Frauenachter rudert knapp an Medaille vorbei
Es hat leider nicht zur erhofften Medaille bei der Ruder-WM in Poznan gereicht: Der Frauenachter belegte in einem hochklassigen Finale auf dem Maltasee den vierten Platz knapp hinter den Niederlanden. Der WM-Titel ging an Olympiasieger USA vor Rumänien. Abgeschlagen kamen Großbritannien (5.) und Kanada ins Ziel.
Es war das erwartet packende Duell um Bronze. Bei der Streckenhälfte lag das deutsche Großboot noch auf Rang drei, doch dann schob sich das Boot der Niederlande vorbei. „Wir waren stark und haben gekämpft, aber die Holländerinnen waren heute einfach die stärkeren“, meinte Steuerfrau Laura Schwensen. Und Nadine Schmutzler fügte hinzu: „Das Rennen war nicht super schlecht, aber wir sind enttäuscht. Wir hatten uns schon vorgenommen, eine Medaille zu gewinnen. Aber irgendwie hat das nötige Quäntchen gefehlt. Ärgerlich.“
Weitere Stimmen:
Kathrin Thiem: „Ich habe die Holländerinnen im Rennen nicht gesehen. Dann ist es schwierig gegenzuhalten. Aber eigentlich haben wir ganz gut zusammen gerudert. Im nächsten Jahr greifen wir neu an. Wie hat Trampas (Trainer Werner Nowak) eben gesagt: In jeder Niederlage steckt ein Funken für den neuen Sieg. Wir werden nach vorne schauen und es im nächsten Jahr besser machen.“
Nina Wengert: „Ich bin schon sehr enttäuscht. Nach dem Hoffnungslauf haben wir uns eine Medaille ausgerechnet, jetzt ist in einem sehr engen Rennen nur der vierte Platz herausgesprungen. Aber ich denke, dass wir in jedem Fall Potenzial für die nächsten Jahre haben. Das Leben geht weiter.“

