Bericht des Handicap-Leistungssports beim Rudersymposium in Potsdam
Auf dem in Potsdam vom 7.-8./2.09 stattgefundenen Rudersymposium des DRV, konnte in diesem Jahr nun erstmalig auch die Referentin Leistungssport-Handicaprudern, Petra Kalix, Ihren Bericht über die vergangene Paralympic 2008 in Peking, die nach den Olympischen Spielen ebenfalls in Peking stattfand, dem Auditorium von ca. 130 Trainern, sowie den anwesenden Vorstandsmitgliedern des DRV, mit Zuhilfenahme einer interessanten Präsentsation nahe bringen. Petra Kalix berichtete über die Entwicklungen in diesem Bereich in den letzten Jahren, deren Erfolge, z.B. der Weltmeistertitel 2007 des LTA-Vierers, der sich mit diesem Sieg direkt für die Paralympics 2008 qualifiziert hatte und auch über die Bemühungen, weitere Bootsklassen nach Peking schicken zu können. Hierbei gelang es, durch intensives Training, das durch verschiedene Lebensumstände möglich war, einen TA 2x durch einen Sieg beim Worldcup 2008 in München, ebenfalls die Fahrkarte nach Peking zu verschaffen. Leider schaffte unserer AM 1x Ruderer nicht die Zeiten, die nötig gewesen wären, um ebenfalls mit nach Peking zu kommen. Die vierte Bootsklasse im paralympischen Handicaprudern, nämlich der AW 1x, konnte bis jetzt noch nicht mit einer gehandicapten Ruderin besetzt werden, sodass hier, aber auch in den anderen Bereichen, weitere am Handicap-Leistungssport interessierte Sportler und Sportlerinnen gesucht werden. Ein vierter Platz für den LTA-Vierer sowie ein 9. Platz für den TA 2x, ist ein Ergebnis, welches gegenüber der Weltspitze des Adaptive Rowings, wie das Handicaprudern von der FISA genannt wird, kein schlechtes Ergebnis für den Deutschen Ruderverband. Mit den Worten, dass wir international viel aufzuholen haben, da das Adaptive Rowing inzwischen in vielen Ländern eine rasante Entwicklung gemacht hat, beschloss Petra Kalix ihren Vortrag.
