Ruder-Weltcup München: Weltklasse am Start, Melde-Rekord mit 49 Nationen ein Jahr vor der Ruder-Weltmeisterschaft
Der erste Ruder-Weltcup der Saison startet in München am Donnerstag (25.05) um 8:30 Uhr.
Am Samstag (27.05) sind die entscheidenden Finalrennen, zwischen 10:30 und 14:45 Uhr auf der Olympia-Regattastrecke in Oberschleißheim.
Der Deutsche Ruderverband geht in 13 von 14 Bootsklassen an den Start.
Eurosport überträgt die Finalrennen "live", der Bayerische Rundfunk im Rahmen seiner Sportsendung voraussichtlich von 16:35 - 17:15 Uhr.
Frauen-Leichtgewichte: Das Duell der deutschen Rivalinnen
Die deutschen Weltmeisterinnen Marie-Louise Dräger (Rostock) und Daniela Reimer (Potsdam) kämpfen in unterschiedlichen Zweiern um die WM Qualifikation und gegen die WM-2. (USA), 3. (FIN) und 4. (POL) der WM 2005 an.
Einer: Hacker trifft die Weltelite in seinem Wohnzimmer
Marcel Hacker (29, Frankfurt/München) trifft bis auf Weltmeister Mahe Drysdale (NZL) auf die gesamte Weltelite und muss sich mit Olympiasieger Olaf Tufte (NOR), dem Newcomer 2005 Ondrej Synek (CZE) und dem U23-Weltmeister Sjoerd Hamburger (NED) messen. Auch die Vizeolympiasieger Luka Spik und Iztok Cop aus Slowenien gehen im Einer im 37 Boote-Feld an den Start. Marcel Hacker fühlt sich in München heimisch und auf der Regattabahn besonders wohl. „Es ist schon ein kleiner Vorteil, wenn man das spezielle Wasser von München kennt. Ich freue mich auf die Rennen und habe keinen Favoriten für das Wochenende. Jeder im Einer ist stark und ich werde mein Bestes geben.“
Männer-Doppelzweier: Deutsche Eleganz gegen italienische Power ?
Im Männer-Doppelzweier gehen nach der nationalen Ausscheidung in Duisburg Robert Sens (29, Berlin, Weltmeister im Doppelvierer 2001-2003) und Rene Bertram (25, Magdeburg, Weltmeister 2002) in die Konkurrenz. Hier wird es nach dem Paukenschlag von Duisburg darauf ankommen, dass vorhandene Potential auch gegen die Vizeweltmeister Gezzi/Gattinoni (Italien) abzurufen.
DeutschlandAchter: Doppelte Revanche gegen Italien angestrebt
Der DeutschlandAchter wird mit Schlagmann Andreas Penkner gegen die Vize-Weltmeister aus Italien die erste Belastungsprobe bestehen müssen. Schlagmann Andreas Penkner (Radolfzell), der im vergangenen Jahr direkt aus dem U23-Bereich den Sprung geschafft hat, führte den Achter im letzten Jahr in München und bei der WM in Gifu, wo jeweils Italien knapp vor dem deutschen Paradeboot lag. Jörg Dießner (Dresden), bereits von 2001 bis 2004 im Achter saß, kommt in das ansonsten gegenüber der WM-Bronze-Besatzung unveränderte Paradeboot zurück. Vor zwei Wochen in Duisburg konnte man bereits die WM-4. Großbritannien und die 5. aus Polen überzeugend schlagen. Beide sind auch in München am Start und sinnen auf Revanche.
Regattaleiter Bernd Schuhmacher stellte eine Besonderheit der insgesamt neunten Weltcup-Regatta in München heraus: „Wir haben bis jetzt Meldungen von 49 Nationen. So weit ich mich erinnern kann, gab es dies noch nie auf einem Weltcup - selbst nicht in Luzern. Da bin ich schon sehr stolz und freue mich ein Jahr vor der WM auf die Weltklasse-Rennen.“
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