EM-Sechste in Brest: Heppner/Reinelt
Mehr als Platz sechs sprang für Maximilian Reinelt und Hannes Heppner bei der Ruder-EM in Brest nicht heraus. Im Finale der Zweier-ohne-Steuermann-Konkurrenz kam das deutsche U23-Duo hinter Griechenland, Serbien, Frankreich, Polen und Ungarn ins Ziel. Schon das Erreichen des Finals war ein Erfolg, aber hier war durchaus mehr drin.
Wie wild gespurtet
Bei der 1.000-Meter-Marke lagen Reinelt/Heppner noch in Schlagweite zu den Booten, die um Bronze kämpften, während die Griechen mit den Serben wie erwartet den Sieg unter sich ausfuhren. „Hier haben sie ihre Chance gesehen und sind ein bisschen übermotiviert und wie wild einen Spurt nach dem anderen gefahren, anstatt gleichmäßig weiter zu fahren. Sie wollten zu viel und das ging nach hinten los“, meinte Trainer Peter Thiede.
Viel gelernt
Als Sechster mit deutlichem Abstand, weil letztlich die Luft raus war, kamen Reinelt/Heppner ins Ziel. Thiede: „Es ist schade, aber wenn man jung und unerfahren ist, macht man halt noch solche Fehler. Wir sind ja schließlich hierher gefahren, um zu lernen. Und sie haben in drei Rennen auf jeden Fall gelernt, dass man mit wenig Aufwand schnell rudern kann.“
Europameisterschaft, Zweier ohne Steuermann, Finale: 1. Griechenland 6:45,08 Minuten, 2. Serbien 6:48,53, 3. Frankreich 6:52,34, 4. Polen 6:54,88, 5. Ungarn 6:55,11, 6. Deutschland (Hannes Heppner/Maximilian Reinelt) 7:03,32.
