Vier Wochen Sabaudia für die Riemen-Ruderer aus Dortmund - dazwischen nach London

  • Harte vier Wochen stehen de, Athleten in Sabaudia bevor. Achter-Weltmeister Jörg Dießner hat schon einige solcher Trainingslager mitgemacht.

    Harte vier Wochen stehen de, Athleten in Sabaudia bevor. Achter-Weltmeister Jörg Dießner hat schon einige solcher Trainingslager mitgemacht.

von Carsten Oberhagemann
16.02.2007 - 12:47 Uhr
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Die zielgerichtete Vorbereitung auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking hat längst begonnen. Deshalb haben der Deutschland-Achter und die weiteren Riemen-Ruderer vom Dortmunder Ruderleistungszentrum in diesem Jahr schon das Frühjahrs-Trainingslager in Sabaudia um eine Woche verlängert. Unter dem Gesichtspunkt der Anpassung an diese härtere, weil längere Phase der Vorbereitung fährt Bundestrainer Dieter Grahn mit seinen Athleten zwei Mal zwei Wochen in das italienische Küstenörtchen südlich von Rom. "Der Zwei-Wochen-Rhythmus ist günstig. So können sich die Ruderer zwischendurch eine Woche von den Belastungen erholen, sagte Grahn, der die Vorbereitungen im Jahr 2007 generell als "Generalprobe für das Olympiajahr sieht.

Mit insgesamt 22 schweren, zehn leichten Ruderern und zwei Steuermännern sind die Bundestrainer Dieter Grahn und Christian Viedt am heutigen Freitag aufgebrochen. Die Weltmeister-Crew des Deutschland-Achters ist mit Ausnahme der beiden Cambridge-Studeten und - Ruderer, Thorsten Engelmann und Sebastian Schulte, komplett dabei. Die weiteren Erfolgsboote von Eton 2006, die Weltmeister aus dem gesteuerten Vierer, die Vize-Weltmeister aus dem Vierer ohne Steuermann und der Zweier ohne Steuermann, sind vollzählig.

Wie in den beiden Vorjahren nutzt Grahn wieder die Möglichkeit in Sabaudia, Seat-Races mit unterschiedlichen Zweier-Kombinationen auszufahren. Im ersten zweiwöchigen Trainingslager plant er auch einige Einheiten in den Großbooten. Im zweiten Trainingslager liegt der Schwerpunkt im Zweier - schließlich müssen sich die Athleten auf dem langen Weg Richtung Olympia ja - wie in jedem Jahr - erst einmal im Kleinboot beweisen und sich für den Deutschland-Achter anbieten.

Vergleichs-Wettkampf mit Cambridge-Achter am 3. März


Als Belohnung - sozusagen - geht's für den Deutschland-Achter nach der Zwei-Wochen-Strapaze nach London. Weniger zum Shoppen bzw. Sightseeing, sondern zum Rudern. Dann steht nämlich am Samstag, 3. März, ein Vergleichswettkampf mit dem Cambridge-Achter und dem eigentlichen Deutschland-Achter-Dus Schulte/Engelmann auf der Themse an. Die beiden Achter-Weltmeister haben wie im Vorjahr für ein paar Monate die Farben gewechselt, um endlich auch beim legendären Boat-Race, dem Universität-Wettstreit zwischen Cambridge und Oxford, zu triumphieren.