2. Rudersymposium für Schul- und Schülerrudern

von Dr. Thomas Woznik
03.03.2010 - 00:00 Uhr

Prof. Dr. U. Hartmann (Leipzig) beim Vortrag über physiologische Grundlagen

Plenum beim Rudersymposium in Hamburg

Prof. Dr. K. Mattes (Hamburg) beim Vortrag zur Rudertechnik

E. Reifner (Berlin) beim Vortrag, im Hintergrund der Vorsitzende des SRVbHamburg R. Rauhut, Fotos: Hans-Thomas Rehbein

Mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten die Vorsitzenden Hans-Thomas Rehbein (BDSR) sowie Roland Rauhut (Hamburger SRVb) am 27. Februar zum 2. Rudersymposium des BDSR in Hamburg begrüßen. Die Organisatoren vom Hamburger SRVb hatten 10 Referenten gewinnen können, wie bspw. Prof. U. Hartmann und Prof. K. Mattes, die Aktuelles zur Rudertechnik und verschiedene aktuelle Informationen zu unterschiedlichen Facetten des Rudertrainings bieten konnten.

Zu Beginn der Veranstaltung konnte Prof. Dr. K. Mattes (Hamburg) mit aktuellen Studien und beeindruckenden Darstellungen zur Umströmung des Ruderblattes das Rudertechnische Leitbild des DRV fundieren. Parallel dazu stellten Edelgrad Reifner und Peter Tholl ihre Konzepte zur Gestaltung des Ruderns an Ihren Schulen in Berlin und Osnabrück vor. Damit stellten sie Anregungen für die aktuelle Problematik beim Schulrudern im Zusammenhang mit der Umstellung auf G8 zur Diskussion.

Im weiteren Verlauf legte Prof. Dr. U. Hartmann (Leipzig) in seiner ihm eigenen zuhörerfreundlichen Vortragsweise die Bedeutung der längerfristigen Entwicklung der Ausdauer für die 1500m und 2000 m-Strecke durch ein primär aerobes Ausdauertraining dar. Das gilt natürlich nicht nur für den Hoch- und Leistungssport- sondern auch für den Nachwuchs- und Jugendbereich. Parallel dazu stellte C. Müller-Wulf aus Rendsburg die in Schleswig-Holstein entwickelten Analysebogen sowie das neu entwickelte Übungsmaterial zur selbstständigen Verbesserung der Skulltechnik vor. Letzteres konnte der Referent problemlos und erfolgreich an seine Zuhörer verkaufen.

Aktuelle Trainingsinhalte im Hochleistungsbereich und deren Anwendungsmöglichkeiten im Kindes- und Jugendalter bot M. Spoercke aus Hamburg seinen Zuhören, welche sowohl verbal als auch visuell eindrucksvoll gestützt wurden. Parallel dazu zeigte Natali v. Zmuda zusammen mit Sebastian Franke von der Firma Concept 2 wie Ergometerrudern als Teamrowing und mit musikalischer Unterstützung das Training bereichern können.

Silke Franck aus Hamburg stellte in der Turnhalle „Hot Iron“ vor, parallel dazu Dr. T. Woznik aus Frankfurt die neue Ruder-DVD.

Abschließend fassten die Moderatoren der Veranstaltung R. Rauhut und H.-T. Rehbein bereichernd die Ergebnisse der Beiträge in Form eines Wrap-up des Tages zusammen und erfuhren von den Symposiumsteilnehmern ein sehr positives Feedback.

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