Achter-Experiment nicht geglückt

  • Starker Auftritt im Zweier: Andreas Penkner (rechts) und Jochen Urban.
Andreas Penkner und Jochen Urban mit den Siegern Buncan Free und Dew Ginn.
Fans auf der Tribüne: Thorsten Engelmann, der nach geschriebenen Prüfungen am Samstag einflog, und Johannes Doberschütz.
Legten im Finale los wie die Feuerwehr: Matthias Flach und Jan Martin Bröer.

    Starker Auftritt im Zweier: Andreas Penkner (rechts) und Jochen Urban.

  • Starker Auftritt im Zweier: Andreas Penkner (rechts) und Jochen Urban.
Andreas Penkner und Jochen Urban mit den Siegern Buncan Free und Dew Ginn.
Fans auf der Tribüne: Thorsten Engelmann, der nach geschriebenen Prüfungen am Samstag einflog, und Johannes Doberschütz.
Legten im Finale los wie die Feuerwehr: Matthias Flach und Jan Martin Bröer.

    Andreas Penkner und Jochen Urban mit den Siegern Buncan Free und Dew Ginn.

  • Starker Auftritt im Zweier: Andreas Penkner (rechts) und Jochen Urban.
Andreas Penkner und Jochen Urban mit den Siegern Buncan Free und Dew Ginn.
Fans auf der Tribüne: Thorsten Engelmann, der nach geschriebenen Prüfungen am Samstag einflog, und Johannes Doberschütz.
Legten im Finale los wie die Feuerwehr: Matthias Flach und Jan Martin Bröer.

    Fans auf der Tribüne: Thorsten Engelmann, der nach geschriebenen Prüfungen am Samstag einflog, und Johannes Doberschütz.

  • Starker Auftritt im Zweier: Andreas Penkner (rechts) und Jochen Urban.
Andreas Penkner und Jochen Urban mit den Siegern Buncan Free und Dew Ginn.
Fans auf der Tribüne: Thorsten Engelmann, der nach geschriebenen Prüfungen am Samstag einflog, und Johannes Doberschütz.
Legten im Finale los wie die Feuerwehr: Matthias Flach und Jan Martin Bröer.

    Legten im Finale los wie die Feuerwehr: Matthias Flach und Jan Martin Bröer.

von Carsten Oberhagemann
18.06.2006 - 14:09 Uhr

Das Experiment ist nicht geglückt: Der stark umgebaute Deutschland-Achter kam beim Weltcup in Poznan nicht über den fünften Platz hinaus. Eine ähnlich schlechte Platzierung  gab’s für das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) zuletzt bei der WM 2003 in Mailand. „Wenn man experimentiert, kann es sein, dass man schlecht aussieht“, bilanzierte Bundestrainer Dieter Grahn.

Penkner in Luzern wieder Achter-Schlagmann

Grahn musste im Achter drei Leistungsträger ersetzen: Achter-Schlagmann Andreas Penkner und Jochen Urban starteten in Poznan im Zweier ohne Steuermann, Thorsten Engelmann fehlte aufgrund von Uni-Prüfungen bis Freitag. „Diese drei brauchen wir zurück im Großboot, sie sind unsere Besten“, sagte Grahn, der ankündigte, zum Weltcup-Finale in Luzern wieder einen Achter mit Medaillenchancen an den Start zu bringen. Dann wird auch wieder Penkner die Schlagposition einnehmen, wie Grahn bestätigte.

"Ausreißversuch wie die Radfahrer"

Penkner/Urban sorgten für eine positive Überraschung im ungesteuerten Zweier. Hinter Olympiasieger Australien und München-Sieger Serbien/Montenegro belegten sie in einem Klassefeld einen hervorragenden dritten Platz, weit vor dem Weltmeister-Zweier aus Neuseeland. In diesem Rennen traten auch die Überraschungs-Finalisten Jan Martin Bröer und Matthias Flach in Erscheinung. Sie fuhren in 1:32,28 Minuten die schnellsten ersten 500 Meter, mussten dem hohen Anfangstempo aber schließlich doch Tribut zollen. Bröer schmunzelte hinterher: „Wir dachten, wir machen’s wie die Radfahrer beim Ausreißversuch. So waren wir wenigstens eineinhalb Minuten im Fernsehbild.“ Am Ende kamen die beiden Ausreißer mit über 13 Sekunden Rückstand auf die Sieger ins Ziel. Die Kamera hielt zu diesem Zeitpunkt längst auf die Medaillen-Gewinner.