Erster Wettkampf-Start für Achter-Kandidaten bei der Langstrecke in Leipzig
Während am Sonntag in England das Boat Race zwischen den Universitäts-Achtern von Oxford und Cambridge mit drei deutschen Top-Ruderern steigt, wird in Leipzig der Kampf um die Plätze im Deutschland-Achter 2006 eröffnet.
Am Samstag, 1. April, messen die weiteren Athleten des Dortmunder Ruderleistungszentrums ihre Kräfte auf der 6.000-m-Langstrecke auf dem Elster-Saale-Kanal in Leipzig erstmals im ungesteuerten Zweier (ab 9.40 Uhr). „Es geht für jeden darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Deutschen Meisterschaften im Zweier zu verschaffen“, sagte Dieter Grahn. Der Bundestrainer fordert von seinen Athleten ähnlich viel wie bei einer Regatta, die über mehrere Tage geht. Denn vor der Langstrecke bittet er sie am Freitag in Leipzig schon zum Ergometer-Test über die olympische Wettkampfdistanz von 2.000 Metern, was ein weiterer entscheidenden Parameter für die Nominierung des Deutschland-Achters ist.
In folgenden, teilweise neuformierten Paaren gehen die Achter-Kandidaten u.a. an den Start:
- Filip Adamski / Urs Käufer (Mannheimer RG Baden/Ulmer RC),
- Jan Tebrügge / Ulf Siemes (Osnabrücker RV / RV Oberhausen),
- Andreas Penkner / Jochen Urban (RC Undine Radolfzell / Crefelder RC),
- Florian Eichner / Philipp Naruhn (HRV Böllberg Nelson),
- Jan Herzog / Hanno Wienhausen (RK am Wannsee/RG Mülheim Ruhr),
- Matthias Flach / Jörg Dießner (ORC Rostock/Dresdner RC),
- Stephan Koltzk / Jan Martin Bröer (SV Oderhort / RV „Weser“ Hameln von 1885),
- Toni Seifert / Gregor Hauffe (RHTC Bayer Leverkusen).
Im Einer muss Philipp Stüer (RV Münster) starten, dessen Zweier-Partner Bernd Heidicker (RV Emscher Wanne-Eickel Herten) aufgrund einer langwierigen Sehnenscheiden-Entzündung ausfällt. Die beiden Weltmeister im ungesteuerten Vierer wollen nach einjähriger Pause den Sprung in den Deutschland-Achter schaffen.
- Links:
- www.deutschlandachter.de
