Guter Weltcup-Einstieg im Zweier
Schon die ersten Schläge machten deutlich, dass sie kein großes Problem haben sollten, ihren Vorlauf zu gewinnen: Maren Derlien und Lenka Wech setzen auf internationalen Gewässern weiter auf Sieg. Beim Weltcup in München machten sie dort weiter, wo sie im September 2007 mit dem Gewinn des EM-Titels aufgehört haben, und setzten sich deutlich vor dem starken australischen Zweier Cook/Crow durch.
„Das war ein guter Einstieg. Jetzt bin ich mal auf den Vergleich mit China gespannt“, meinte Bundestrainer Ralf Holtmeyer. Denn die Chinesinnen fuhren in dem anderen Vorlauf eine um 16 (!) Sekunden schnellere Zeit. Holtmeyer ergänzte: „Wir hatten aber auch wechselnde Winde, so dass man mit dem Quervergleich vorsichtig sein muss.“ Den dritten Vorlauf gewannen die Niederlande. Ein erstes Aufeinandertreffen mit China ist im Halbfinale am Samstagnachmittag (ab 15.14 Uhr) möglich.
Für die Nachwuchsfahrer Katrin Reinert/Kathrin Thiem hieß es in ihrem ersten Weltcup-Rennen überhaupt Erfahrung sammeln. Denn über Rang fünf kamen sie nicht hinaus. Direkt am Start riss der Kontakt zu den anderen Booten ab, der sich im Rennverlauf schließlich auf 33 Sekunden aufaddierte. Morgen im Hoffnungslauf (12 Uhr) geht’s für sie auf ein Neues. Um 17.30 Uhr ertönte dann auch das Startsignal für den Frauenachter, der auf Olympiasieger Rumänien, China und den deutschen U23-Achter. Den Endlauf direkt erreicht nur der Vorlaufsieger.
