Rekordteilnehmerzahl beim Ruder-Weltcup in München
Der Ruder-Weltcup in München, der in diesem Jahr die olympische Saison international eröffnet, geht in diesem Jahr vom 08. Bis 11. Mai über die olympische Regattastrecke von München-Oberschleißheim. Die Attraktivität der Weltcup-Serie steigt von Jahr zu Jahr, insbesondere nach dem Erfolg der Weltmeisterschaften im letzten Jahr in München sind die Meldezahlen in diesem Jahr einmal mehr in Rekordhöhen geklettert. OK-Chef Bernd Schuhmacher kann sich auf 54 Nationen, 840 Teilnehmern und insgesamt 371 Mannschaften freuen.
Der Deutsche Ruderverband geht dabei mit 27 vorläufig nominierten Teams an den Start. "Wir trainieren seit einem dreiviertel Jahr vom Umfang her auf dem Niveau der führenden Nationen. Da bin ich gespannt, wie sich das auf dem ersten Weltcup auszahlt. Wir werden nach München die Leistungen in den einzelnen Bootsklassen international analysieren und dann die Teams für Beijing setzen", so DRV-Sportdirektor Michael Müller. Highlights aus deutscher Sicht sind natürlich der Männer-Einer, wo sich der frischgekürte Deutsche Meister Marcel Hacker (Frankfurt) der Weltelite stellt, der Männer-Achter, der nach den Kleinbootmeisterschaften mit drei neuen Athleten an den Start geht und der Frauen-Doppelvierer, mit dem die viermalige Olympiasiegerin Kathrin Boron (Potsdam) in die olympische Saison eingreift.
Gleichzeitig sind die Entscheidungsrennen für die letzten Quotenplätze der Paralympischen Regatta in Beijing im vollen Gange. Daniel Sturm (Halle) ist im Festsitz-Einer (AM1x) nominiert, Harald Wimmer (Würzburg) mit Sieglind Koehler (DRC Hannover) im Festsitz-Doppelzweier (TA2x). Petra Kalix, im Bereich Handicaprudern als Ansprechpartnerin Leistungssport verantwortlich ist für den Doppelzweier zuversichtlich: "Ich glaube, dass die beiden Ruderer die Qualifikation schaffen können, wenn sie die Form halten und nichts krankheitsbedingt dazwischen kommt."

