Rennberichte der Halbfinals (Gruppe A)

von Oliver Palme, Pressesprecher
27.08.2009 - 17:59 Uhr

Hartmann/ Sinnig fahren ein engagiertes Rennen und liegen zu Beginn des Rennen auf der zweiten Position, doch dann greifen die Neuseeländerinnen und die Britinnen an und gehen deutlich vorbei. Auf Höhe der Tribüne sichern die Deutschen nur noch den dritten Platz, damit sind sie im Finale. 

Drahotta/ Menke rudern im Männer-Zweier ohne sehr engagiert auf den ersten Metern, doch dann reicht die Geschwindigkeit einfach nicht aus. Die anderen Zweier setzen sich ab und unser junges Duo geht in das B-Finale. 

Manker/ Dunsing fahren hier ein sehr engagiertes Rennen. Die junge Crew, die erst kurzfristig zusammen gesetzt wurde, rudert hier sehr stark. In diesem Feld wird es auf den letzten Metern noch einmal sehr spannend, doch das Quäntchen Glück fehlt dem Duo. 10 Hundertstel entscheiden heute über A- oder B-Finale, leider zu ungunsten der deutschen Crew. 

Knittel/ Krüger rudern hier gegen die Neuseeländer und die Esten und haben damit zwei Favoriten im Lauf. Aber die deutsche Crew lässt hier nichts anbrennen und rudert ein dominantes Rennen. Sie lassen den Neuseeländer, die auf der Strecke ständig angreifen, keine Chance und holen sich verdient den Sieg. Dieses Feld ist sehr ausgeglichen, hier wird es im Finale sehr spannend. 

Der Männer-Vierer ohne muss mit Ersatzmann Naruhn an den Start gehen. Ole Rückbrodt hat eine Magen-Darm Verstimmung und musste heute aussetzen. Nach einem furiosen Start kann sich das deutsche Boot erst einmal in einer guten Position behaupten, doch zwischen 1250m und 1750m können sie den ersten drei Booten nicht mehr folgen. Unser Quartett kämpft aufopferungsvoll, kann aber den Krankheitsfall offensichtlich nicht adäquat ausgleichen. 

Juliane Domscheit (Potsdam) rudert hier ein fantastisches Rennen auf den ersten Metern und liegt bei 500m in Führung. Das sollte ihr Selbstvertrauen geben, auch wenn es auf der Strecke dann gegen die Arrivierten nicht reicht. Siegreich hier die Tschechin Knapkova, dann die Weißrussin Karsten und die Neuseeländerin Twigg. 

Mathias Rocher rudert hier auf der ersten Streckenhälfte sehr  intelligent, doch dann legt er sich auf die dritte Position. Drysdale ist in einer anderen Liga unterwegs, aber der Belgier Maeyens wird von Rocher unnachahmlich auf den letzten 500m angegriffen. Rocher holt sich hier vor dem Schweden Karonnen die Finalteilnahme und feiert in seinem ersten Jahr einen riesigen Erfolg. Die Tribüne steht und auch die arrivierten Skuller freuen sich über den neuen Einerstar aus Deutschland.