FISA vergibt weltgrößte Ruder-Regatta nach Duisburg
Masters 2012 bringen 4000 Teilnehmer und 1500 Boote auf die Wedau-Bahn
Der Weltruderverband FISA hat seine größte Regatta nach Duisburg vergeben. Die Masters im Herbst 2012 werden auf der Wedau-Bahn im Sportpark Duisburg ausgetragen. Mario Woldt, Organisationsleiter des International Wedau Regatta e.V., erhielt die Zusage für die Altersklassen-Weltmeisterschaften in drei Jahren während der A-WM am vergangenen Wochenende in Polen. Neben Duisburg hatten sich noch ein spanischer und ein serbischer Regattastandort um den prestigeträchtigen Wettbewerb beworben.
Mario Woldt: „Wir sind glücklich. Die Zusage für die Masters macht deutlich, dass die FISA Duisburg wieder auf ihrem Plan hat und uns zutraut, international bedeutende Regatten auszurichten.“ Der International Wedau Regatta e.V. wird das Treffen der Ruderelite mit Mindestalter von 27 Jahren im September 2012 ausrichten. „Sollten wir uns bewähren, haben wir alle Chancen, auch weitere Meisterschaften der FISA in den Sportpark zu holen“, so Woldt weiter. Im International Wedau Regatta e.V. arbeiten der Duisburger Ruderverein und der RC Germania Düsseldorf zusammen.
An den Masters-Regatten nehmen etwa 4000 Ruderinnen und Ruder teil. Hinzu kommen Begleiter, Fans und Freunde. „Ich rechne damit, dass wir etwa 6000 Gäste aus der ganzen Welt in Duisburg haben werden“, so Woldt. Damit sei die Regatta auch ein wichtiger Tourismusfaktor, so der Organisationsleiter weiter. Darüber hinaus müsse sich das Organisationsteam auf eine große Herausforderung einstellen: So sind genügend Bootslagerflächen bereit zu stellen. Auch das An- und Ablegen der über 1500 Boote verlangt nach einer ausgefeilten Logistik.
Erst der neue Parallelkanal erlaube eine solche Großveranstaltung, so Woldt. Die neue gestaltete Wettkampfstätte überzeugte die FISA- Kommission bei der Duisburger Bewerbung. Der Schotte Peter Morrisson hatte sich für den Weltverband während der deutschen Juniorenmeisterschaften im Juni die Bahn angeschaut und für bestens geeignet gehalten. Die traditionsreiche Regattastrecke im Sportpark hat den Charme eines echten Ruderstadions. Durch den Kanal und die Zusatzflächen auf der so genannten Klönnewiese sowie der Dreiecksinsel verfüge man zudem über eine moderne Infrastruktur, wie sie für eine solche Großveranstaltung benötigt wird.