11. German-Masters-Open
Vom 10.07. bis 12.07.2009 fand die diesjährige German-Masters-Open zusammen mit den 62. Deutschen Hochschulmeisterschaften in der Landeshauptstadt Schwerin statt. Nachdem es im letzten Jahr in Essen bei der Veranstaltung zu einem gesprengten Zeitplan kam, haben sich im Vorfeld die Beteiligten rechtzeitig abgesprochen und beschlossen, die Veranstaltung auf 3 Tage auszudehnen, um sowohl den Masters als auch den Studenten Mehrfachstarts zu ermöglichen. Wider Erwarten und allen Kritikern zum Trotz, gab es ein überwältigendes Meldeergebnis bei den Masters. Anders dagegen bei den Studenten und der gleichzeitig angebotenen ersten Mecklenburg-Open-Regatta. Leider hat dadurch der im Vorfeld festgelegte Zeitrahmen und die Aufteilung in Blöcken (immer abwechselnd: Masters, Hochschulen, Mecklenburger Regatta, Hochschulen, Masters, Hochschulen, …) nicht gehalten werden können, da bei den Studenten die Vorläufe und/oder Halbfinals ausfielen und die meisten Rennen der Mecklenburg Open ebenfalls ausfielen. Dadurch wurden durch die Regattaleitung die Mastersrennen entgegen der Ausschreibung komprimiert und die Mastersruderer/innen kamen in die gleichen Zeitnöte wie im Vorjahr. Schade, das der Allgemeine Deutsche Hochschulverband (ADH) den uns übermittelten bindenden Zeitrahmen erneut wie im Vorjahr durcheinanderwirbelte und die Regattaleitung sich nicht an die Wettkampfregeln 2.5.4 hielt, wonach die Rennabstände bindend sind und die Verkürzung der Pausen (zum Bsp. durch ausgefallene Rennen) nur bei Zustimmung aller beteiligten Vereine der betroffenen Rennen möglich macht. So kam es zum Beispiel, das Rennen, die 90 Minuten auseinander gewesen wären innerhalb von 25 oder auch 40 oder 50 Minuten zu absolvieren waren. Eine Lösung ist zur Zeit nicht in Sicht, es sei denn, der ADH hält sich an seinen eigenen vorgegeben Zeitplan und die Regattaleitung an die Bindung der Rennabstände.
Die Masters versuchten trotzdem, weit möglichst ihre Rennen rechtzeitig zu erreichen – dies klappte leider nicht immer - und kämpften auch ohne große Erholungspausen verbissen um Siege und gute Platzierungen. Es gab enttäuschte und strahlende Gesichter, Mehrfachsieger/innen und neue Mannschaftsbildungen, eingefahrene Mannschaften und das Ausprobieren von Alternativmannschaften usw.. Zwei Wochen vor Meldeschluss für den Saisonhöhepunkt der FISA-Masters-Regatta in Wien, die am ersten Septemberwochenende stattfindet, nutzten die Mannschaften die Möglichkeit des letzten Austestens, der Überprüfung der Form sowie der Mannschaftsbildungen. Bei der Vielzahl der Rennen, die aufgrund der Meldezahlen zum Teil in mehreren Abteilungen gestartet wurden und der unterschiedlichen Sieger/innen würde ein Eingehen auf einzelne Rennen den Rahmen der Berichtserstattung sprengen.

