Joint-Commission-Meeting in Lyon

  • Lyon (Alle Bilder: Bianca Buchheister)
Johannes Kreutz (li.) im Gespräch mit den Kollegen aus Bled
Stefan Piesik; mi (FISA-Material-Kommission)
Arno Boes; re (FISA-Coucil-Mitglied)

    Lyon (Alle Bilder: Bianca Buchheister)

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Johannes Kreutz (li.) im Gespräch mit den Kollegen aus Bled
Stefan Piesik; mi (FISA-Material-Kommission)
Arno Boes; re (FISA-Coucil-Mitglied)

    Johannes Kreutz (li.) im Gespräch mit den Kollegen aus Bled

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Johannes Kreutz (li.) im Gespräch mit den Kollegen aus Bled
Stefan Piesik; mi (FISA-Material-Kommission)
Arno Boes; re (FISA-Coucil-Mitglied)

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Johannes Kreutz (li.) im Gespräch mit den Kollegen aus Bled
Stefan Piesik; mi (FISA-Material-Kommission)
Arno Boes; re (FISA-Coucil-Mitglied)

    Arno Boes; re (FISA-Coucil-Mitglied)

von Dag Danzglock
19.03.2010 - 00:01 Uhr

Am zweiten Märzwochenende kamen alle Kommissionen des Weltruderverbandes FISA zum gemeinsamen Treffen in Lyon zusammen. Frankreich war damit zum dritten Mal in sechs Jahren Gastgeber der Veranstaltung, an der alle acht Mitglieder der Kommissionen aus dem DRV teilnahmen. Neben der Arbeit in den Gremien bietet der Rahmen eine gute Gelegenheit zum fachlichen und persönlichen Austausch.

Media-Guide wird nicht mehr gedruckt

Neben den regelmäßigen Aufgaben galt es, Überlegung zur zukünftigen Ausrichtung des Weltverbandes zu diskutieren. Die FISA finanziert sich derzeit wesentlich durch Anteile an den Fernseheinnahmen der Olympischen Spiele. Mit gewisser Sorge wird daher die Veränderung in der Medienlandschaft beobachtet. Der Siegeszug des Internets sorgt für neue Sehgewohnheiten. Gleichzeitig besteht bei den Nutzern wenig Bereitschaft, für die Inhalte zu zahlen. Der Veränderung wird die FISA unter dem Stichwort Web 2.0 dennoch folgen und die Angebote im Internet ausbauen, um Rudern noch populärer zu machen. Diesen Weg geht der DRV schon seit einigen Jahren und kann dabei gute Erfolge verbuchen.

Nicht zuletzt aus finanziellen Gründen wird die FISA mit dem Media-Guide eine weitere zentrale Publikation ausschließlich elektronisch verbreiten.

Wettkampfkonzept wird überprüft

Innerhalb der FISA gibt es vielfältige Überlegungen zum zukünftigen Wettkampfangebot. Dies gilt für die World-Cups ebenso wie für etwaige Sprintregatten in den Innenstädten oder das Coastal-Rowing (Rudern auf dem Meer). Auf Weltmeisterschaften will man mit der Verteilung der Finals auf vier Tage die Medienpräsenz erhöhen. Damit folgt die FISA dem Hinweis des Fernsehens, wonach die Übertragung einer Ruderregatta nicht länger als eine Stunde dauern wird.