Schülerruderverband Hessen stemmt zwei Regatten innerhalb von zwei Tagen

  • Rennen bei der Schülerregatta in Kassel
Siegerehrung im WK III-Mädchen-Doppelvierer bei der Talentregatta durch Dr. Schreiber in Wiesbaden

    Rennen bei der Schülerregatta in Kassel

  • Rennen bei der Schülerregatta in Kassel
Siegerehrung im WK III-Mädchen-Doppelvierer bei der Talentregatta durch Dr. Schreiber in Wiesbaden

    Siegerehrung im WK III-Mädchen-Doppelvierer bei der Talentregatta durch Dr. Schreiber in Wiesbaden


In der vergangenen Woche hatten die Mitglieder des Schülerruderverbandes Hessen alle Hände voll zu tun. Galt es doch zwei Regatten in Kassel und Wiesbaden zu organisieren und zu beschicken, welche an aufeinander folgenden Tagen auszurichten waren. Am 26. Mai die traditionelle Schülerregatta, ausgerichtet vom Schulruderzentrum Kassel um Klaus Reitze und Holger Römer, andererseits die einen Tag vorher stattfindende so genannte Talentregatta in Wiesbaden, welche in diesem Jahr vom Schulsportzentrum Wiesbaden um Dr. Dirk Schreiber organisiert wurde.

Dass die Termine so dicht aufeinander folgten war zumindest in der Planungsphase nicht beabsichtigt, behinderten aber in diesem Jahr nicht die Kräfte des Verbandes. Jede Veranstaltung hatte ihre Klientel: Dem Kasseler Angebot folgten 1200 Starter aus Niedersachsen und großen Teilen Hessens und erprobten sich unter dem Blickwinkel „Jugend-trainiert“. Leicht hätten es noch mehr Mannschaften sein können, wenn Hannovers Schülerruderer die Startgenehmigung vom Schulamt erhalten hätten.
 
Eine andere Klientel bedient die Talentregatta im Süden des Verbandsgebiets. Hier gehen die Schülerruderer von morgen an den Start, die in den kommenden Jahren u.a. bei der Schülerregatta in Kassel starten werden. Diese Nachwuchsveranstaltung mausert sich immer mehr: Neue Rekordzahlen konnte Regattaleiter Dr. Dirk Schreiber seinem Verbandsvorsitzenden vermelden: 22 Mannschaften. Ingesamt 110 Schülerruderer, so viele wie nie zuvor, gingen in 6 Wettbewerben in Schiersteiner Hafen über die 2 mal 250 m mit Wende an den Start und ermittelten die Wiesbadener Stadtmeister im Gig-Doppelvierer m. Stf/Stm. Am erfolgreichsten taten dies die Gastgeber von der Elly-Heus-Schule selbst sowie die Gäste vom Karl-Rehbein-Gymnasium aus Hanau.

Fazit: In Hessen geht´s trotz G8 und zunehmender Arbeitsbelastung der Kollegen mit dem Schulrudern zumindest mengenmäßig aufwärts und Verbands-Vorsitzender Dr. Thomas Woznik kann zunehmende Aktivitäten im Verbandsgebiet konstatieren. Die jungen Kollegen im Norden bis in den Süden Hessens  schlagen gut ein, engagieren sich für den Rudersport in ihren Schulen und verbreitern die Basis des Rudersports. Insofern gelten dessen Worte in Wiesbaden für alle in Hessen: „Herzlichen Dank für dieses Engagement der Ausrichter aber auch der Ruder-Kolleginnen und Kollegen an den Ruder-Schulen Hessens.