Sport tut Frauen gut – Frauen tun dem (Ruder)Sport gut
Nach dem 4. DRV Frauen-Forum in der LSB-Sportakademie Hannover wissen die rund 50 Teilnehmerinnen aus acht Bundesländern und aus dem Nord-Schleswigschen Ruderverband wie und warum Rudern als idealer Gesundheitssport die Lebensqualität fördert. Der Sportmediziner Dr. Michael Stüfe demonstrierte hierzu an vielen (Bewegungs- und Wohlfühl)-Beispielen, dass der Rudersport zu Recht das Prädikat „gesundheitsfördernd“ in allen Altersstufen verdient. Während andernorts über die Nachteile des demografischen Wandels diskutiert wird, begründete DOSB-Referentin Ute Blessing-Kapelke, welche Chance darin für den Sport liegt und wie er diese wahrnehmen kann.
Die Vereins- und Verbandsarbeit optimal zu organisieren und hierfür die geeigneten Mitarbeiterinnen zu gewinnen, zu motivieren und zu qualifizieren – das zeigte auf dieser vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderten Veranstaltung aus langjähriger Praxis DRV-Ehrenmitglied Friedhelm Kreiß. Nach Ansicht von DRV-Vorstandsmitglied Eberhard Wühle müssen sich Verband und Vereine mehr als bisher konkret um Angebote für Frauen und die Mitarbeit von Frauen einsetzen. „Frauenherzen schlagen anders“ formulierte es anhand neuer medizinischer Erkenntnisse Ute Engels, Referentin für Gesundheitssport im DOSB.
Die Diskussion der weiteren Beiträge, u.a. von Dr. Roland Baar über den Generationenvertrag im Sport, wurde moderiert von der Sportredakteurin Christiane Moravetz. Die Dokumentation des Frauen-Forums erscheint Ende Mai und kann über die DRV-Geschäftsstelle bezogen werden.

