Vom Einer in den Achter und zurück

  • Nina Wengert, beim Weltcup in Poznan.

    Nina Wengert, beim Weltcup in Poznan.

von Carsten Oberhagemann
18.11.2008 - 17:55 Uhr

Am Wochenende kamen einige Frauen aus dem Peking-Team erstmals nach den Olympischen Spielen wieder am Ruderleistungszentrum in Dortmund zusammen, um gemeinsam zu trainieren. Und es wurde zur großen Freude sogar Achter gefahren, und das zwei Wochen vor der Langstrecke im Kleinboot an gleicher Stelle.

„Es hat unheimlich viel Freude gemacht, wieder Achter zu fahren“, sagte Nina Wengert und ergänzte, „in Saarbrücken fahre ich im Moment ja nur Einer.“ Drei Einheiten im Großboot, begleitet von den Trainern Ralf Holtmeyer, Werner Nowak und dem neuen DRV-Cheftrainer Hartmut Buschbacher, standen auf dem Programm. Nadine Schmutzler fuhr auf Schlag, Nina Wengert dahinter. Einmal pro Monat will sich das Team nun treffen um gemeinsam Großboot zu fahren. Wengert: „Ich weiß, wie es 2005 bei mir war. Die Jungen brauchen die Großbooterfahrung, um an den Achter herangeführt zu werden.“ Das nächste gemeinsame Wochenende ist am 13./14. Dezember verabredet.

Saltoabgang von den Ringen

Bis dahin gilt es, den Focus aufs Kleinboot zu richten, um bei der Langstrecke in Dortmund, der ersten nationalen Sichtungsregatta, am Sonntag, 30. November, möglichst gut abzuschneiden. Bis dahin wird Nina Wengert also weiter Einer fahren in Saarbrücken und sich ihrem Sportstudium widmen. Im Moment wird daneben noch viel geturnt und besonders der Saltoabgang von den Ringen geübt: „Das kostet viel Überwindung, macht aber Spaß.“ Fast genauso viel wie Achterfahren…