Zwei Siege von den Athleten des Deutschen Ruderverbands
Am zweiten Tag der Olympischen Regatta haben die deutschen Boote in den Vorläufen überzeugt. Marie-Louise Dräger (Rostock) und Berit Carow (Hamburg) konnten sich gegen die Topfavoriten aus Kanada im Leichtgewichts-Frauen-Doppelzweier durchsetzen. "Wir haben uns bei 1000m mit den Briten beschäftigt und waren total überrascht, dass die Kanadierinnen auf einmal neben uns auftauchten. Auf den letzten 500m waren wir mehr damit beschäftigt unsere Aufregung in den Griff zu bekommen, denn mit dieser Führung hatten wir nicht gerechnet", so Marie-Louise Dräger.
Auch der Leichtgewichts-Männer-Vierer mit Bastian Seibt (Hamburg), Jost Schömann-Finck (Treis-Karden), Jochen Kühner (Saarbrücken) und Martin Kühner (Saarbrücken) dominiert sein Rennen und kann sich durchsetzen. "Wir mussten heute nicht alles geben und haben am Ende kontrolliert. Die Renntaktik ist voll aufgegangen", so Bastian Seibt. Auch der Männer-Doppelvierer mit Stephan Krüger (Rostock), René Bertram (Magdeburg), Hans Gruhne (Potsdam) und Christian Schreiber (Halle) fährt ein starkes Rennen gegen die Topfavoriten aus USA. Die Sieger vom Rotsee können heute nicht überzeugen und lassen die Ukraine und die deutsche Crew ziehen. Damit haben sich alle drei Boote für die Halbfinals qualifiziert.
Der Leichtgewichts-Männer-Doppelzweier mit Jonathan Koch (Gießen) und Manuel Brehmer (Berlin) und der Frauen-Doppelvierer mit Britta Oppelt (Berlin), Manuela Lutze (Magdeburg), Kathrin Boron (Potsdam) und Stephanie Schiller (Potsdamer RG) müssen dagegen in die Hoffnungsläufe.
Nach dem Männer-Doppelvierer wurden die Rennen aufgrund eines Gewitters abgebrochen, die Verschiebung des Zeitplans wird nach Veröffentlichung der FISA bekannt gegeben.

