Daumen hoch für neue Trainer-C-Gemeinschaft nach Vielfalt mit Konzept und Muskelkater
17 Teilnehmer aus dem Landesruderverband Rheinland-Pfalz haben am 16.11.2008 die fachspezifische Ausbildung zum Trainer-C erfolgreich beendet.
An vier Wochenenden zwischen April und November kamen die Teilnehmer aus allen Teilen des Landes in Bad Kreuznach zusammen, um Neues zu lernen oder Vorhandenes zu erweitern. Obwohl es aus Sicht einiger Teilnehmer morgens immer zu früh losging, fanden sich alle angehenden Trainer und Trainerinnen stets pünktlich im Haus des Sports ein.
Das erste Wochenende fand bereits im April statt und stand unter dem Motto der Anfängerausbildung. Neben den Grundlagen dazu und Ratschlägen zum Lehren und Lernen gaben die Referenten auch detaillierte Einblicke in die Fehlererkennung und -korrektur. Abgerundet wurde dieser Teil durch das Trimmen von Booten.
Zu den drei anderen Teilen traf man sich im Herbst in recht kurzer Folge. Die Teilnehmer vertieften mit unterschiedlichsten Gruppenarbeiten das Thema „Planung und Durchführung von Wanderfahrten“ und erhielten Informationen über Sicherheit auf dem Wasser sowie über die Aufsichtspflicht. Zum Thema Krafttraining brachten die Teilnehmer eigene Erfahrungen ein und stellten ihre Beweglichkeit auf eine harte Probe, bevor aus den Reihen der Teilnehmer die Veranstaltung „Rudern gegen Krebs“ präsentiert wurde.
Das Hallentraining für Kinder und Jugendliche probierten alle Teilnehmer am dritten Lehrgangswochenende gleich selber aus. Nach eineinhalb Tagen Sport und Spaß pur nahmen alle nicht nur neue Ideen, sondern auch einen gehörigen Muskelkater mit in ihre Vereine. Zur Erholung lernten die arg Geplagten noch viel Neues zu den Ruderwettkampfregeln.
Am vierten und letzten Wochenende lag der Schwerpunkt bei der Trainingsplanung und -organisation. Neben fundierten Erklärungen des Landestrainers hatten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, das Gehörte sofort selber anzuwenden - bezogen auf ihre Gruppen zu Hause vor Ort.
Die einzelnen Lehrgangsteile wurden stets ergänzt durch die Präsentationen der einzelnen Teilnehmer zu verschiedensten Themen. Diese mussten als Hausarbeit aufbereitet und den anderen Teilnehmern in ansprechender Form präsentiert werden. Zum Lehrgangsende zogen alle Beteiligten ein äußerst positives Fazit, es wurden viele Erfahrungen ausgetauscht, in vielen Bereichen der Blick für vermeintlich Bekanntes geschärft, für Einige die Grundlage zu höheren Qualifikationen gelegt, althergebrachte Methoden neu überdacht und nicht zuletzt hatten alle unheimlich viel Spaß und haben dabei noch viel gelernt. Was will man mehr?
