DeutschlandAchter will Triumph in Henley wiederholen
Am Wochenende startet der Deutschland-Achter bei der Henley Royal Regatta nahe London und will den Gewinn der Grand-Challange-Trophäe aus dem Gewinn wiederholen. Die Auslosung ergab: Das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes trifft im Halbfinale am Samstag auf den Olympia-Zweiten Niederlande. Im Falle eines Sieges wartet im Finale am Sonntag der Sieger aus Großbritannien und Russland.
Nach der abgeschlossenen Erprobungsphase schickt Bundestrainer Dieter Grahn in Vorbereitung auf den Weltcup in Luzern (7.-9. Juli) erstmals den neuformierten DeutschlandAchter mit Schlagmann Bernd Heidicker und Philipp Stüer in einen Wettkampf. „Wir haben in diesem Jahr viel probiert, ich bin aber überzeugt, dass diese Achter-Formation die richtige ist. Hier im Wettkampf treten Stärken und Schwächen zu Tage, die man im Training nicht in der Form sieht. Deshalb ist es wichtig, noch einen Wettkampf vor Luzern zu bestreiten“, sagte Grahn und fügte hinzu: „Zudem erhoffe ich mir durch die Teilnahme an dem einzigartigen Ruderevent Henley einen Motivationsschub im Hinblick auf die Weltmeisterschaft in Eton.“ Das gesellschaftlich-bedeutende Ereignis in auf der Themse in Henley nimmt in England einen Stellenwert ein wie Wimbledon im Tennis oder Ascot im Pferdesport, bei dem pro Tag sind etwa 100.000 bis 150.000 Zuschauer an der 2.100 Meter langen Strecke verteilt sind.
In dieser Besetzung geht der Deutschland-Achter in Henley an den Start: Schlagmann Bernd Heidicker (RV Emscher Wanne-Eickel), Philipp Stüer (RV Münster), Thorsten Engelmann (RC Tegel Berlin), Sebastian Schulte (RG Wiesbaden-Biebrich), Jan Tebrügge (Osnabrücker RV), Ulf Siemes (RV Oberhausen), Stephan Koltzk (SV Oderhort Frankfurt/Oder), Jörg Dießner (Dresdner Ruderclub) und Steuermann Peter Thiede (RC Hansa Dortmund).
