Ruder-Athleten "überwintern" bei klirrender Kälte

  • Spaß im Schnee: Hanno Wienhausen (v.l.), Jörg Dießner und Bernd Heidicker.

    Spaß im Schnee: Hanno Wienhausen (v.l.), Jörg Dießner und Bernd Heidicker.

  • Spaß im Schnee: Hanno Wienhausen (v.l.), Jörg Dießner und Bernd Heidicker.
  • Spaß im Schnee: Hanno Wienhausen (v.l.), Jörg Dießner und Bernd Heidicker.
von Carsten Oberhagemann
05.01.2006 - 20:28 Uhr

Bei optimalen Schneebedingungen "überwintern" die Athleten des Ruderleistungszentrums Dortmund noch bis Samstag in der Bergwelt von St. Moritz. "Alle Loipen geöffnet und in einem Top-Zustand", sagte der leidenschaftliche Langläufer Bernd Heidicker. Bei Minus-Temperaturen von anfangs 15 Grad und zwischenzeitlich sogar 22 Grad (Heidicker: "Das war grenzwertig") ziehen die Ruderer in den Loipen rund um St. Moritz ihre Bahnen. Inzwischen sind die Bedingungen erträglicher geworden und die Werte auf 8 bis 12 Grad minus gestiegen.

"Hier und da haben ein paar Leute mit leichten Erkältung zu kämpfen, aber Dr. Karsten Linne macht einen guten Job", meinte Heidicker. Denn gerade die neuen und jungen Ruderer, die noch unerfahren mit dem Training in der Höhe sind, haben leichteren Infekten zu kämpfen. Heidicker: "So alte Säcke wie ich und Hansi Doberschütz können denen schon so manche Tipps geben." Aus dem letztjährigen Deutschland-Achter ist lediglich Jan-Martin Bröer in St. Moritz. Die anderen sind entweder im Rad-Trainingslager auf Mallorca (mit dem U23-Kader von Thomas Affeldt), mit der Cambridge-Universität in Banyoles oder aufgrund des Studiums in Dortmund geblieben (Ulf Siemes und Jan Tebrügge).