Kontinuität im DeutschlandAchter: Formation 2006 weitestgehend unverändert - Edelmetall im Visier
Nach Bronze 2005 in Gifu/Japan nimmt der DeutschlandAchter auch in diesem Jahr bei der Weltmeisterschaft in Eton/England Edelmetall ins Visier. „Eine Medaille im Achter ist unser Ziel. Außerdem wollen wir mindestens ein zweites Boot ins WM-Finale und möglichst nah an Medaillenränge heranführen“, sagte Bundestrainer Dieter Grahn. Im Rahmen der Präsentation des neuen DeutschlandAchters fügte er hinzu: „Nach der WM beginnt die Vorbereitung auf Peking. 2007 ist schon ein entscheidendes Jahr. Dann werden die Weichen für die Olympischen Spiele gestellt.“
Der DeutschlandAchter, den Grahn beim Weltcup-Auftakt in München (25.-27. Mai) an den Start bringen wird, ist bis auf eine Position identisch mit der WM-Besetzung von Gifu. Jörg Dießner, der bereits von 2001 bis 2004 im Achter saß, kommt zurück ins deutsche Paradeboot. Grahn baut zudem auf starken Nachwuchs: Filip Adamski und Urs Käufer haben sich für den DeutschlandAchter empfohlen, werden in München aber noch einmal im Vierer ohne Steuermann getestet.
Schlagmann bleibt Andreas Penkner, der im vergangenen Jahr direkt aus dem U23-Bereich den Sprung in den DeutschlandAchter geschafft hat. Bernd Heidicker, der lange aufgrund einer Handverletzung nur eingeschränkt trainieren konnte, und Philipp Stüer sind zunächst gefordert, in München den Leistungsnachweis im Zweier zu erbringen.
Deutschland-Achter 2006 (Startformation):
Andreas Penkner (Schlagmann), Jan Tebrügge, Ulf Siemes, Thorsten Engelmann, Sebastian Schulte, Stephan Koltzk, Jörg Dießner, Jochen Urban und Peter Thiede (Steuermann).
Ersatz: Filip Adamski, Urs Käufer, Bernd Heidicker, Philipp Stüer.
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