Rennberichte: WM in Linz, zweiter Tag, Hoffnungsläufe, Viertelfinale

von Tanja Knöll
23.07.2008 - 17:13 Uhr

Vierer-ohne Frauen, Hoffnungslauf

Sechs boote sind am Start, Vierter müssen die deutschen Frauen mindestens werden, um ins Finale zu kommen. Bis zum dritten Teilstück der Strecke sieht es auch gut aus. Das deutsche Boot liegt an zweiter bis dritter Stelle. Doch es folgt der Angriff der boote aus Russland und Canada. Lange kämpft das deutsche Boot gegen die Canadierinnen an. Doch diese sind heute stärker und verweisen die Deutschen auf den undankbaren fünften Platz.
Ins Finale ziehen Dänemark, Italien, Russland und Canada ein. Deutschland rudert im B-Finale gegen die Ukraine.

Leichtgewichts-Einer Frauen, Hoffnungslauf

Anna Forberger rudert gegen Boote aus der Ukraine, Finnland, Spanien, Dänemark und Portugal um den Einzug in das Halbfinale. Die Ruderinnen aus Dänemark, Spanien und Finnland sind aber stärker und kommen vor der viertplazierten Deutschen ein. Der vierte Platz bedeutet das Halbfinale für das C- bzw. D-Finale.

Leichtgewichts-Einer Männer, Viertelfinale

Ein enges Rennen liefert sich Jörg Lehnigk mit seinen Kontrahenten aus Tunesien, Chile, Holland, Belgien und Israel. Der Holländer führt das Feld an, wird aber ständig von Lehnigk bedrängt. Im Endspurt haben noch alle Boote gute Chancen, ins Halbfinale zu kommen, am stärksten rudert Lehnigk, der noch einmal bis auf wenige Zentimeter an den führenden Holländer heran kommt. Mit dem zweiten Platz ist er sicher im Halbfinale.

Leichtgewichts-Achter Männer, Hoffnungslauf

Italien und Österreich heißen die Gegner der deutschen Achters. Nur die ersten beiden Boote erreichen das Finale, der Dritte scheidet aus. Früh übernimmt Italien die Führung in diesem Rennen, der deutsche Achter bleibt aber auf Tuchfühlung. Ein Sieg gegen die Italiener ist heute nicht drin, jedoch gelingt der Einzug in das Finale am Sonntag mit einem zweiten Platz.

Leichtgewichts-Zweier-ohne Männer, Hoffnungslauf

Fünf Boote liegen am Start, die ersten drei Plätze würden den Einzug in das Halbfinale bedeuten. Der deutsche Zweier kommt gut vom Start weg und fährt um Rang drei mit. Auf der zweiten Streckenhälfte werden die Gegner aus Holland, Dänemark und Österreich aber immer stärker und ziehen in dieser Reihenfolge eine Runde weiter. Deutschland rudert sich mit dem vierten Platz ins C-Finale.

Leichtgewichts-Doppelvierer Frauen, Hoffnungslauf

Ein volles Feld geht auf die Strecke. Ein vierter Platz ist mindestens nötig, um das Finale zu erreichen. Die junge deutsche Mannschaft rudert engagiert um eben diesen vierten Platz und schafft es, ihn gegen Russland und Ungarn zu verteidigen. Hinter Großbritannien, Amerika und Dänemark zieht das deutsche Boot ins Finale ein.

Leichtgewichts-Doppelvierer Männer, Hoffnungslauf

Die Tschechen sind es, die diesem letzten rennen des Tages ihren Stempel aufdrücken. Bis 300 Meter vor dem Ziel könnten theoretisch noch alle Boote um den Sieg mitfahren, es wird ganz spannend. Die deutschen Männer kämpfen und halten mit, der Lohn ist der zweite Platz und damit die Finalteilnahme. Überraschend scheidet hier Großbritannien gegen die Türkei aus.