Fachübungsleiter-Fortbildung in Berlin

von Kerstin Vandieken (B.R.C. Hevella)
25.12.2007 - 23:59 Uhr

Zur Verlängerung der Fachübungsleiterlizenz Rudern fanden sich insgesamt 22 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Schwerpunkten innerhalb ihrer Vereinstätigkeiten am 10. und 11.11.2007 in Berlin ein.
Nach einer sehr herzlichen, flotten und vor allem pünktlichen Begrüßung durch den Lehrgangsleiter Volker Müller folgte ein Überblick über die Inhalte und den Ablauf des Lehrgangs, sowie ein kurzes „Who is who“.
Danach gab Christian Lerch einen guten Einblick über den Stand und die Möglichkeiten des Handicapruderns. Hierbei fanden vor allem die Anpassung des Materials, sowie die internationale Klassifikation Berücksichtigung.
Carl-Friedrich Ratz referierte eindrucksvoll über die Sicherheit auf dem Wasser. Hier lag der Schwerpunkt im Wesentlichen auf der Vermittlung von Unfallvermeidungsstrategien und in der Vorstellung von, auch für Ruderer geeigneten, Rettungswesten.
Neues aus den Ruder-Wettkampf-Regeln wurde von Volker Müller, gespickt mit vielen Beispielen und Anekdoten, vorgetragen. So kam dieses eher „trockene“ Thema sehr anschaulich  und einprägsam daher.

Der zweite Tag begann mit einem kompetenten und ausführlichen Referat von Dieter Altenburg zum rudertechnischen Leitbild des DRV. Hierfür waren zwei Unterrichtseinheiten vorgesehen, die mit allgemeinen Hinweisen und wertvollen Erkenntnissen zu diesem umfangreichen Thema gut gefüllt waren.
„Schaut auf das Wetter!“ war die Kernbotschaft des nächsten Referenten. Eberhard Nabel schärfte den Lehrgangsteilnehmern den Blick für eigene Wetterbeobachtungen und warnte eindringlich davor, Wetterwarnungen zu missachten.
Zum Schluss erläuterte Johannes Bruger, leicht und locker, den vielfältigen Einsatz von Videotechnik und gab viele praktische Tipps und Hinweise.

Insgesamt waren die zwei Tage mit vielen interessanten und nützlichen Informationen für die praktische Arbeit in den Vereinen gefüllt. Die klare Organisation, das umfangreiche Lehrgangsmaterial und die gute Pausenversorgung rundeten den Lehrgang zu einer gelungenen Veranstaltung ab.