Achter-Weltmeister vorn: Schulte/Engelmann vor Siemes/Tebrügge bei Dortmunder Langstrecke

  • Siegten bei der Dortmunder Langstrecke: Die Achter-Weltmeister Thorsten Engelmann (links) und Sebastian Schulte im Cambridge-Dress.
Schickte weit über 300 Boote ins Rennen: Achter-Steuermann Peter Thiede als Starter bei der Dortmunder Langstrecke.

    Siegten bei der Dortmunder Langstrecke: Die Achter-Weltmeister Thorsten Engelmann (links) und Sebastian Schulte im Cambridge-Dress.

  • Siegten bei der Dortmunder Langstrecke: Die Achter-Weltmeister Thorsten Engelmann (links) und Sebastian Schulte im Cambridge-Dress.
Schickte weit über 300 Boote ins Rennen: Achter-Steuermann Peter Thiede als Starter bei der Dortmunder Langstrecke.

    Schickte weit über 300 Boote ins Rennen: Achter-Steuermann Peter Thiede als Starter bei der Dortmunder Langstrecke.

von Carsten Oberhagemann
04.12.2006 - 17:43 Uhr

Die Achter-Weltmeister sind auch auf der Langstrecke schnell: Bei dem Sechs-Kilometer-Rennen beim DRV-Test auf dem heimischen Dortmund.Ems-Kanal siegten im Zweier Sebastian Schulte und Thorsten Engelmann in 23:25 Minuten vor ihren Teamkameraden Ulf Siemes und Jan Tebrügge (23:28) und den Vierer-Weltmeistern Philip Naruhn/Florian Eichner (23:35).

Mit einem schon größeren Abstand kam Achter-Schlagmann Bernd Heidicker mit Partner Philipp Stüer (24:09) hinter den Zweier-Spezialisten Andreas Penkner/Jochen Urban (23:38) an. „Der Abstand der Fünftplatzierten zu den Siegern ist zu groß. Das ist mehr drin“, meinte Bundestrainer Dieter Grahn, der zudem „enttäuscht war“ von seiner vierten Achter-Paarung. Jörg Dießner, der zusammen mit Stephan Koltzk im Boot saß, zog sich nach zwei Kilomtern einen Krampf im Unterarm zu, so dass das Duo das Boot stoppen musste und schließlich abgeschlagen Letzter wurde. „So etwas darf nicht passieren. Es ist zum ersten Mal vorgekommen. Ich hoffe, dass es nicht ständig passiert“, meinte Grahn. Koltzk nahm’s relativ gelassen: „Das war schade, aber auch nicht so schlimm. Ich bin anschließend aufs Ergometer und hab das Adrenalin abgerudert.“ Die weiteren Platzierungen im Zweier ohne Steuermann: Gregor Hauffe/Toni Seifert wurden in 24:11 Sechste und Jan Martin Bröer/Matthias Flach (24:20) Achte.

Schnell unterwegs war auch Hanno Wienhausen im Einer: Im Feld der Skull-Spezialisten kam der 24-Jährige, der aufgrund des krankheitsbedingten Ausfalls von Michael Ruhe im Einer antreten musste, auf Rang sechs und war in 25:12 Minuten gerade einmal 32 Sekunden langsamer als Sieger Marcel Hacker (24:40). Angetan von dieser Vorstellung war auch Dieter Grahn: „Er ein sehr starkes Rennen abgeliefert und seine Chance, im Kader zu bleiben, genutzt.“ Jan Müller (26:22) wurde im Skiff 23. und Urs Käufer (26:39) 30.

Eine Bilderstrecke zur Dortmunder Langstrecke finden Sie hier.