Deutschland-Achter glänzt auf dem Wasser - Sieg im Bahnverteilungsrennen

  • In der Erfolgsspur: Der Deutschland-Achter startete mit einem Sieg im Bahnverteilungsrennen in den Weltcup in Eton.

    In der Erfolgsspur: Der Deutschland-Achter startete mit einem Sieg im Bahnverteilungsrennen in den Weltcup in Eton.

von Carsten Oberhagemann
27.05.2005 - 23:46 Uhr

Sie laufen mit breiter Brust über den Regattaplatz, sie flachsen und strahlen immer wieder mit der Sonne um die Wette. Die neuformierte Crew des Deutschland-Achters vom Dortmunder Ruderleistungszentrum glänzt beim Weltcup-Auftakt in Eton. An Land wie auf dem Wasser.

Beim Bahnverteilungsrennen demonstrierte das Team von Bundestrainer Dieter Grahn sein Leistungsvermögen auf eine ganz besondere Weise. Es ging nicht nur darum durch einen Rennerfolg die beste Bahn fürs Finale am Samstag (13.45 Uhr Ortszeit) zu erobern, sondern auch die gegnerischen Großboot, insbesondere die aus Italien und Großbritannien, besser einschätzen zu können. „Wir sind taktisch gefahren, um zu sehen, ob wir die anderen Boote im Griff haben“, verriet Grahn hinterher. Und dass das Experiment gelungen war, zeigt, dass der deutsche Achter bis 1.000 Meter ohne Zwischensprint auskommen und sich ausschließlich auf seinen Streckenschlag verlassen konnte. „Wir haben das Rennen von vorne bestimmt“, freute sich Grahn und verspricht nach der gelungenen Generalprobe noch Steigerungspotenzial fürs „richtige“ Finale: „Von der Aggressivität und insbesondere auch in der Frequenz können wir noch deutlich zulegen. Heute war erst die Generalprobe.“

Bahnverteilungsrennen: 1. Deutschland-Achter 5:59,58 Minuten, 2. Italien 6:00,78, 3. Großbritannien 6:02,81, 4. Niederlande 6:03,32, 5. Rumänien 6:03,52, 6. Polen 6:05,98.