Trainer C-Ausbildung des DRV in Ratzeburg

  • Die 23 Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung 2009
Hindernislauf in der Sporthalle
Doppelbeinkegeln beim Abenteuer-Koordinations-Wettkampf
Frisbeespiel
Acrylmalerei auf Leinwand
Trainingsplanung

    Die 23 Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung 2009

  • Die 23 Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung 2009
Hindernislauf in der Sporthalle
Doppelbeinkegeln beim Abenteuer-Koordinations-Wettkampf
Frisbeespiel
Acrylmalerei auf Leinwand
Trainingsplanung

    Hindernislauf in der Sporthalle

  • Die 23 Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung 2009
Hindernislauf in der Sporthalle
Doppelbeinkegeln beim Abenteuer-Koordinations-Wettkampf
Frisbeespiel
Acrylmalerei auf Leinwand
Trainingsplanung

    Doppelbeinkegeln beim Abenteuer-Koordinations-Wettkampf

  • Die 23 Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung 2009
Hindernislauf in der Sporthalle
Doppelbeinkegeln beim Abenteuer-Koordinations-Wettkampf
Frisbeespiel
Acrylmalerei auf Leinwand
Trainingsplanung

    Frisbeespiel

  • Die 23 Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung 2009
Hindernislauf in der Sporthalle
Doppelbeinkegeln beim Abenteuer-Koordinations-Wettkampf
Frisbeespiel
Acrylmalerei auf Leinwand
Trainingsplanung

    Acrylmalerei auf Leinwand

  • Die 23 Teilnehmer der Trainer C-Ausbildung 2009
Hindernislauf in der Sporthalle
Doppelbeinkegeln beim Abenteuer-Koordinations-Wettkampf
Frisbeespiel
Acrylmalerei auf Leinwand
Trainingsplanung

    Trainingsplanung

von Andreas König
24.10.2009 - 16:53 Uhr

26. September 2009, 5 Uhr aufstehen. Rucksack packen und ab zum Münchner Hauptbahnhof. In Erlangen umsteigen ins Auto zu Volker von der Erlanger Wander-RG Franken, in Würzburg noch zwei vom Würzburger RV Bayern einladen und dann sechs Stunden Autobahn, nach Ratzeburg zum Trainer C-Lehrgang. Ankunft um 15 Uhr. Wir sind nicht die Ersten. Einige sitzen im Eingangsbereich und sind am reden. Zimmer beziehen und das Gepäck loswerden. Angekommen.

Vor mir stehen 14 Tage Trainer C-Lehrgang in der Ruderakademie Ratzeburg. Die Gruppe, jedenfalls der Teil, der schon da ist, ist mir sympathisch. Der Lehrgangleiter, Andreas König, begrüßt uns freundlich. Das Wetter ist auch, je weiter nördlich, desto besser geworden. Beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Lehrgang. Um 16 Uhr dann die offizielle Begrüßung mit Vorstellungsrunde und einem kleinen Spiel, damit wir uns schon mal wenigstens zwei Namen merken. Nach dem Abendbrot um 19 Uhr in die Sporthalle der Ruderakademie. Kleine Spiele zum Kennenlernen und aufwärmen bis 22 Uhr.

Über die nächsten Tage ging das so weiter: Vormittags ab 9 Uhr Theorie mit Themen wie funktionelles Muskeltraining, Gesundheitsprobleme, Sportverletzungen, Herz- und Kreislaufsystem, Koordination, Kondition, Ernährung, Kraft, Ausdauer, Schnellkraft, Belastung, Trainingszyklen, Zirkeltraining, Team Rowing, Bewegungsabläufe, Teamentwicklung, Zielgruppen, Öffentlichkeitsarbeit, Medien, alternative Angebote und Kommunikation. 12.30 Uhr Mittagessen, 14 Uhr Theorie oder Praxis bis 16 Uhr. Kaffeepause, anschließend Praxis oder Theorie. Um 18 Uhr Abendbrot, 19 Uhr bis 22 Uhr Praxis.

Die Liste lässt erahnen, wie eng gedrängt das Programm für die 14 Tage war. Dabei dann noch eigenes Training unterzubringen war, bis auf die Morgenstunden zwischen 6.30 Uhr und dem Frühstück um 8 Uhr, aussichtslos.

Das klingt nach Stress, aber das war es nicht. Es war eher lernen in lockerer Atmosphäre, mit 22 anderen, die ebenfalls das Ziel hatten, die Trainer C-Lizenz zu erreichen. Viel Arbeit steckten die verschiedenen Gruppen in den Praxisteil in der Halle, meist ein Zirkeltraining mit unterschiedlichem Schwerpunkt, aber auch kleine oder vereinfachte große Spiele. In vielen Punkten war das für mich, als ehemaligem Sportstudenten, nichts Neues, aber es war auf alle Fälle eine willkommene Auffrischung vorhandenen Wissens. Die überwiegende Anzahl Vorträge war sehr gut, teilweise kam durch die Interaktion mit der Gruppe neue Gesichtspunkte zur Sprache. Einer davon war »Rudern und Kunst«, eine Aktion, die anstatt der üblichen Wanderfahrt, wegen »Schietwetter«, in der Werkstatt stattfinden konnte. Jeder malt ein Bild, was er oder sie mit Rudern verbindet. 23 völlig unterschiedliche Bilder entstanden. Eine Idee, die sich sicher auch einmal im Verein umsetzen lässt.

Den einzigen freien, halben Tag am Sonntag nutzten viele, um sich Lübeck anzusehen. Ich hatte mir Ratzeburg vorgenommen. Der verkaufsoffene Sonntag gab gleich noch Gelegenheit für die eigene Praxisarbeit einige Besorgungen zu erledigen. Ratzeburg ist zwar ein beschauliches kleines Städtchen, es gibt dort doch einiges anzusehen, was mehr als einen halben Tag erfordert. Allein die Bildausstellung zum Mauerfall und das A. Paul Weber-Museum waren schon sehr interessant. An zwei Tagen hatten wir auch Gelegenheit die Sauna im Haus zu benutzen. Eine Wohltat nach anstrengendem Schnellkraft-Training in der Halle.

Fazit: Ein rundum gelungener Lehrgang, bei dem vieles fast vergessenes ausgegraben werden musste, viel gelernt wurde in einer schönen Umgebung in einer klasse Gruppe mit sehr guten Dozenten.

Der DRV hat jetzt 23 Trainer C mehr – oder: es haben alle Bestanden!

Thomas Schweikle, Regensburger Ruder-Klub