Interview mit Sportdirektor Michael Müller
Nach der Langstrecke in Dortmund stellte sich Sportdirektor Michael Müller einem Kurzinterview zu den Ergebnissen.
Rudern.de: "Wie schätzen Sie die Bedingungen der Langstrecke ein?"
Michael Müller: "Über den ganzen Tag gesehen waren sie nicht vergleichbar. Auch innerhalb der einzelnen Bootsklassen muss man mit Augenmaß an die Bewertung herangehen. In aller erster Linie ist aber den Athleten und Trainern ein großes Kompliment zu machen, wie professionell mit den schwierigen Bedingungen an Land und auf dem Wasser umgegangen wurde."
Rudern.de: "Wie fällt die erste Einschätzung im Männerskull-Bereich aus?"
Michael Müller: "Hier waren fast die Hälfte der Top-Ruderer durch Krankheit abgemeldet worden. Da ist eine reelle Einschätzung nicht möglich. Im ersten Trainingslager in Sabaudia wird diese Langstrecke für das Topteam und den engsten Anwärterkreis nachgeholt!"
Rudern.de: "Die Frauen waren in den Zweiern gut unterwegs?"
Michael Müller: "Mit Wech und Derlien haben wir einen sehr guten Zweier, der sich auch international schon bewährt hat. Die Trainer Holtmeyer und Nowak sind auf dem richtigen Weg noch weitere Zweier so nah wie möglich an die Spitzenzweier heran zu führen!"
Rudern.de: "Hat Sie der Sieg von Urban und Schmidt überrascht?"
Michael Müller: "Der Zweier war heute wirklich gut, da beide auch in ihren alten Zweiern gut unterwegs waren, konnte man das erwarten. insgesamt hat sich der Männer-Riemen Bereich als geschlossener Block mit fast keinem leistungsmäßigen Ausfall präsentiert.
Rudern.de: "Vielen Dank"
