Weiterbildung der Trainer und Übungsleiter des RuSA 2009

von Carsten Schindler
11.12.2009 - 18:43 Uhr

Am 28.11.2009 war die Sport- und Begegnungsstätte in Wittenberg Austragungsort der alljährlichen Weiterbildungsveranstaltung der Ruderjugend Sachsen-Anhalts.
40 Trainer und Übungsleiter aus den Vereinen Sachsen-Anhalts nutzten den Lehrgang, um ihre Weiterbildungsstunden für die Verlängerung ihrer Lizenz zu absolvieren und die Ruderjugend nutzte die Zusammenkunft, um das Jahr 2010 vorzubereiten und aktuelle Themen zu besprechen.

Der Lehrwart Steffen Planer hatte für den ersten Teil der Veranstaltung einen theoretischen Teil mit dem Thema: Unfall was nun? Wer oder was ist VBG? Mit dem Referenten Thomas Ehrhorn aus Hamburg, und einen praktischen Teil, mit dem Thema: Wie kann man Kinder gezielt trainieren? Mit den Referenten Dirk Promnitz und Jonas Herold aus Potsdam vorbereitet. Es wurden zwei Gruppen gebildet, die im Wechsel beide Themen behandelten. Dabei wurde im ersten Teil die Bedeutung und Möglichkeiten der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) als gesetzliche Unfallversicherungsträger für den Sportverein erklärt.
Im zweiten Teil referierten die Potsdamer über die Notwendigkeit eines umfassenden, abwechslungsreichen allgemeinathletischen Trainings im Kinderbereich für eine erfolgreiche Entwicklung bei den Erwachsenen und übten mit den Teilnehmern praktische Beispiele. Am Nachmittag informierte der Präsident des Ruderverbandes Sachsen-Anhalt, Hans Herwig Ritter, über die Entwicklung im DRV und im RuSA sowie im Land Sachsen-Anhalt. Mit Nachdruck machte er auf die Notwendigkeit der Sichtung und Delegierung junger Sportler zu den Sportschulen Halle und Magdeburg für die erfolgreiche Entwicklung im Spitzenbereich aufmerksam und forderte die Mitarbeit der Vereine ein.

In der Diskussion wurden Probleme bei der Sichtung an den Schulen, mangelnde Hauptamtlichkeit und den Einsatz des Landestrainers besprochen. Der Landesjugendleiter Klaus Schindler diskutierte mit den Anwesenden Probleme der Ruderjugend und forderte die Gemeinsamkeit der Vereine in der Zukunft ein. Katja Schindler, Mitglied des Vorstandes der Ruderjugend, berichtete über die Landesjugendleiter-Sitzung in Wiesbaden, an der sie teilgenommen hatte und stellte neue Projekte vor.

Der Wettbewerb zur Gestaltung der Kleidung zum Bundeswettbewerb und die Suche nach einem Maskottchen für die Ruderjugend Sachsen-Anhalt, die Patenschaft eines erfolgreichen Ruderers aus Sachsen-Anhalts über die Mannschaft zum Bundeswettbewerb, die weitere Ausbildung und Zusammenarbeit der Teamer der Ruderjugend Sachsen-Anhalt. Den Einsatz der Teamer als Sichtungs- Scouts an ihren Schulen, den Aufbau einer Zusammenarbeit mit der Ruderjugend Brandenburg, die Weiterentwicklung der Technikstufe II, die Weiterentwicklung und die Möglichkeiten des mobilen Projektes „Street Rowing“, die Gestaltung der Homepage der Ruderjugend, wurden von ihr vorgestellt und diskutiert.

Zum Schluss wurden die Ausschreibungen für Trainingslager, Ferienfreizeiten und Bildungsaktionen an die Vereine verteilt und der Kalender der Ruderjugend für 2010 vorgestellt und verteilt. Ein interessanter Tag mit vielen Arbeitsschwerpunkten für das Jahr 2010. „Gemeinsam schaffen wir es, wir müssen nur wollen!“ soll das Motto der Ruderjugend Sachsen-Anhalt für das Jahr 2010 sein.