Einmal Silber bei der Ruder-EM für den DRV

von Oliver Palme, Pressesprecher
20.09.2008 - 18:05 Uhr

Die Boote des Deutschen Ruderverbands kehren von den Ruder-Europameisterschaften mit einer Medaille zurück. Bei schwierigen Bedingungen, die zur Verlegung der Finalrennen auf Samstag geführt hatte, setzte der Männer-Doppelvierer den Glanzpunkt. Silber, knapp hinter den starken Esten mit Jueri Jaanson im Boot, holten Markus Kuffner (Berlin), Tim Bartels (Magdeburg), Daniel Makowski (Hamburg) und Rene Burmeister (Rostock). Hier zeigte das deutsche Quartett, dass eine Mischung aus erfahrenen und jungen Ruderern auch bei schwierigen Bedingungen sehr leistungsstark rudern kann.

Einen vierten Platz holte der Frauen-Doppelvierer mit Rebekka Klemp (Potsdam), Sophie Dunsing (Berlin), Julia Lepke (Rostock) und Lena Möbus (Reinfelden). Hier kam das deutsche Quartett mit knapp zwei Längen Rückstand auf die drittplazierte Crew aus Rumänien ins Ziel.

Der mit U23-Athleten besetzte Männer-Achter konnte sich mit knapp einer Länge Rückstand auf die Polen mit dem vierten Platz in der Weltspitze etablieren. Die Franzosen holten knapp vor den Russen in dieser Bootsklasse Gold, hatten hier aber die besten Ruderer der Nation im Boot. Der Leichtgewichts Frauen-Doppelzweier mit Laura Tibitanzl (Würzburg) und Anja Noske (Saarbrücken) holte einen sechsten Platz.

Der Männer-Doppelzweier konnten sich nach einem starken Rennen mit dem achten Platz hinter den Spik-Brüdern aus Slowenien verabschieden. Auf den neunten Rang ruderte Martin Gulyas (Halle) im Männer-Einer in einem stark besetzten Feld, auch Julia Richter (Berlin) konnte im Skiff den neunten Platz erreichen. Der Leichtgewichts-Männer-Vierer ohne holte den zehnten Platz, der Männer-Zweier ohne kam auf dem zwölften Platz ein.