Drei DRV-Boote bei Ruder-WM ausgeschieden
Der Deutsche Ruderverband hat bei den Ruder-Weltmeisterschaften der nichtolympischen Bootsklassen in Linz/ Ottensheim, die bis zum Sonntag, den 27. Juli stattfinden, schon drei Verluste zu beklagen. Der Frauen-Vierer ohne mit Kathrin Thiem (Hannover), Marlene Sinnig (Rostock), Josephine Wartenberg und Silke Günther (Wetzlar) musste sich mit Platz 5 im Hoffnungslauf begnügen und kann damit nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen. Auch Anna Forberger (Meißen) konnte mit einem vierten Platz im Hoffnungslauf des leichten Frauen-Einers nicht die nächste Runde erreichen. Die Mainzer Christian Scherhag und Björn Steinfurth konnten im leichten Männer-Zweier ohne mit einem vierten Rang nicht in das Halbfinale rudern.
Ein starkes Rennen dagegen zeigte Jörg Lehnigk (Ratzeburg), der hinter dem starken Niederländer Schouten mit nur einer halben Länge Rückstand den zweiten Platz im Viertelfinale erruderte. Das bedeutet für das Halbfinale eine gute Ausgangsposition, wenn es um die drei Plätze für das Finale geht.
Auch die Großboote konnten nicht vollends überzeugen. Der leichte Männer-Achter holte sich mit einem zweiten Platz hinter Italien den Einzug in das Finale, auch die Leichtgewichte im Frauen-Doppelvierer mit Platz 4 und der Männer-Doppelvierer mit Platz 3 schafften den Einzug in das Finale. Die deutschen Boote müssen sich steigern, wenn sie in den Kampf um die Medaillen eingreifen wollen.
Insgesamt muss man anmerken, dass die Qualität der Mannschaften im olympischen Jahr zugenommen hat. So ist der Bronzemedaillen-Gewinner aus GBR vom letzten Jahr im leichten Männer-Doppelvierer als letztes Boot ausgeschieden.
