Quartett mit Warnecke stellt Ergo-Weltrekord auf

  • Noch wenige Schläge, dann ist's geschafft: Johannes Doberschütz auf dem Ergo. Mit gebannten Blicken verfolgen Mark Warnecke (von rechts), Hanno Wienhausen, Peter Thiede und Stephan Koltzk die Zeit auf der Anzeige.
Stark auch auf dem Ruder-Ergometer: Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke.

    Noch wenige Schläge, dann ist's geschafft: Johannes Doberschütz auf dem Ergo. Mit gebannten Blicken verfolgen Mark Warnecke (von rechts), Hanno Wienhausen, Peter Thiede und Stephan Koltzk die Zeit auf der Anzeige.

  • Noch wenige Schläge, dann ist's geschafft: Johannes Doberschütz auf dem Ergo. Mit gebannten Blicken verfolgen Mark Warnecke (von rechts), Hanno Wienhausen, Peter Thiede und Stephan Koltzk die Zeit auf der Anzeige.
Stark auch auf dem Ruder-Ergometer: Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke.

    Stark auch auf dem Ruder-Ergometer: Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke.

von Carsten Oberhagemann
06.02.2006 - 18:26 Uhr

Sie haben’s geschafft: Stephan Koltzk, Johannes Doberschütz und Hanno Wienhausen haben gemeinsam mit Schwimm-Weltmeister Mark Warnecke einen neuen Staffel-Weltrekord auf dem Ruder-Ergometer aufgestellt. Im Rahmen des NWRV Indoor Cups in Essen-Kettwig absolvierte das Quartett – unter dem tosenden Beifall der zirka 600 Zuschauer - nacheinander auf dem Ergometer die Strecke von 2.000 Metern in 5:21,00 Minuten.

„Mich hat es überrascht, wie gut und einwandfrei Mark gerudert ist“, sagte Stephan Koltzk. Der 50-Meter-Brust-Weltmeister Warnecke saß erst zum zehnten Mal auf einem Ruder-Ergometer und war in 1:21 Minuten über die ersten 500 Meter nur wenige Sekunden langsamer als die deutschen Nationalschafts-Ruderer. Da wirkte es sich überhaupt nicht negativ aus, dass Start-Ruderer Warnecke beim ersten Wechsel auf Hanno Wienhausen mit dem Schuh in der Schlaufe hängen geblieben war und ein paar Sekunden verlor. Mit Zeiten unter 1:20 Minuten legten die drei Ruder-Athleten die Messlatte für eventuelle Nachahmer extrem hoch. Denn Concept2 hat es in Erwägung gezogen, einen solchen Staffel-Wettkampf nach der äußerst gelungenen Premiere ins Wettkampfgeschehen einzuführen. Kraftpaket Johannes Doberschütz waren die letzten 500 Meter vorbehalten, entsprechend legte sich der Ergo-Spezialist ins Zeug und fuhr in 1:16 Minuten die beste 500-Meter-Zeit.

Mark Warnecke gestand hinterher ein: „Vor dem Start war ich nervöser als bei manchem Schwimm-Event. Ein bisschen Angst war dabei, denn ich bin ja noch nie so weit rausgerudert.“ Doch Stephan Koltzk & Co. hatten ihn gut eingestellt und auch ein paar Tricks verraten, so dass er sich über die 500 Meter dank seiner enormen Physis doch nicht wie befürchtet quälen musste.

„Schwimmen und Rudern sind verwandt“

Durch das „sehr lustige Event“ hat er Gefallen an der Sportart gefunden, die er in Zukunft in sein Trainingsprogramm einbinden will. „Schwimmen und Rudern sind verwandte Sportarten, so werde ich auch mal ein paar Ergometer als Ausgleich machen“, sagte Warnecke, der ansonsten am Tag bis zu 10 Trainingskilometer im Wasser absolviert.