Frauenachter wurde Dritte - Rönfeldt/Gerking souverän
Platz drei im Bahnverteilungsrennen: Der Frauenachter kam in dem fünf Boote starken Feld als Dritter ins Ziel und darf sich damit auch fürs morgige Finale (15.30 Uhr) gute Chancen auf einem Platz auf dem Treppchen ausrechnen. In den Kampf um die ersten beiden Plätze konnte die Crew um Schlagfrau Nicole Zimmermann allerdings nicht eingreifen. Sie kam über 8 Sekunden hinter dem rumänischen Achter ins Ziel, der sich knapp gegen die Niederlande setzte. Mit diesen beiden Booten konnte der deutsche Frauenachter immerhin auf den ersten 500 Metern mithalten, dann aber machte sich der Leistungsunterschied bemerkbar. Erfreulich andererseits war, dass der zweite holländische Achter und China deutlich auf Distanz gehalten werden konnten.
Frauenachter, Bahnverteilungsrennen: 1. Rumänien 6:07,78, 2. Niederlande 1 6:08,88, 3. Deutschland (Nadine Schmutzler, Nora Wehrhahn, Marlene Sinnig, Sonja Ziegler, Maren Derlien, Nina Wengert, Silke Günther, Nicole Zimmermann, Steuerfrau Annina Ruppel) 6:16,49, 4. Niederlande 2 6:21,68, 5. China 6:36,73.
Mit Platz eins im Hoffnungslauf haben sich Christina Gerking und Johanna Rönfeldt souverän für den Endlauf am Sonntag (11.30 Uhr) qualifiziert. Sie setzten sich deutlich gegen Frankreich (über 10 Sekunden zurück) und den zweiten britischen Zweier (über 16 Sekunden zurück) durch und dürfen sich nun berechtigte Hoffnungen auf einen Podestplatz machen.
Zweier ohne Steuerfrau, Hoffnungslauf: 1. Christina Gerking/Johanna Rönfeldt 7:20,45 Minuten, 2. Frankreich 7:30,84, 3. Großbritannien 2 7:36,94.
Der ungesteuerte Vierer fuhr in seinem Bahnverteilungsrennen auf den dritten Rang. An der 500-Meter-Marke lag der Vierer noch in Führung, wurde dann aber zunächst vom britischen Vierer, dann von China, das am Ende gewann, überholt. „Für unser erstes gemeinsames Rennen war’s okay. Die ersten 1.000 Meter waren gut, an den zweiten müssen wir noch arbeiten“, sagte Schlagfrau Christiane Hölzel. Am Sonntag um 9.10 Uhr steigt das Finale, dann winkt den Riemen-Frauen die erste Medaille.
Vierer ohne Steuerfrau, Bahnverteilungsrennen: 1. China 6:55,79 Minuten, 2. Großbritannien 6:56,92, 3. Deutschland (Mandy Emmrich, Wilma Dressel, Kerstin Naumann, Christiane Hölzel) 7:02,62, 4. Frankreich 7:09,00, 5. Australien 7:12,41
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