Halbfinale und Hoffnungsläufe in Luzern, Samstag, 9. Juli 2005
Bereits direkt für die Finalrennen konnte sich am Freitag der Deutschlandachter qualifizieren. Ohne Vorqualifikation bereits im Finale aufgrund des geringen Meldeergebnisses der deutsche Frauen-Vierer ohne Steuerfrau, Männer Vierer mit Steuermann sowie der Frauen-Achter.
Heute konnten sich weitere 14 Boote des DRVs für die morgigen Finalrennen qualifizieren.
- Bilder aus Luzern
- Portraits der Nationalmannschaft für den Weltcup in Luzern
- Mehr Infos zum Weltcup in Luzern
Nicht-olympische Bootsklassen
Nach seinem Vorlaufsieg qualifiziert sich Ingo Euler (Mainz) im Leichtgewichts Männer-Einer (Lgw. SM1x) mit einem deutlichen Sieg im Halbfinale für das Finale am Sonntag. Michael Wieler zieht mit einem fünften Platz ins B-Finale. Finale: GRE, GER, NED JPN, ITA, GBR
Im Leichtgewichts Männer-zweier ohne (Lgw. SM2-) qualifizieren sich Jochen und Martin Kühner (beide Ludwigshafen) für das Finale am Sonntag. Für die Boote mit Alexander Bernhardt (Hamburg) und Björn Steinfurth (Weisenau) sowie Mathias Simons (Siegburg) und Moritz Koch (Crefeld).
Mit Platz vier im Hoffnungslauf zieht der Leichtgewichts Frauen-Doppelvierer ebenfalls knapp ins Finale ein.
Olympische Bootsklassen
Frauen-Einer (SF 1x)
Den Weg ins Finale musste Kathrin Boron, Potsdamer RG nach ihrer Niederlage gegen die Französin über den Hoffnungslauf nehmen. Diesen gewinnt sie deutlich mit zwei Längen vor der Kanadierin Anna-Marie De Zwager und zieht in das Finale ein.
Finale: GER, CAN, SWE, LAT, FRA, BLR
Männer-Einer (SM1x)
Finale am Sonntag auch für Marcel Hacker, Frankfurter Germania. Vor Olympiasieger Olaf Tufte aus Norwegen entscheidet Hacker das Halbfinale für sich.
Finale: NZL, CZE, GER, NOR, SWE, NED
Frauen Zweier-ohne (SF2-)
Ein überragender Sieg im Hoffnungslauf für die amtierenden U23-Weltmeisterinnen Christina Gerking und Johann Rönfeldt (Team Nord-West / RG Hansa Hamburg). Mit mehr als 10 Sekunden distanzieren sie die Boote aus Frankreich und Großbritannien (2) und ziehen in das Finale am Sonntag ein.
Männer Zweier-ohne (SM2-)
Mit einem zweiten Platz hinter Kroatien im Halbfinale qualifizieren sich Jan Herzog (RK Wannsee Berlin) und Tobias Kühne (RC Hannover) für das morgige Weltcupfinale.
Finale: ITA, CAN, NZL, CRO, GER, GBR
Frauen-Doppelzweier (SF2x)
Erfolgreicher Einstand für die neue Kombination Peggy Waleska (Dresden) und Magdalena Schmude (FRC Wannsee) im Weltcup-Geschehen. Sie distanzieren die Konkurrenz im Hoffnunglauf deutlich und ziehen ins Finale ein.
Männer-Doppelzweier (SM2x)
Drei Halbfinalrennen im Männer-Doppelzweier und hart umkämpfte Finalqualifikationsplätze. Christian Schreiber (Halle) und Renè Burmeister (Rostock) gewinnen ihr Halbfinale gegen die Ukraine. Im morgigen Finale haben sie damit die Chance, an ihren Erfolg beim Weltcup in München anzuknüpfen.
Platz vier für die Leichtgewichte Manuel Brehmer (Berlin) und Jörg Lehnigk (Ratzeburg) und damit Finale-B.
Männer Vierer-ohne Steuermann (SM 4-)
Sechs Boote innterhalb von 2,5 Sekunden - so das Ergebnis im Männer Vierer-ohne mit Sebastian Thormann (Wertheim), Gregor Hauffe (Leverkusen), Hanno Wienhausen (Mülheim) und Michael Ruhe (Hamel). Platz vier war dabei nicht genug für den Einzug in das A-Finale. Finale-B für den neu formierten Vierer-ohne.
Leichtgewichts Frauen-Doppelzweier (Lgw. SF2x)
Gleich zwei Boote sichern sich die Finalteilnahme für den DRV im Leichtgewichts Frauen-Doppelzweier. Daniela Reimer (Potsdam) und Marie-Louise Dräger (Rostock) gewinnen ihr Halbfinale vor Polen und DRV2 mit Berit Carow (Neumünster) und Laura Tasch (Würzburg) auf Platz 3.
Finale: GER2, POL, GER1, CHN2, FIN, CAN
Leichtgewichts Männer-Vierer ohne Steuermann (Lgw. SM4-)
Und ein weiterer Finalplatz für den DRV. Ein starker Auftritt der deutschen Crew mit Axel Schuster (Berlin), Matthias Veit (Mannheim), Stefan Mlecko (Essen) und Bastian Seibt (Hamburg). Vor Polen und Russland ziehen sie ins Finale ein.
Finale: RUS, POL1, GER, IRL, NED, ESP
Frauen-Doppelvierer (SF4x)
Klarer Sieg des neuformierten Frauen-Doppelvierers mit den Potsdamerinnen Josephine Wartenberg, Christiane Huth, Stephanie Schiller und der Berlinerin Britta Oppelt im Hoffnungslauf vor Tschechien.
Finale: CZE, UKR, RUS, GBR, GER, BLR
Männer-Doppelvierer (SM4x)
Dem Beispiel der Frauen folgend, gewinnen auch Rene Bertram (Magdeburg), Karsten Brodowski (Potsdam), Marco Geisler (Ratzeburg) und Robert Sens (Berlin) ihren Hoffnungslauf deutlich vor dem Boot aus Russland.
Finale: RUS, GER, CZE, EST, GBR, UKR
