Finale verpasst - Frauenachter Siebter

13.08.2008 - 19:15 Uhr

Der Frauenachter schied in Peking aus. Im Hoffnungslauf um das Erreichen des olympischen Finals belegte die Mannschaft um Schlagfrau Elke Hipler nur den fünften und damit letzten Platz hinter Kanada, den Niederlanden, Großbritannien und Australien. Tief enttäuschend legte die Crew am Mediensteg an. „Ich habe keine wirkliche Erklärung. Es ist der leistungsstärkste Achter seit Jahren und wir waren im Training super drauf. Aber die anderen waren nun einmal schneller“, erklärte Hipler.

Nach 500 Metern lag das deutsche Team, das sich gegenüber dem Vorlauf stark verbessert präsentierte, noch auf Rang drei und lieferte sich lange ein packendes Duell mit Großbritannien und Australien. Kanada und die Niederlande hatten schon einen kleinen Vorsprung ausgebaut, jedoch nie mehr als eine Bootslänge. Es wurde das von allen erwartete spannende Finale um die verbleibenden vier Finalplätze, nachdem sich die Großboote aus Rumänien und den USA schon im Vorlauf durchgesetzt hatten.

„Im Training lief alles super. Wir haben den leistungsstärksten Achter seit Jahren. Warum es jetzt im Rennen nicht geklappt hat, weiß ich nicht“, meinte Hipler und Christina Hennings, die Bugfrau, fügte hinzu: „Ich habe ein großes Fragezeichen im Kopf.“

Da nur ein Boot ausgeschieden ist, bedeutet der verlorene Hoffnungslauf auch das Ende der olympischen Regatta für die meisten. Denn es gibt kein B-Finale, der Frauenachter wurde Siebter. Nur Maren Derlien und Lenka Wech haben noch die Chance auf ein versöhnliches Ende der Tage in Peking. Sie starten am Samstag im Zweier-Finale und haben dort nach den Vorleistungen in der Saison berechtigte Medaillenchancen. „Wir werden für diese wichtige und schöne Medaille kämpfen – und zwar für das gesamte Team“, sagte Maren Derlien.