Alpenachter-Pokal geht an Renngemeinschaft aus MRSV-Bayern, Münchner RC und Landshuter RV
In diesem Jahr fanden alle drei Läufe zum Alpenachterpokal unter besten Wetterbedingungen statt. Schon beim Inn-River-Race im April in Passau (5 km) hatte Petrus ein wohlgefälliges Auge auf die Ruderer geworfen, nicht anders war es bei der Roseninselregatta (12 km) am 22. 9. in Starnberg und eine Woche später beim Blauen Band vom Wörthersee (16 km).
Sieger in Klagenfurt (näheres unter www.rv-albatros.at) wurde in 52.02 min eine Renngemeinschaft mit Spitzenathleten aus Österreich. Das in Starnberg siegreiche Rennboot-Team mit im Durchschnitt fast 15 Jahre älteren Ruderern vom MRSV Bayern, vom MRC München und vom Landshuter RV belegte in der Tageswertung in Klagenfurt den 4. Platz, gewann aber die Gesamtwertung aus allen drei Läufen deutlich. Der Vorsprung vor der Mannschaft vom Ulmer RC Donau, der auf Grund eines bedauerlichen Rechenfehlers der Klagenfurter Veranstalter zunächst fälschlich der Alpenpokal überreicht worden war, betrug fast fünf Minuten. Trotz der zwischenzeitlich eingetretenen Irritationen war die Freude bei den Siegern letztlich groß.
Die von Rudern vom Starnberger- und vom Wörthersee im Vorjahr geborene Idee, mit dem Alpenachter-Pokal eine Langstrecken-Wettkampfserie zu schaffen, die sowohl Leistungsruderer aber auch Freizeitsportler aller Altersklassen anspricht, hat trotz kleiner unvermeidlicher Anlaufschwierigkeiten zweifellos ein großes Entwicklungspotenzial. Die Resonanz war diesmal bereits höher als bei der ersten Austragung im Vorjahr. Eine besondere Attraktion für die Teilnehmer liegt darin, dass die Regatten unter stark variierenden Bedingungen (stehendes und fließendes Gewässer, Wettkämpfe mit und ohne Wende) stattfinden. Darüber hinaus führen sie in sehr unterschiedliche, durchweg aber überaus attraktive Ruderreviere. Viele nutzen die Möglichkeit, dort noch einige Urlaubs- und/oder Rudertage zu verbringen. Es besteht durchaus die Chance, dass im nächsten Jahr ein weiteres Rennen hinzukommt (u.U. in der Schweiz). Die Organisatoren haben jedenfalls bereits erste Gespräche eingeleitet.