Brodowski rockt Berlin in 5:48,5 min

  • Sophie Dunsing
Karsten Brodowski (rechts)
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Karsten Brodowski (rechts)

    Sophie Dunsing

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Karsten Brodowski (rechts)

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von Sebastian Franke
12.12.2009 - 20:05 Uhr

Er hatte sich kurzfristig entschieden, in Berlin für seinen Ruderklub am Wannsee an den Start zu gehen. Das Training musste bei Karsten Brodowski, dem Bronzemedaillengewinner mit dem deutschen Doppelvierer von Poznan, in den letzten Wochen aus beruflichen Gründen ein bisschen zurückstehen. Ein bisschen verhalten ging der frühere Weltrekordler (Bestzeit 5:40min) die 2000m Strecke auf dem Concept2 Indoor-Rower an. Ab der Streckenhälfte gab Brodowski, angefeuert von Trainer Sven Ueck, selbst früherer Weltklasseruderer, Gas. Lediglich der spätere Zweite Gregori Kjulbassanow (Dresden) konnte einigermassen folgen, fuhr in 5:53,4 min auch eine gute neue persönliche Bestzeit. Karsten Brodowski: „Ich war selbst überrascht, wie gut die Zeit ist. Ich wollte unter 5:50min bleiben, dass es nun 5:48,5 min sind, motiviert für die weiteren Aufgaben.“

 Bei den Frauen hatte sich nur eine getraut: Sophie Dunsing vom SV Energie Berlin.
“Ich wollte mich als Berlinerin in Berlin zeigen, wenn dann noch eine gute Zeit dasteht ist das um so schöner“. Ihr Trainer Günther Laak hatte Dunsing offenbar gut eingestellt. In einem einsamen Rennen spulte die WM-Achte im Doppelzweier ihr Tempo perfekt ab und verbesserte ihre persönliche Bestleistung um zwei Sekunden auf 6:55,6 min.

Die größten Meldefelder verzeichnete der Allianz-Talente Cup. Initiator Dr. Jürgen Schröder sagte: „Wir sind im 5. Jahr dabei und die Begeisterung ist ungebrochen. Einmal im Winter in Berlin bei der Deutschen Indoor-Rowing Serie und einmal im Sommer, dieses Jahr in München, wollen die Stützpunkte ihre tolle Talentsichtungsarbeit unter Beweis stellen.“

LRV-Geschäftsführer und Cheforganisator Michael Hehlke fuhr nicht nur selber mit (3:29 min über 1000m), sondern bilanzierte auch positiv: „Insgesamt haben wir trotz Abwesenheit der meisten Kaderathleten beim Meldeergebnis zugelegt. Wir freuen uns besonders über die verstärkten Meldungen aus dem Berliner Bereich und bei den Masters.“