"Auf die Sportler warten drei sehr harte Wochen"

  • Wie im Vorjahr wird Bundestrainer Dieter Grahn auch im diesjährigen Trainingslager in Sabaudia unter anderem Seat Races im Zweier ausfahren.

    Wie im Vorjahr wird Bundestrainer Dieter Grahn auch im diesjährigen Trainingslager in Sabaudia unter anderem Seat Races im Zweier ausfahren.

von Carsten Oberhagemann
24.02.2006 - 16:57 Uhr

Ein großer Tross von knapp 50 A-Kader-Athleten vom Dortmunder Ruderleistungszentrum entschwand heute in wärmere Gefilde. Im dreiwöchigen Trainingslager in Sabaudia (Italien) wollen die Ruderer von Bundestrainer Dieter Grahn bei zurzeit knapp 15 Grad die spezifischen Grundlagen für die Sommersaison legen.

„Wir hoffen auf klimatisch bessere Bedingungen, als sie zurzeit daheim herrschen”, sagte Grahn vor dem Abflug und kündigte an: „Der Trainingsumfang wird sehr hoch sein, so dass die Ruderer bis an ihre Belastungsgrenze gehen müssen. Für die Sportler werden es drei, sehr harte Wochen.”

Heidicker trotz Einschränkung dabei


Froh ist Dieter Grahn, dass auch Bernd Heidicker, ein Kandidat für die Position des Schlagmanns im Deutschland-Achter, mitfahren konnte. Aufgrund einer Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm konnte der 27-Jährige in den vergangenen Wochen nur eingeschränkt trainieren. „Sein Ausdauerwert auf Rad ist sehr gut. Zum Glück ist er einer, der mit viel Gefühl rudert und somit wieder schnell ins Boot findet”, zeigte sich Grahn zuversichtlich.

Große logistische Herausforderung gemeistert

Zum ersten Mal zeitgleich reist auch das Frauen-Team von Ralf Holtmeyer ins italienisch Küstenörtchen südlich von Rom, so dass schon allein der Bootstransport mit fünf Bussen und drei Anhängern über die 1 000 Kilometer Distanz eine große logistische Herausforderung darstellte. Diese meisterten unter anderem Christian Viedt und Steuermann Peter Thiede, der auch darin ja schon eine große Routine hat.