Rennberichte: Junioren-WM in Linz, zweiter Tag, Vorläufe
Vierer-ohne Juniorinnen (10 Boote)
Zügig geht der deutsche Vierer vom Start weg und führt das Feld mit Ungarn, Amerika Ukraine und Neuseeland an. Diese Führung hält bis zum dritten Streckenabschnitt, auf dem die Neuseeländerinnen richtig auf Touren kommen und die Führung übernehmen. Die vier deutschen Mädels kämpfen bis zum Schluss, müssen sich aber mit einer knappen Länge geschlagen geben. Der Rest des Feldes kommt weit hinter diesen beiden Booten ins Ziel. Das bedeutet den Weg über den Hoffnungslauf für das deutsche Boot.
Vierer-mit Junioren (9 Boote)
Auch in diesem rennen kommt nur das erstplazierte boot direkt ins A-Finale. Die fünf deutschen Jungs legen sich nach dem Start knapp vor ihre Gegner aus Südafrika, Italien, England und Amerika. Doch je weiter sie rudern, desto größer wird ihr Vorsprung vor den anderen booten. Bis zum Ziel schiebt sich der deutsche Bug deutlich weg – ein souveräner Sieg und damit die direkte Finalteilnahme.
Einer Juniorinnen (22 Boote)
Die Heilbronnerin Carina Bär muss im dritten von vier Vorläufen ran. Für den Einzug in das Halbfinale muss sie gewinnen. Doch schon nach wenigen Schlägen ist für ihre Gegnerinnen klar: an Carina geht heute kein Weg vorbei. Überlegen und nahezu locker gewinnt sie den Vorlauf für Deutschland. Hinter ihr kommen die Boote aus Australien, Kroatien, Serbien und Moldawien ins Ziel. Deutschland steht hier aber schon im Halbfinale.
Einer Junioren (27 Boote)
Sechs Vorläufe sind nötig, um der hohen Meldezahl im Junior-Einer Herr zu werden. Das Beste kommt zum Schluss, nach diesem Motto rudert heute Hagen Rothe, denn er gewinnt seinen Lauf souverän. Mit langen und starken Schlägen führt er das Feld an und siegt vor den Kontrahenten aus Australien, Japan und der Türkei. Hagen Rothe zieht somit ins Viertelfinale ein.
Zweier-ohne Juniorinnen (10 Boote)
Ein enges Rennen bietet sich den Zuschauern hier. Deutschland gegen Rumänien heißt es an der Spitze des Feldes. Bei den Zwischenzeiten ist es immer der deutsche Bug, der in Führung liegt, doch der Streckensprecher berichtet von einem ständigen Führungswechsel. Immer wieder versuchen die Rumäninnen, am deutschen Boot vorbei zu kommen, doch es gelingt ihnen nicht. Die beiden deutschen Mädels behalten die Nerven und siegen knapp aber verdient. Hinter diesen beiden Booten kommen Weißrussland, Lettland und die Ukraine ins Ziel. Der deutsche Zweier steht direkt im Finale.
Zweier-ohne Junioren (25 Boote)
Über die Saison wurde der Abstand der beiden Jungs aus Treis-Karden zu ihren Gegnern immer enger. Hier in Ottensheim zeigten sie jedoch, dass sie im Trainingslager gut trainiert haben. Zu Beginn des Rennens ist das Feld geschlossen und kein Boot führt klar. Ab den zweiten 500 Metern zeigt der deutsche Zweier jedoch, was er heute drauf hat und fährt dem Feld nach und nach davon. Bis zum Ziel bauen die Jungs ihren Vorsprung noch deutlich aus und ziehen so vor Australien und Südafrika ins Viertelfinale ein.
Doppelzweier Juniorinnen (17 Boote)
Im zweiten von drei Vorläufen startet das deutsche Boot gegen Tschechien, Italien, Frankreich, Großbritannien und Dänemark. Einige der Gegner konnte die Renngemeinschaft aus Wetzlar und Mainz bereits anlässlich der Juniorenregatta in München bezwingen. Auch heute kann keine der anderen Nationen den deutschen Zweier ernsthaft bedrängen. Mit sauberen, druckvollen Schlägen rudern Mareike Adams und Clara Karches einen überzeugenden Vorlaufsieg heraus und qualifizieren sich direkt für das Halbfinale.
Doppelzweier Junioren (32 Boote)
Lettland, Neuseeland, Litauen und Slowenien heißen die Gegner des deutschen Junioren-Doppelzweiers im Vorlauf. Und die Slowenen sollen es heute auch sein, die die Deutschen richtig ins Schwitzen bringen. Die deutschen Jungs starten flink und führen das Feld knapp an. Doch an der Streckenhälfte spurten die Slowenen und bauen ihre Führung bis ins Ziel auf zwei Längen aus. Platz zwei bleibt für die Deutschen, die damit aber ebenfalls in das Viertelfinale einziehen. Ebenso weiter sind Litauen und Neuseeland.
Vierer-ohne Junioren (14 Boote)
Der deutsche Vierer fährt hier gegen Rumänien, Weißrussland, Österreich und Bulgarien. Sofort nach dem Start sind es die Rumänen, die sich in Führung legen. Der deutsche Vierer versucht, dagegen zu halten, findet heute aber noch nicht die richtigen Mittel. Die Rumänen siegen klar. Die deutschen Jungs werden Zweite, ohne an ihre Reserven gehen zu müssen und ziehen so ins Halbfinale ein. Die beiden Vierer an der Spitze distanzieren aber die übrigen Boote klar.
