Grahn testet bei Wedau-Regatta Varianten im Deutschland-Achter

  • Der deutsche Achter: in Duisburg am Start.

    Der deutsche Achter: in Duisburg am Start.

von Carsten Oberhagemann
11.05.2006 - 13:01 Uhr

„Für mich ist Duisburg eine Aufbauregatta für die Saison“, sagte Bundestrainer Dieter Grahn. Der 62-Jährige testet bei der Internationalen Wedau-Regatta (13./14. Mai) zwei Achter-Kombinationen, wobei sechs Athleten am Samstag und Sonntag im Achter sitzen werden.

Lediglich zwei Plätze werden ausgetauscht. Grahn: „So eine Regatta, bei der man an zwei Tagen unterschiedliche Besetzungen unter Wettkampfbedingungen testen kann, ist zum Saisonauftakt ideal.“ Zudem wird Grahn am Samstag mit dem Hudson-Achter einen neuen Bootstypen im Rennen ausprobieren. Gegner des deutschen Achters sind Frankreich, England und Polen. Am Donnerstag, 18. Mai, um 11 Uhr erfolgt nach den Erkentnnissen aus Duisburg die Präsentation des Deutschland-Achters 2006 am Ruderleistungszentrum in Dortmund.

Die Besetzung des Achters am Samstag
(Vorlauf: ab 9.24 Uhr, Finale 14.35 Uhr): Andreas Penkner (RC Undine Radolfzell), Jochen Urban (Crefelder RC), Ulf Siemes (RV Oberhausen), Jan Tebrügge (Osnabrücker RV), Thorsten Engelmann (RC Tegel Berlin), Sebastian Schulte (RG Wiesbaden-Biebrich), Filip Adamski (Mannheimer RG Baden), Urs Käufer (Ulmer RC Donau) und Steuermann Peter Thiede (RC Hansa Dortmund).

Die Besetzung des Achters am Sonntag
(Vorlauf: ab 9.06 Uhr, Finale 14.30 Uhr): Andreas Penkner (RC Undine Radolfzell), Jochen Urban (Crefelder RC), Ulf Siemes (RV Oberhausen), Jan Tebrügge (Osnabrücker RV), Thorsten Engelmann (RC Tegel Berlin), Sebastian Schulte (RG Wiesbaden-Biebrich), Stephan Koltzk (SV Oderhort Frankfurt/Oder), Jörg Dießner (Dresdner Ruderclub) und Steuermann Peter Thiede (RC Hansa Dortmund).

Nach der langwieirigen, aber mittlerweile auskurierten Handverletzung von Bernd Heidicker (RV Emscher Wanne-Eickel) tritt er mit Partner Philipp Stüer (RV Münster) im Zweier ohne Steuermann an. „Duisburg ist für sie als Aufbau gedacht. Wenn sie ihre alte Leistungsstärke erreichen, können sie im Laufe der Saison eine große Rolle spielen. Zunächst müssen sie aber im Zweier Leistung bringen“, sagte Grahn.