EM in Athen: Guter vierter Platz für Nachwuchs-Achter

von Carsten Oberhagemann
21.09.2008 - 14:34 Uhr

Die Zukunft lässt hoffen: Der Nachwuchsachter vom Dortmunder Ruderleistungszentrum belegte bei der Europameisterschaft in Athen einen guten vierten Platz. Knapp drei Sekunden fehlten der jungen Mannschaft um Schlagmann Ruben Anemüller im Regen-Finale auf einen der Podestplätze, die ausnahmslos arrivierte Teams aus Frankreich mit acht Olympia-Teilnehmern von Peking an Bord (1.), Russland (2.) und Polen (3.) unter sich ausmachten.

"Bestes Nachwuchsboot"

„Als bestes Nachwuchsboot in diesem starken Feld sind wir wie im Vorlauf ein gutes Rennen gefahren. Kämpferisch hat die Mannschaft auf der zweiten Streckenhälfte alles probiert, am Ende fehlten uns die nötigen PS“, meinte U23-Bundestrainer Thomas Affeldt, dessen Team nach einem Zwischensprint bei 1.300 Meter bis auf eine Drittel-Länge an den Polen dran war, dann aber konnte der polnische Olympia-Achter wieder „etwas mehr draufpacken“.

Derweil hielten Anemüller & Co. den kroatischen und den britischen Achter klar in Schach. Gegenüber dem Vorlauf (sieben Sekunden) konnte der deutsche U23-Achter den Rückstand auf die Franzosen auf vier Sekunden verkürzten, was Coach Affeldt zufrieden stimmte: „Mit diesem Rückstand können wir gut leben. Mehr war in der Kürze der Vorbereitung nicht drin. Jetzt ist es nur wichtig, dass die Mannschaft den Schwung mit in die Saisonvorsprung nimmt.“

Der Zweier ohne Steuermann mit Christoph Zimmermann und Maximilian Reinelt kam über den zwölften Rang nicht hinaus. Im Halbfinale wurden sie Fünfte und im aufgrund der widrigen Wetterbedingungen nur zwei Stunden später stattfindenden kleinen Finale wurden sie Sechste.