Rudereuropameisterschaft kommt 2007 - DRV im Board vertreten
Am Rande des Worldcups in München kamen die Vertreter von 28 europäischen Verbänden zusammen, um über die Einführung einer Europameisterschaft zu befinden. Während die Regatta mit dem olympischen Programm als solche nicht in Frage stand, gestalteten sich Überlegungen zu Termin und Streckenlänge schwierig. Letztlich ergab die Debatte, dass drei Wochen nach der WM wohl ein geeigneter Zeitpunkt ist. Zur Streckenlänge gab es unterschiedliche Auffassungen. Während FISA und einige osteuropäische Verbände eher die 2000m favorisierten, fanden sich in Westeuropa durchaus Befürworter eines Sprints oder für die 1000m-Distanz. Hier wird das neu eingerichtete Board, dem neben drei noch zu bestimmenden europäischen Angehörigen des FISA-Vorstandes Vertreter aus Polen, Serbien und des DRV (Dr. Dag Danzglock) angehören, bis zur WM in Eton Vorschläge unterbreiten. Das Board soll bis zur ersten EM im Amt bleiben und hat die Aufgabe, notwendige Strukturen aufzubauen.
Eine klare Absage erteilte die Versammlung den Bestrebungen einiger weniger Nationen, einen eigenen europäischen Verband zu gründen.
Für die Jahre 2007 und 2008 liegen bereits erste Interessenbekundungen von Veranstaltern aus ganz Europa vor, so dass die Meisterschaft auch in soweit gesichert zu sein scheint.