Weltcup München, Samstag, 27.05.2006

Olympische Bootsklassen - Ergebnisse

von DRV
27.05.2006 - 23:57 Uhr

M1x-

W2-

W2x

M2x

Bootsklasse

10:42

10:54

11:18

11:30

Uhrzeit

Silber

Silber

Silber

Gold

Ergebnis deutsche Boote


M4-

LW2x-

LM2x-

LM4-

M4x-

W8+

M8+

Bootsklasse

13:15

13:27

13:39

13:51

14:15

14:27

14:39

Uhrzeit

Silber

Silber

Silber

Gold

4.

Gold

Gold

Ergebnis deutsche Boote


O-Töne Finale:


Einschätzung Sportdirektor Müller nach den Finals: „Dieses Gesamtergebnis ist bei kompletter Weltelite hervorragend. Es ist schon fast zu gut für diesen Zeitpunkt der Saison, wenn man die jungen Mannschaften im Auge hat.  Dieser Auftakt mit 4 Gold und 6 Silbermedaillen hat mich schon positiv überrascht. Auch Marcel Hacker hat hier auch überzeugt und mein Eindruck von Gifu bestätigt. Er kann sich nun in Ruhe auf die WM vorbereiten.  

Wir wollen aber noch weiter verbessern und die Großboote überprüfen. Das Konzept des konsequenten Umbaus seit 2005 hat sich heute voll bewährt. Das Top-Team Peking wird im Herbst gebildet, um sich dann auf Peking gezielt vorzubereiten. Der DeutschlandAchter hat hier kämpferisch ein herausragendes Rennen geliefert, dennoch wollen wir in Poznan einen neuen Schlagmann ausprobieren. Penkner/ Urban gehen dann erst einmal in den Zweier, um die Weltelite im Kleinboot zu testen. In Luzern geht dann aber das beste Boot an den Start. Ein dickes Kompliment an den Veranstalter, denn hier hat fast schon alles gestimmt. Die Betreuer und Trainer haben eine tolle Arbeit geleistet, um so einen Teamgeist und solche Ergebnisse zu ermöglichen.“

Einschätzung Sportdirektor Müller vor den Finals. „Wir sind in 11 der 14 olympischen Bootsklassen im Finale. Das ist ein Zwischenerfolg und zeigt erste Erfolge unseres Neuaufbaus. Hier sind 48 Nationen am Start und da hat man das Feld einer WM, von daher sind wir erst einmal zufrieden. Heute sollten schon ein paar Bootsklassen Chancen auf eine Medaille haben.“

Männer-Einer  - Silber für Marcel Hacker

Marcel Hacker « Alan war heute der beste, denn ich konnte nichts seinem Endspurt entgegen setzen. Ich bin aber sehr zufrieden mit Silber heute. Ich freue mich schon auf die nächsten Rennen auf den kommenden Weltcups. »

Andreas Maul, Trainer von Marcel Hacker
«Nach Gifu war das Ziel hier das A-Finale zu erreichen und eine Medaille anzustreben. Ich bin also sehr über das Ergebnis zufrieden. »

Frauen-Zweier ohne – Silber für Gerking/ Hipler

Christina Gerking: “Das war ein hartes Rennen, da wir vom Achter in den Zweier in den letzten Tagen immer wechseln mussten. Wir sind aber sehr zufrieden mit Silber und wollen jetzt auch im Achter am Ende der Regatta gut aussehen.”       

Frauen-Doppelzweier  - Silber für Schiller/ Schmude

Männer-Doppelzweier – Gold für Sens/ Bertram
Rene Bertram: „So richtig dran geglaubt haben wir nicht, dass hier der Sieg drin ist. Der französische Zweier sollte nicht unterschätzt werden, aber auch die Ungarn sind sehr stark. Im Mittelteil war der Streckenschlag entscheidend, denn wir wollten nach hinten raus weiter die Geschwindigkeit halten. Das ist uns heute gut gelungen, so dass wir am Ende ein richtiges Ding auspacken konnten. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der WM, aber wir fahren auch nach Poznan und Luzern.“

Männer-Vierer ohne - Silber

Bundestrainer Dieter Grahn. „Wir wollten mal gucken, ob Adamski/ Käufer einen guten Vierer fahren können. Das ist uns erst einmal heute gelungen. Damit bin ich zufrieden. Vielleicht bilden wir noch einen neuen Vierer, um hier auch für den Zweier Möglichkeiten zu haben.“
Gregor Hauffe: „Das war das beste Rennen überhaupt. Leider hatten wir am Ende noch den Krebs, aber die Holländer haben wir nicht berührt. Ich denke, dass Bundestrainer Grahn sehr zufrieden sein wird.“

Frauen-Doppelzweier leicht – Silber

Berit Carow: "Wir wussten, dass die Chinesinnen sehr stark sind, freuen uns deshalb um so mehr über Silber, denn wir haben schon darauf vor dem Rennen spekuliert. ”

Männer-Doppelzweier leicht – Silber

Manuel Brehmer: „Gerade auf der Strecke haben wir unsere Vorgaben umgesetzt, daher sind wir sehr zufrieden. Am Ende hat es nicht ganz gereicht, da wollen wir jetzt dran arbeiten. In Luzern wollen wir dann vor den Italienern sein und siegen. Mit dem Krebs am Ende – das kann schon mal passieren.“

Männer-Vierer ohne leicht - Gold

Bastian Seibt: „Das haben wir nicht geplant, da wir erst seit einem Wochenende zusammen rudern. Es wurde von Rennen zu Rennen besser und am Ende hat es geklappt. Die Iren haben sich irre gewehrt, doch wir haben hier gut gekontert.“

Männer-Doppelvierer – Rang 4


Frauen-Achter – Gold

Johanna Rhönfeldt: „Ich fühle mich super. Nach dem harten Programm der anderen, die auch im Zweier gerudert sind, ist das Ergebnis wirklich grandios. Damit hätten wir nicht gerechnet. Wir wollten nach vorne, aber so einen tollen Rennverlauf hatte keiner auf der Rechnung. Da freuen wir uns umso mehr. In drei Wochen haben wir noch einmal eine Kleinbootüberprüfung, aber wie der Achter weiterfährt, weiß ich noch nicht.“

Männer-Achter – Gold

Bundestrainer Dieter Grahn: „So ein Rennen kann man nicht planen. Wir wollten eigentlich am Anfang offensiv fahren, doch die Polen haben hier klar vorne gelegen. Doch wie die Mannschaft auf den letzten 250m gekämpft hat, das war schon toll. Sie haben ihren Job gut gemacht. Wir werden mit einer neuen Mannschaft in Poznan an den Start gehen, um bei der WM das beste Boot im Rennen zu haben. “

Gesamtstand Weltcup: 1. Deutschland (72P), 2. Großbritannien (46P), 3. Australien (35P)

Dateien:
DRV_PM_WC_Muenchen_27.5.06.pdf67 K
DRV_PM_WC_Muenchen_27.5.06.doc81 K