Fachleute für Ruderreviere und Umwelt kamen in Frankfurt am Main zusammen

22.02.2010 - 15:01 Uhr

Zu ihrer jährlichen Tagung trafen sich die Vertreter des DRV und der Landesverbände für Ruderreviere und Umwelt in der Landessportschule Hessen in Frankfurt am Main unter der Leitung von Dr. Wolfgang Krutzke. Anwesend waren auch Jürgen Faltin für den Kanu-Verband und Prof. Arnim Nethe für den Vorstand des DRV.

Rudern ist Bewegung in Vielfalt und die Fragen rund um den Sportplatz der Ruderer, den Gewässern, spiegeln die Komplexität der Reviere und der Gesellschaft wieder.

Dr. Bernd Röder, Justitiar und Wassersportbeauftragter des DOSB, berichtete über seine Tätigkeit für den Sport und speziell für den Wassersport in Nachfolge von Dr. Harald Seiler. Schwerpunkt ist im Moment der Kampf für die ermäßigten Pachten der bundeseigenen Wasser- und Uferflächen für gemeinnützige Wassersportvereine, also auch für Mitglieder des DRV an Bundeswasserstraßen.

Hochbrisant im politischen Streit unserer Tage ist die Veräußerung von Bundesgewässern an neue (auch private) Besitzer, von der zur Zeit die Sportart Rudern noch nicht betroffen ist.

Weitere Schwerpunktthemen waren der Bericht von Dr. Hans-Peter Kozerski zur Weiterentwicklung der Borsten-Kombinationsbootsgasse, die sichere Sportausübung und die Fortentwicklung der Gewässerbeschreibungen in gedruckter und elektronischer Form, sowie der Austausch von Informationen aus den Ländern.

Alle Teilnehmer sprachen sich für die Beibehaltung der Strukturen im Breitensport und für die Weiterführung der Form der Sitzung aus.