Vierer "verteidigt" WM-Titel in neuer Besetzung
Bei der U23-Weltmeisterschaft schnitt das Dortmunder Ruderleistungszentrum mit einer zufrieden stellenden Bilanz – auch wenn der Achter in diesem Jahr bei der Heim-WM keine Medaille gewinnen konnte. In Brandenburg kam das Großboot um Schlagmann Marco Neumann hinter den USA, Kanada und Polen auf Rang vier ins Ziel. In den Jahren zuvor gab’s zweimal die Silber-Medaille. „Wir kamen zu Beginn der U23-WM nicht richtig in den Tritt, haben einige Umbesetzungen innerhalb des Bootes vorgenommen und haben schließlich im Finale unser bestes Rennen gezeigt“, sagte U23-Bundestrainer Thomas Affeldt.
Den Titel aus dem Vorjahr verteidigt hat dagegen der Vierer ohne Steuermann – mit einer neuen Besetzung an Bord. Mathis Jessen, Nils Menke, Hendrik Bohnekamp und Martin Rückbrodt siegen souverän vor Italien und Kroatien. Medaillen gingen im Männer-Riemen-Bereich außerdem an den Vierer mit Steuermann (Bronze) und den leichten Vierer (Silber). Der Zweier ohne Steuermann wurde wie der Achter Vierter.
Während für die meisten Athleten der U23-WM die Saison mit den Titelkämpfen beendet ist, geht es für Marco Neumann und Richard Schmidt aus dem Achter noch weiter: Sie fahren als Ersatzleute für den Männer-Riemen-Bereich zu den Olympischen Spiele nach Peking. Über Mainz (Einkleidung in der Kurmainz-Kaserne) stoßen sie in Breisach auf den A-Kader und fliegen eine Woche später nach China.

