Kurs halten
Nach dem Rücktritt von Renko Schmidt als stellvertretender Vorsitzender Leistungssport, über dessen Motive wir bereits berichtet haben, wurden die Verantwortlichkeiten neu geordnet.
Das Präsidium hat in seiner Telefonkonferenz am 17.03. entschieden, den Leistungssport zunächst bis zum Rudertag bei mir anzusiedeln. Dabei kann ich auf ehren- und hauptamtliche Unterstützung bauen. Mario Woldt nimmt am 01. April seine Tätigkeit als Sportdirektor auf, so dass auch im Hauptamt volle Handlungsfähigkeit besteht.
In der Zielausrichtung werden wir den eingeschlagenen Kurs auf Olympia 2012 halten. Hierzu haben wir uns auch gegenüber dem DOSB und damit der öffentlichen Hand verpflichtet. Mit den Ergebnissen der letzten Saison wurde gezeigt, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Leistungsprinzip und Transparenz sind dabei Größen, die unverrückbar bleiben. Wir wollen auch in Zukunft die leistungssporttreibenden Vereine und Stützpunkte einbeziehen, um in London eine Mannschaft an den Start zu bringen, die in der Spitze und Breite erfolgreich sein kann.
Zur Vermarktung der Nationalmannschaft bieten wir einen Neustart an. Hier sind wir trotz breiter Beteiligung aus vielerlei Gründen bisher nicht vorangekommen. In der nächsten Zeit wollen wir mit Aktiven und Agenturen erörtern, wie sich gemeinsam Erträge zu aller Nutzen generieren lassen. Bei all diesen Aktivitäten werden wir im Blick behalten, dass unser Hauptsponsor die öffentliche Hand ist und es dessen Finanzierung zu sichern gilt.
Mit den Regionalkonferenzen in Brandenburg, Duisburg und München bieten wir ein Forum, um aktuelle Sachfragen im DRV zu diskutieren. Ich freue mich auf Ihre Teilnahme, denn wir sollten lieber mit als übereinander reden.
Ich wünsche Ihnen eine erfolgreiche Saison, sei es im Wanderruder- oder Rennboot und uns allen eine gute Hand, wenn es um die Entscheidungen für den Deutschen Ruderverband geht.

