Langstrecke in Bremen: Deutscher U19-Junioren-Achter nur knapp hinter Irland
Bremen, 12. September 2009: Der Tag Eins des Bremer AchterCup stand ganz im Zeichen der 4,2-km-Langstrecke. Von der sogenannten Erdbeerbrücke gings vorbei am Weserstadion mitten hinein ins Zentrum Bremens, der Schlachte. Das Team Ireland ging mit 36 Schlägen pro Minute im Männerachter als erstes auf die Strecke, gefolgt vom London Rowing Club.
Dann kamen die U19-Junioren-Weltmeister des Deutschen Ruderverbands (DRV) und schafften die Überraschung: Im Ziel waren die Mannen von Bernd Nennhaus nur 5 Sekunden langsamer als Irland. Dann folgte der durch den Junioren-Weltmeister im Einer, Lauritz Schoof, verstärkte Achter des Sportinternats Ratzeburg. Erst dann konnte sich die Crew des London Rowing Club als 4. platzieren.
Für das morgige Halbfinale über die 400m Sprintstrecke vor erwarteten 10.000 Zuschauern kommt es daher zu den Paarungen Irland gegen London RC und Deutschland U19 gegen Sportinternat Ratzeburg.
Bei den Frauen lag das Team der Bremerinnen knapp vor dem Cambridge X-Press Boat Club.
Hier trennten nur 7 Sekunden die beiden Boote. Das verspricht Spannung für die Sprints. Hier geht es nach dem Modus „Best of 3“ gleich dreimal gegeneinander, wer zweimal gewinnt, hat den Gesamtsieg.
Der Preis, um den es morgen bei Männern und Frauen geht: Jeder Ruderer gewinnt eine Spezial-Uvex-Concept2-Rudersonnenbrille im Wert von je 125 Euro.
Im Junior-Achter konnten die beiden Bremer Achter an der Überlegenheit des Dortmunder Stützpunktbootes nicht rütteln. Das bringt die Ruhrgebietler morgen auch in die Favoritenrolle für den CInemaxX-Preis, der immerhin mit einer Jahreskarte pro Person dotiert ist.
Die Masters-Männerkonkurrenz dominierte die Renngemeinschaft aus Münster, Leer, Osnabrück, Wolfsburg und Braunschweig mit dem passenden Namen Faster Master.
Bei den Mastersfrauen war die RG Hansa Hamburg nicht zu schlagen, die Damen der Bremer Renngemeinschaft hatten hier das Nachsehen.
Morgen geht es um 10.30 Uhr mit den Drachenboot- und Ruderrennen los, im bunten Wechsel mit einem interessanten Programm auf der Bühne am Martinianleger. Der kompakte Finalblock von 13.30 Uhr bis 14.50 Uhr bietet für Jung und Alt Spannung und Unterhaltung pur.
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