum- und Zeitstruktur seiner Bewegungen. &quot;Der Athlet kann daraus Informationen ableiten, ob er zum Beispiel die Armbeugung bereits etwas früher innerhalb der Gesamtbewegung akzentuieren sollte, um effizienter zu werden&quot;, sagt Alfred Effenberg.<br /><br />In der aktuellen Studie rudern die Sportler zunächst einige Minuten auf dem Ergometer. Dabei wird an verschiedenen Stellen des Geräts die Kraftwirkung gemessen, zum Beispiel am Griff und am Stemmbrett für die Füße. Die Daten werden über Tonverläufe abgebildet. Je mehr Kraft aufgewendet wird, desto höher und lauter die Töne - die Akustiksequenz ist also für jeden Sportler individuell. Im Anschluss werden den Athleten während des Ruderns ihre Tonsequenzen vorgespielt. Zum Schluss hören sie die Akustiksequenzen, dürfen dabei aber nicht rudern, sondern müssen stillsitzen.<br /><br />Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vermuten, dass alleine durch das Hören der Töne die Regionen im Gehirn aktiviert werden, die normalerweise bei Bewegung aktiv werden - die sogenannte auditiv-motorische Co-Aktivierung. &quot;Ähnliche Ergebnisse sind bei EEG-Studien mit Klavierspielern an der Hochschule für Musik und Theater Hannover beschrieben worden. Wir vermuten, dass sich die Zusammenhänge auf den Sportbereich übertragen lassen&quot;, sagt Professor Effenberg. Die Erkenntnisse aus der Studie sollen nicht nur im Sport, sondern auch im Rehabilitationsbereich berücksichtigt werden, zum Beispiel bei der Rehabilitation sensorisch-motorischer Schädigungen nach Schlaganfällen.<br /><br />Der <link verband/mitglieder/?details=90011 _top - "Opens external link in new window">Bundesstützpunkt Rudern in Hannover</link> unterstützt mit dem Landestrainer Klaus Scheerschmidt die Untersuchung an der Leibniz Universität und ist an der zukünftigen Nutzung der Ergebnisse im Training interessiert.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 14:58:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dialogforum am 15. März 2010</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/02/19/dialogforum-am-15-maerz-2010/</link>
			<description>Internationales Jahr der biologischen Vielfalt</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einladung, Programm, Wandertag (siehe Anlage)]]></content:encoded>
			
			<author>hildegard.hoefelmeyer@rudern.de</author>
			<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 11:13:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.rudern.de/uploads/media/Einladung_zum_dialogforum_15._Maerz_in_Bonn.pdf" length ="1319951" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.rudern.de/uploads/media/Programm_Einladung_Dialogforum_22._Mai.pdf" length ="1625104" type="application/pdf" />
			<enclosure url="http://www.rudern.de/uploads/media/Wandertag_22._Mai.pdf" length ="6880155" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Trainerseminar des Landesruderverbandes Niedersachsen in Hameln</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/02/15/-cbfb0e406c/</link>
			<description>Am ersten Februar-Wochenende 2010 trafen sich die Vereins- und Stützpunkttrainer des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am ersten Februar-Wochenende 2010 trafen sich die Vereins- und Stützpunkttrainer des Landesruderverbandes Niedersachsen (LRVN) zu ihrem alljährlichen Trainerseminar. Der RV Weser Hameln war in diesem Jahr Gastgeber der gut besuchten Veranstaltung.<br />Zu Beginn des Seminars stellte Andreas Bohne, Leiter des Sportinternat des OSP Niedersachsen, seine Einrichtung vor und erläuterte den interessierten Trainern, welche Möglichkeiten das Internat für die Talentförderung und –entwicklung des LRVN gerade mit der Problematik der verkürzten Schulzeit bietet.
Nach intensivem Austausch hierüber begann der zweite Tagesordnungspunkt an diesem Wochenende. Stefanie Wesch, Institut für Sportmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover, gab zunächst einige theoretische Hinweise zur Wirbelsäule und Rumpfmuskulatur, ehe es zur praktischen Umsetzung ging.
Mit musikalischer Untermalung lernten die Teilnehmer zahlreiche Übungen zur Rumpfstabilisation mit Flexibar und Therapiekreise kennen. Zudem zeigte Frau Wesch einige einfache Tests, um die Beweglichkeit von Sportlern zu beurteilen und mögliche Übungen, um fehlende Beweglichkeit zu schulen. Dieser Teil des Seminarprogramms sorgte bei allen Teilnehmern für viel Heiterkeit und ordentlichen Muskelkater an den folgenden Tagen.
Nach diesem aktiven Teil des Seminars gab Landestrainer Tobias Rahenkamp noch einige Lehrgangstermine bekannt, die am Vorabend im LRVN-Trainerteam besprochen worden waren, und stellte die Ideen des „LRVN-Talente-Cup“ und der „Landesmeisterschaften auf dem Ruderergometer“ vor. Hierbei sollen bestehende Ruderergometer-Veranstaltungen zu einer Serie zusammengefasst werden und einen weiteren Baustein in der Talentfindung des LRVN bilden.
Den Abschluss machte Landestrainer Klaus Scheerschmidt mit der Vorstellung eines Konzept zum Einsatz eines Krafttrainers am Bundesstützpunkt Hannover und den Landesstützpunkten. Hiermit soll in den kommenden Monaten der gesteigerten Bedeutung im Krafttraining Rechnung getragen werden.
Hiernach verabschiedete sich Leistungssportwart Kai Botschek bei allen Referenten und Teilnehmer und dem RV Weser Hameln für eine gelungene Veranstaltung und wünschte allen eine erfolgreiche Saison.]]></content:encoded>
			
			<author>reinhard.krueger@online.de</author>
			<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>100 Jahre Bootstechnik im DRV (Teil 3)</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/02/14/100-jahre-bootstechnik-im-drv-teil-3/</link>
			<description>Helmut Griep gelang es 1996, den Verbandsausschuss des DRV davon zu überzeugen, dass auch auf die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Helmut Griep</b> gelang es <b>1996</b>, den Verbandsausschuss des DRV davon zu überzeugen, dass auch auf die Rennboottechnik durch die <b>Wiedergründung des „Technischen Ausschusses</b>“&nbsp; Einfluss genommen werden müsse. So tagte dieses Gremium nach 10 Jahren Unterbrechung erstmals wieder in Hameln. Unter der <b>Leitung von Helmut Griep </b>bemühten sich <b>Dr. Kurt</b> <b>Gelbert </b>(<b>Mitglied der FISA-Materialkommission</b>, Rennboottechnik), <b>Karl-Heinz Becker </b>(Regattatechnik, Sicherheitsfragen, <b>Hans Rath</b> (Allgemeine Bootstechnik, Arbeitskreis Gig und Technik) und <b>Klaus Filter (Leiter der FISA-Materialkommission</b>, Rennboottechnik) über den derzeitigen Stand der Bootstechnik einen Überblick zu verschaffen und an alte Arbeitsweisen des TAs anzuschließen. Da die letzte Ausgabe des Ratgebers von W. Reuß vor mehr als 30 Jahren erschienen ist, wird angeregt, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Gig und Technik ein <b>Handbuch</b>: <b>„Ruderanlagen, Boote und Reparaturen“</b> zu schreiben, mit dem neben den technischen Informationen auch Anleitungen für einfache Reparaturen den Vereinen zur Verfügung gestellt werden können. <b>Hans Rath</b> soll in Zusammenarbeit mit erfahrenen Bootswarten und Bootsbauern hierfür ein Konzept erstellen unter Berücksichtigung der von ihm seit 1985 regelmäßig im Rudersport veröffentlichten Beiträge <b>„Kleine Boots- und Gerätekunde“.</b>
Der <b>Arbeitskreis Gig und Technik</b> führte <b>in Jena</b> erstmals in den neuen Bundesländern das <b>Gespräch mit den Werften</b> durch. Großen Raum nahm das Problem der <b>Unsinkbarkeit von Wander- und Ausbildungsbooten</b> ein, da nach mehreren tödlichen Unfällen beim Schulrudern solche Forderungen durch die Schulbehörden einiger Bundesländer und die Wasserschutzpolizei an den DRV gestellt wurden. Der Arbeitskreis fordert die Werften auf, beim Bau von <b>Kunststoffboote</b>n Materialien einzusetzen, dass diese auch im <b>Havariefall in allen Teilen unsinkbar</b> sind, um notfalls als Rettungshilfen zur Verfügung zu stehen. Auch das <b>Recyclingproblem bei alten Ku-Booten</b> wird mit den Werften diskutiert und eine Rücknahmepflicht angeregt. Weitere Standardisierungen lehnen die Werften ab. Sie befürchten einen technischen Rückschritt. Der neue <b>Einhand-Semmbrettbeschlag ist serienreif</b> und kann ab sofort bei Gerhart Ludwig angefordert werden. <b>Eine Einbauanleitung wird im Rudersport veröffentlicht</b>.
<b>1999</b> übernimmt <b>Dr. Kurt Gelbert die Leitung der FISA-Materialkommission</b>, nachdem <b>Klaus Filter</b> aus Altersgründen ausscheiden musste.
In den folgenden Jahren stehen Sicherheitsfragen im Mittelpunkt der Beratungen des TA. <b>Die Schweiz hat inzwischen die Anregungen des TA übernommen und vorgeschrieben, dass alle Boote, die die Seen befahren wollen, in allen Teilen unsinkbar sein müssen.</b> In Deutschland haben sich leider noch nicht alle Werften darauf eingestellt. 
Wegen der Umstrukturierung der Sachbereiche Ruderreviere, Wanderrudern und Technik übernimmt <b>2000</b> <b>Hans Rath die Leitung des TA</b>. Inzwischen haben die <b>Flexfoot-Stemmbrettsysteme</b> auch in den Bereich der Renn- und Tourenboote Eingang gefunden. Der TA schreibt deshalb auch hier die Benutzung von <b>Sicherheits-Fersenbändern</b> vor. Da die <b>FISA</b> inzwischen <b>Mindestgewichte für Rennboote bei internationalen Wettbewerben</b> vorgeschrieben hat, fordert der TA, diese auch <b>in das Regelwerk des DRV </b>zu<b> übernehmen</b>.
Der <b>Arbeitskreis Gig und Technik</b> tagt <b>2000</b> in Hameln und <b>testet die ersten C-Gigs mit Platten-Innenausbau. </b>In dem anschließenden <b>Gespräch mit den Werften</b> können die Ergebnisse gleich ausführlich besprochen werden. Die Tests ergaben bei allen Booten ein <b>Mindergewicht von&nbsp; 3-7 kg</b> zu der Norm von 80 kg, Die <b>Längs- und Quersteifigkeit ist deutlich verbessert</b>. Bemängelt werden, dass <b>bei Abschottungen des Rollraums &nbsp;die Durchlassrohre zur Verteilung des übernommenen Wassers im Boot fehlen. Ä</b>hnliches gilt auch für <b>Ablauföffnungen für Wasser in der Deckplatte beim Drehen der Boote</b>. Der Bug- und Heckraum sollte auch begehbar sein. Die <b>Rollgeräusche erscheinen sehr hoch</b> und werden mit einem akustischen Messverfahren genauer überprüft. Die Werften sichern zu, in allen Punkten Abhilfe schaffen zu wollen.
Der <b>TA</b> traf sich <b>2001 in Berlin</b> und <b>tagte in der FES (</b>Forschungs- und Entwicklungsanstalt für Sportgeräte). Der Bereichsleiter Rudern der FES <b>Andreas Dalichow</b> wird in der Zukunft auch im TA mitarbeiten. Eine ausführliche Besichtigung und Einweisung in die Arbeit der FES stehen im Mittelpunkt der Tagung. Die <b>Entwicklung eines neuen Schiedsrichter-Katamarans</b>, der kaum Wellen erzeugt, wird vom TA vorangetrieben und der Bau von Prototypen zur kommenden Saison angeregt.
Der <b>Arbeitskreis Gig und Technik tagt in Köln</b> und hat sich die <b>Entwicklung von neuen Fußsteueranlagen für Gigs</b> vorgenommen. Die Mitglieder hatten ihre Hausaufgaben gut gemacht und dem AK 6 verschiedene Modelle zur Erprobung vorgelegt. Neben mehreren &nbsp;<b>Fallsteuer</b>anlagen sorgt ein <b>vorbalanciertes Steuer</b> für Aufmerksamkeit, das trotz relativ großer Steuerblattfläche sehr leicht zu handhaben ist. Hier müssen noch weitere Versuche in der Fahrpraxis gemacht werden. Der AK schlägt dem DRV vor, die Ausstellung eines <b>Bootsbrief</b>s<b> und </b>die Anbringung<b> </b>einer <b>Bootsplakette für alle Neubauten</b> den Werften vorzuschreiben. Hier sollten die <b>Baustoffe, Abmessungen</b> (größte Breite, Breite in der KWL, Länge über alles) <b>und das Gewicht</b> angegeben werden, da vereinzelt Gigs in deutlich schlankeren und leichteren Konstruktionen auf den Regatten aufgetaucht sind. Die Abfall-Wirtschaftbetriebe verlangen zunehmend Materialnachweise bei der Entsorgung von Kunststoffbooten. Es wird auch vorgeschlagen, <b>Mindergewicht durch Zusatzgewichte auszugleichen</b>, damit die Chancengleichheit bei Wettkämpfen gewahrt bleibt. Hierzu ist allerdings bei Booten ohne Plakette ein Verwiegen vor dem Wettkampf notwendig.
<b>Auf&nbsp; Anfrage des Jugendsekretariats beschäftigt sich der TA 2002 mit der C-Gig-Norm</b>. <b>Er lehnt jedoch einstimmig die geforderte Herabsetzung des Mindestgewichts ab</b>, da zum gegenwärtigen Zeitpunkt in den Rennen noch immer Holzgigs eingesetzt werden, die mit ihren 80 kg dann benachteiligt sind. Die vom AK Gig und Technik vorgeschlagene <b>Plakettenpflicht für alle Bootsneubauten</b> <b>wird mit der amtlichen Bekanntmachung Nr. 4120 nunmehr &nbsp;für alle Bootswerften verpflichtend. </b>Es wird vorgeschlagen, das<b> </b>technische Archiv in das neu sortierte Wassersportmuseum einzustellen.
Der <b>AK Gig und Technik</b> führt auf seiner Tagung in <b>2002 Bremen</b> erste wissenschaftliche <b>Tests</b> mit den inzwischen weiterentwickelten <b>Fußsteuern für Gigs</b> durch. Die im Rudersport veröffentlichten Ergebnisse zeigen sehr deutlich die <b>Vorteile des von Erwin Sahm konstruierten vorbalancierten Steuers.</b> Dieses ist serienreif und kann ab sofort bei ihm bezogen werden. Die Steuerung kann mit dauerhaft eingebauten Seilzügen sowohl von Hand (bei 4x+) als auch mit dem Fuß (bei 5x-) erfolgen. Um eine optimale Steuerblattgröße zu ermitteln, &nbsp;sollen in Zusammenarbeit mit der Uni Oldenburg in Bremen noch <b>satteliten-gestützte</b> <b>Tests</b> zur Wirkungsweise durchgeführt werden.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 00:02:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>100 Jahre Bootstechnik im DRV (Teil 1)</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/02/04/100-jahre-bootstechnik-im-drv-teil-1/</link>
			<description>Englische Kaufleute und Lehrer gründeten die ersten Rudervereine in Norddeutschland. Sie brachten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Englische Kaufleute und Lehrer gründeten die ersten Rudervereine in Norddeutschland. Sie brachten auch das Sportgerät von der Insel mit. Selbst nach der <b>Gründung des Deutschen Ruderverbandes am 18.3.1883 in Köln</b> mussten Ruderboote weiterhin aus England eingeführt werden. Etwa um die Jahrhundertwende begannen auch deutsche Yachtwerften mit dem Bau von Sport-Ruderbooten. <b>1900 wurde der erste Rennachter in Deutschland</b> <b>gebaut</b>. Man versuchte sich auch im Bau von leichteren <b>Hohlriemen aus Holz</b>, hatte jedoch große Haltbarkeitsprobleme, da es noch keine wasserfesten Leime gab. Mehrere Yachtwerften bauten jeweils selbst entwickelte Bootstypen mit und ohne Ausleger.
Schon <b>1908</b> erkannte <b>Oskar Ruperti</b>, dass die Entwicklung der Sportruderboote<b> </b>geordnet werden müsse, um es den Vereinen zu erleichtern, geeignetes Sportgerät zu erwerben. Es dauerte aber noch bis zum <b>18.7.1910</b> bis der DRV sich entschloss, eine <b>Technische Kommission – </b>den Vorläufer des Technischen Ausschusses – zu gründen. Damit ist der <b>TA der älteste Fachausschuss des DRV</b>!!
Der DRV-Vorstand berief neben Bootsbauern auch erfahrene Ruderer, Vereinsbootswarte und Trainer in dieses Gremium. Auf der <b>ersten Tagung am 20.11.1910</b> beschloss man, zunächst einen <b>Fragebogen an alle Vereine</b> zu verschicken, um einen Überblick über Bootsbestände, Bootstypen, Bootsabmessungen und die Wünsche und Sorgen der Vereine zu bekommen.
Schon <b>1911</b> entschloss sich die Technik-Kommission, für das Dauerrudern <b>Maße für eine A-Gig</b> <b>(1m)</b> festzulegen, um den Vereinen ein geeignetes Boot für Ausbildung und Wanderrudern zur Verfügung zu stellen. Die Werften wurden gebeten, diese Maße beim Bau der Ruderboote einzuhalten. Da offenbar die Ruderer leichtere und schnellere Boote verlangten, bauten die Bootswerften Perdeß und Deutsch <b>1919 die ersten B-Gigs (78cm). </b>Sie waren gedacht für den Einsatz bei Nachwuchsrennen. Der Verfasser hat noch 1950 sein erstes Rennen in solch einer schweren, in Klinker-Bauweise erbauten Vorkriegs-B-Gig&nbsp; bei „Weser in Flammen“ in Minden gewonnen. Nicht nur bei den Bootstypen, auch beim Zubehör gab es eine Vielfalt von unterschiedlichen Ausführungen. Jede Werft hatte eigene Produkte entwickelt. <b>1927 </b>erstellte deshalb das TA-Mitgied <b>L. Horst</b> in Zusammenarbeit mit den Werften <b>50 Normblätter, </b>um hier zu einer Vereinheitlichung zu kommen<b>.</b>
<b>1934 </b>gibt der TA<b> </b>ein <b>Versuchsprogramm an die VWS</b> (Versuchsanstalt für Wasser- und Schiffsbau) in Berlin, <b>um</b> für die olympischen Spiele 1936 <b>optimale Boote und Bootsformen zu entwickeln. </b>Wissenschaftlich begleitet wurden diese Versuche von Mitgliedern des TA.
<b>Wilheln Reuß und Wim Schröder geben 1936 im Auftrag des TA den technischen Ratgeber: “Ruder, Boot und Bootshaus“ heraus. </b>Damit liegt erstmals ein umfassendes Werk über Bootskunde, Bootshaus- und Stegbau vor<b>. </b>
Um die Werften anzuhalten, im Bereich der Gigs möglichst alle Boote gleich zu bauen, entschließt sich <b>1936 </b>der TA,<b> &nbsp;</b>die <b>A- und B-Gigs zu normen </b>(Länge über alles, größte Breite , Breite in der Konstruktions-Wasserlinie und Mindestgewicht werden festgelegt) und in Verbindung mit den <b>Bootstechnischen Bestimmungen in den AWB</b> zu verankern. Um die Normung auch bei allen Booten dieser Typen garantieren zu können, werden im damaligen Reichsgebiet 29 <b>Vermesser </b>ausgebildet, <b>die alle Neubauten dieser Gigs noch in den Werften vermessen, mit einer Registrierungsnummer versehen und einen Messbrief ausstellen.</b> Auch nach dem Krieg konnten bis in die 1980er Jahre nur vermessene Gigs ausgeliefert werden. Durch diese Maßnahme verfügte der DRV nunmehr über 2 Normboote für den Breitensport.
Der Ratgeber: „Ruder, Boot und Bootshaus“ musste schon 1940 in 2. Auflage neu herausgegeben werden.
<b>Nach dem Krieg richtet der schnell wieder gegründete „Arbeitsausschuss Rudern“ als Vorläufer des DRV gleich einen „Technischen Ausschuss“ ein</b> und besetzt ihn mit ausgezeichneten Fachleuten und erfahrenen Ruderern z.B. <b>Wilhelm Reuß, Dr. Clemens Peters, W. Ohlendorf</b> (Ing. bei der Bootswerft Abeking und Rasmussen) <b>und Joachim Perrey</b>. Die Aufgabe des TA bestand in den ersten Nachkriegsjahren vor allem darin, wieder Kontakt mit den Bootsbauern aufzunehmen und diese zu bitten, Reparaturen an den alten Booten durchzuführen, da die Besatzungsmacht den Bau von Booten über 10 m Länge verboten hatte. Das TA-Mitglied <b>Karl Schütte </b>verstand es, in langwierigen Verhandlungen die Alliierten doch noch davon zu überzeugen, dass man mit einem 18 m langen Achter keinen militärischen Schlag unternehmen könne!!
<b>Wilhelm Reuß gibt 1949</b> eine vorläufige Broschüre: „<b>Das Sportgerät des Ruderers</b>“ als Information zur Bootstechnik für die Vereine heraus, da eine Neuauflage des Ratgebers zunächst nicht finanziert werden kann.
<b>Der TA</b> verhandelt ab <b>1950</b> mit den Werften und <b>regt den Bau von leichteren Sperrholzbooten an. </b>Es gibt zu der Zeit allerdings nur wasserfestes Sperrholz in den Abmessungen 1 m x 1 m. Die Bootshaut muss nach Anschäftung und Zusammenleimung dieser Stücke auf die passende Länge über den vorgefertigten Innenausbau gebogen werden. Mit diesem Material stellen dann die bekannten Sportbootwerften die ersten <b>C-Gigs mit gebogener Sperrholz-Bootshaut</b> her. <b>Die Bootswerft Gehrman experimentiert aber schon bald mit der formverleimtem Schalenbauweise bei den C-Booten, </b>da die unter Spannung stehende gebogene Bootshaut schon bei kleinen Stößen großflächige Risse bekommt<b>. </b>Bei der Formverleimung werden über einer Blockform in den Abmessungen des Bootstyps die einzelnen Sperrholzschichten unter Druck und Hitze miteinander verleimt. Die Bootshaut bekommt so eine viel bessere Formstabilität und Haltbarkeit. <b>1952</b> kann der Vorsitzende des Rh.- Westf.-Regattaverbandes, <b>Georg Haas</b>, den Bau von <b>50 C-Gig-Vierern aus Mitteln des Bundesjugendplanes</b> für seinen Landesverband bauen lassen und zu 50% bezuschussen. Die C-Gig wird so zum meistgebrauchten Ausbildungsboot.
Zum 70. Geburtstag von Oskar Ruperti sammeln die deutschen Ruderer für eine <b>Ruder-Barke.</b>
<b>Joachim Perrey erstellt hierfür die Pläne (</b>erste Barken gab es schon 1936 bei der Sporthochschule in Berlin), die der TA in einer Mappe veröffentlicht.
Der TA passt die Normblätter an die neuen Verhältnisse bei den Sperrholzbooten an und fügt mit den <b>A-, B-, C- und D-Gigs</b> nunmehr <b>4</b> <b>Normboote in die BB der AWB</b> ein.
<b>1954 </b>werden im Auftrag des TA <b>erste Schleppversuche zu optimalen Bootsformen</b> durchgeführt. <b>W. Reuß</b> fertigt <b>Zeichnungen zu Ruderbecken</b> an, die den Vereinen zur Verfügung gestellt werden.
In den Jahren <b>1956 bis 58</b> machen TA-Mitglieder <b>erste Filmaufnahmen zum Blattschlupf</b>, die in Verbindung mit weiteren Materialtests zu der neuen Form des <b>„Macon-Blatt</b>es<b>“</b> führen, welches <b>Karl Adam</b> dann erfolgreich für seine Mannschaften einsetzt.
Schon im Hinblick auf die Olympischen Spiele in München lässt der TA <b>ab 1963</b> <b>Schleppversuche mit Ruderbooten zur optimalen Wassertiefe von</b> <b>Regattastrecken </b>durchführen. <b>Die FISA legt daraufhin die Mindesttiefe auf 3m fest.</b>
Eine weitere Neuauflage des Handbuchs: “Ruder, Boot und Bootshaus“ wird notwendig.
<b>Etwa ab 1965 hat sich die formverleimte Bootsbauweise überall durchgesetzt</b>. Es werden schon <b>erste Versuche mit der Kunststoffbauweise</b> unternommen und Zubehörteile (Dollen, Manschetten und Rollsitzrollen) aus Kunststoffen angefertigt. 
Das vom TA im Laufe der Jahre erstellte Material zur Bootstechnik ist inzwischen so umfangreich geworden, dass <b>1967</b> ein <b>Technisches Archiv unter der Leitung von Arno Kumpe</b> eingerichtet wird.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Video &quot;Sportkanal&quot; - Gefahren beim Rudern auf Binnenwasserstraßen</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/02/03/video-sportkanal-gefahren-beim-rudern-auf-binnenwasserstrassen/</link>
			<description>Es ist nicht mehr ganz neu, aber aktuell wie eh und je. Der 16 minütige Film Sportkanal zeigt sehr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Es ist nicht mehr ganz neu, aber aktuell wie eh und je. Der 16 minütige Film Sportkanal zeigt sehr anschaulich die Gefahren beim Rudern auf Binnenwasserstraßen. Auf der Düsseldorfer Boot überreichte ein Vertreter der Wasserschutzpolizei NRW eine DVD an Arno Boes und Arnim Nethe, damit der Film für Ausbildungszwecke dauerhaft zur Verfügung steht. Er kann auf <link 1716 _top internal-link "Opens internal link in current window">dieser Seite</link> angesehen und heruntergeladen werden. (Eine kommerzielle Nutzung ist selbstverständlich ausgeschlossen.)  Einen Wermutstropfen bemerkte der Vertreter der WSP bei der Verabschiedung doch, heute sind die Schiffe größer, so dass das Sichtfeld noch kleiner und die dargestellten Sogwirkungen deutlich stärker sind.]]></content:encoded>
			
			<author>internet@rudern.de</author>
			<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>5. DRV Frauen-Forum in Hamburg - Ein Gewinn für die Frauen im Rudersport</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/01/28/-a7e2c5f86f/</link>
			<description>Das vieldeutige Stichwort „Gewinnen“ war das Leitmotiv dieses 5. Frauen-Forums. Es ging aber nicht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das vieldeutige Stichwort „Gewinnen“ war das Leitmotiv dieses 5. Frauen-Forums. Es ging aber nicht ums Gewinnen IM Sport, sondern um das Gewinnen von Frauen FÜR den Rudersport, insbesondere deren verantwortungsvolle Mitarbeit in Vereinen und Verbänden. 
Zu dieser dreitägigen Gewinnaktion gehörte natürlich auch Rudern – eine Fahrt bei bester Novembersonne und vor den Kulissen der Alster auf Einladung des RC Dresdenia bildete einen gelungenen Auftakt. 
Auch wenn mit knapp 30 Anmeldungen das Interesse eindeutig hinter den Erwartungen des Ausschusses Frauenrudern zurückgeblieben ist, waren die Themen, die Referentinnen und vor allem, deren Aussagen und Anleitungen ebenso eindeutige Gewinne für die Teilnehmerinnen. 
Das Gewinnen begann mit Ilse Ridder-Melchers. Als DOSB-Vizepräsidenten setzte sie die Orientierungen, wie der DOSB im Jahr der Frauen (und danach!) mehr Frauen für den Sport und für eine Mitarbeit im Sport gewinnen will.
„Wir müssen den Kreislauf unterbrechen, dass sich Frauen nicht stark genug fühlen“, forderte sie dazu auf, Führungs- und Rekrutierungs-Strukturen und –Prozesse auf allen Ebenen zu verbessern. Gezielt und geduldig gelte es, die Querschnittsaufgabe Gleichstellung durch Qualifizierungsmaßnahmen voranzutreiben. Es sei belegbar – nicht in jedem Fall, aber statistisch gesehen -, dass Vereine mit höherem Frauenanteil in ihren Vorständen weniger Führungs- und Finanzprobleme hätten.<br />Ähnlich DRV-Vorsitzender Siegfried Kaidel, der für mehr als ein Grußwort nach Hamburg gekommen war. Er räumte ein:“Wir haben unsere erfolgreichen Frauen zu wenig angesprochen. Wir müssen uns aber alle an die eigene Nase fassen. So erwarte ich auch von Euch eine aktive Mitwirkung.“ So sehr sein Versprechen begrüßt wurde, mehr Brücken zu bauen und auf die Anregungen von Frauen zu hören, so wenig fand sein Vorschlag Beifall, beim nächsten Frauenforum die andere Hälfte des Saales mit Männern aufzufüllen, damit diese sich mal anhören, womit sich Frauen beschäftigen.
<b>Aus der Rückschau lernen</b>
Wer meinte, ein Rückblick in die Geschichte verkläre den Blick in die Zukunft, wurde von Doktorandin Anne Hutmacher eines besseren belehrt. Sie schilderte die historischen Meilensteine der Frauen im Rudersport höchst packend. Nach dem Erreichen der sportlichen Gleichstellung vor nunmehr drei Jahrzehnten gelte es heute, die Schwerpunktaufgaben Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Verein sowie konkrete Erleichterungen beim Zugang zu männerdominierten Bereichen zu lösen. <br />Man darf gespannt den Abschluß Ihrer Dissertation an der Deutschen Sporthochschule Köln erwarten. 
<b>Gewinnen durch Integration und Netzwerke</b>
Integration gehörte zu den wichtigsten Stichworten des Forums. Fatma Keckstein vom Deutschen Ju-Jutsu-Verband beeindruckte allein durch ihren eigenen Werdegang im Sport. Als Tochter eines Muslimen geboren hat sie alle Stationen und Schwierigkeiten in Familie und Umfeld kennen- und zu meistern gelernt. Selbst in Jahrzehnten werden Muslime in den Rudervereinen eine Minderheit sein, aber mit dem richtigen Verständnis kann es gelingen, auch diese und andere Bevölkerungsgruppen als Minderheiten in den Rudersport zu integrieren. Was bei Jijitsu durch geschickte Netzwerkbildung gelungen ist, sollte im Rudern nicht a priori unmöglich sein.
Um Netzwerkbildung und deren Auswirkungen, um einen Blick über den Tellerrand ging es auch Angela Braasch-Eggert, bekannt als Vorsitzende des DRV-Ältestenrats und Vorsitzende des Deutschen Jugendherbergswerks. Weniger präsent ist schon, dass sie im ganz jungen Alter im Vorstand der Ruderjugend und der Deutschen Sportjugend ihre Spuren hinterlassen hat und als Nachfolgerin der legendären Elfriede Schumann 24 Jahre Vorsitzende des Hamburger Ruderinnen Clubs war. Netzwerke dienen der Entlastung in Krisensituationen, bei der Lösung aktueller Aufgaben. Aber: Netzwerke – auch ein Ruderclub ist ein Netzwerk – brauchen Bekanntheit, Größe und Vielfalt sowie vor allem die Bereitschaft zur Mitarbeit. Wir wissen heute noch nicht, welche Auswirkungen der Infoaustausch über Web 2.0 hat. Versuchen wir es doch einmal mit einem <link http://www.facebook.com/topic.php?uid=94021765339&topic=13989 _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Web 2.0-Tool „Ruderfrauen“</link>. Gesagt getan: es wurde auf Vermittlung von Stefani Palfner spontan eingerichtet. 
<b>Strategien für die Zukunft</b>
Den Blick über den Tellerrand setzte Dr. Inge Voltmann-Hummes in doppelter Eigenschaft fort: als Schulleiterin des Tagungsorts Gymnasium Hochrad im Hamburger Stadtteil Othmarschen/Klein Flottbeck hatte sie für einen exzellenten und preiswerten organisatorischen Rahmen gesorgt und als Vizepräsidentin des Deutschen Turnerbundes für ebenso ideenreichen inhaltliche Beiträge. Mit drei Kernaussagen animierte sie, in den Workshops Ziel-Strategien für die weitere Frauenförderung zu erarbeiten. Frauenförderung war gestern, Gender Mainstreaming ist heute, Diversity ist die Zukunft. Die drei Spezialgruppen „Leistungsrudern“, „Wanderrudern“ und „Vorstandsarbeit“ entwickelten bemerkenswerte Arbeitspläne und Ziele – es wird sich lohnen, diese in der demnächst erscheinenden Dokumentation nachzulesen. 
Das Programm des Frauenforums hatte am Schluss eines jeden Tages einen dramaturgischen Höhepunkt gesetzt: war es am Samstag der Besuch des Caveman im Tivoli (dieses höchst amüsante, aber noch mehr tiefgründig-intelligente Ein-Mann-Stück über die Verschiedenartigkeiten im Denken und Handeln von Mann und Frau, vom Höhlenmenschen bis zu heutigen Beziehungsbefindlichkeiten), so setzte am Sonntag die Unternehmensberaterin Marion Knaths (She-Boss) mit ihren „Spielen mit der Macht“ einen lehrreichen Höhepunkt. Man kann Vieles in ihrem gleichnamigen, preiswerten Buch nachlesen, ihre Präsentation kann man dadurch nichts ersetzen. Wer ihre Beobachtungen und Ratschläge beherzigt, dürfte bald zu den She-Bossen zählen. 
Die AF-Vorsitzende Heida Benecke fasste den erfolgreichen Verlauf und die spontanen Bewertungen der Teilnehmerinnen zusammen: „Wir haben unsere Zeit und unsere Teilnehmerbeiträge äußert sinnvoll investiert. Wir haben über den Tellerrand gesehen, Strategien und Instrumente an die Hand bekommen, und vor allem: wir haben uns gestärkt, um die vielfältigen Aufgaben anpacken zu können, statt uns vor ihnen zu scheuen“. Teilnehmerinnen und Referent(inn)en haben ein Stück Netzwerk geknüpft, damit vielleicht schon in absehbarer Zukunft auch im Rudersport die Frauenförderung ein Kapitel der Vergangenheit sein kann, und zwar ein gelöstes, kein verdrängtes.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Deutsch-französische Tandemsprachkurse „Sport und Sprache“</title>
			<link>http://www.rudern.de/nachricht/news/2010/01/18/deutsch-franzoesische-tandemsprachkurse-sport-und-sprache/</link>
			<description>Die Deutsche Sportjugend (dsj) organisiert mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis zum 31.März 2010 haben Vereinsmitglieder im Alter von 14 bis 16 Jahren, die Grundkenntnisse in Französisch haben, die Möglichkeit, sich für den Kurs anzumelden. Der Kurs dauert zwei Wochen und findet je zur Hälfte in Deutschland und in Frankreich statt.
Vormittags findet der Sprachkurs in der Tandem-Methode statt. Deutsche und Franzosen arbeiten zusammen und sind somit abwechselnd Lehrende und Lernende. Insbesondere die kommunikativen Fähigkeiten werden auf diese Weise intensiv geschult. Nachmittags stehen vielfältige Sportaktivitäten, aber auch Ausflüge auf dem Programm.
Die Teilnahmegebühr liegt bei 360,- Euro und beinhalten An- und Abreise, Unterkunft mit Vollpension, den Sprachkurs und das sportliche Freizeitprogramm.
<b>Der diesjährige Kurs findet vom 18.Juli bis 1.August 2010 in Jumiéges (Normandie) und Hannover statt.</b>
Weitere Kurse werden voraussichtlich - auch für andere Altersgruppen und zu anderen Daten - von verschiedenen Mitgliedsorganisationen der dsj angeboten. Ausschreibungen werden in Kürze auf der Seite <link http://www.dsj-frankreichaustausch.de>www.dsj-frankreichaustausch.de</link> veröffentlicht.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 16:28:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://www.rudern.de/uploads/media/Ausschreibung_und_Anmeldebogen.pdf" length ="87766" type="application/pdf" />
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