Rennberichte der Vorläufe (Gruppe B) vom Montag
Heute beginnen aus deutscher Sicht die Handicap-Ruderer mit den Rennen. Daniel Sturm geht im zweiten Vorlauf im ASM1x an den Start und kann sich den fünften Platz errudern. Hier sind der Neuseeländer und der Spanier eine Klasse für sich. Im Mixed-Vierer kann sich das deutsche Boot hinter den Favoriten aus GBR deutlich den zweiten Platz errudern. Damit geht es in den Hoffnungslauf, aber eine Medaillenchance hat der DRV hier auf jeden Fall.
Im Leichtgewichts-Zweier ohne geht es für den DRV mit dem vierten Platz von Röger/ Reckzeh in den Hoffnungslauf, hier sind aber die starken Italiener und Dänen im Rennen.
Im Leichtgewichts-Männer-Doppelvierer hat der DRV eine starke Crew im Rennen, aber die Franzosen und Dänen sind hier heute ein erster richtiger Maßstab. Doch das deutsche Quartett rudert heute wie aus einem Guss und dominiert die hochgehandelten Boote. Das ist schon einmal eine erste Überraschung, denn das deutsche Quartett gewinnt hier deutlich und erspart sich damit den Umweg über den Hoffnungslauf.
Marie-Louise Dräger und Anja Noske müssen im ersten Vorlauf gegen die starken Däninnen und Griechinnen ran. Hier setzen sie sich schon früh auf dem zweiten Platz fest, der für den direkten Einzug in das Halbfinale ausreicht. Klare Verteilung bis ins Ziel, das deutsche Duo kommt also direkt weiter.
Lars Hartig und Christian Hochbruck rudern hier lange Zeit gleichauf mit den starken Kanadiern, müssen aber auf Tribünenhöhe diese ziehen lassen. Nichts desto trotz reicht der zweite Platz für die direkte Qualifikation für das Halbfinale.
Der Leichtgewichts-Männer Vierer ohne rudert hier souverän gegen die Italiener zum Vorlaufsieg und zeigt damit seine Medaillenambitionen.
Der Frauen-Doppelvierer findet hier in den überraschend stark rudernden Ukrainerinnen seinen Meister am heutigen Tag. Alle Versuche des deutschen Boots bringen nicht, hier geht es leider in den Hoffnungslauf.
Der Männer-Doppelvierer rudert hier in einem starken Feld, denn die vorherigen Vorläufe waren sehr knapp. Das lässt unser Quartett nicht zu und dominiert vom Start weg, hier kann unser Boot Körner für die nächsten heißen Rennen sparen.
Der Frauenachter fährt ein starkes Rennen gegen die US-Girls, kann aber nicht entscheidend angreifen. Der zweite Platz ist ein sehr gutes Ergebnis, trotzdem müssen die Damen in den Hoffnungslauf.
Der Deutschland-Achter zieht hier an der 1250m Marke einen fantastischen Spurt und hält sich damit von der sehr harten Auseinandersetzung zwischen Australien und Großbritannien heraus. Der Sieg im Vorlauf der deutschen Mannschaft wird zusätzliche Sicherheit geben. Damit ist das Prestigeboot des DRV schon direkt im Finale.
